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Über die IEA - Internationale Energieagentur

Als Reaktion auf die Ölkrise 1973 wurde im Jahr 1974 die Internationale Energieagentur (IEA) als autonome Einheit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit Sitz in Paris eingerichtet. Österreich ist einer der 16 Gründungsstaaten. Mittlerweile hat die IEA 29 Mitglieder.

Zu Beginn stand die Abhängigkeit von den erdölexportierenden Staaten und damit die Entwicklung eines abgestimmten Vorgehens und Krisen­managements bezüglich der Sicherung der Ölversorgung im Vordergrund. Später kamen bedeutende Aufgaben in der Entwicklung und Verbreitung von neuen Energietechnologien und effizienten Endverbrauchstechno­logien dazu.

Schwerpunkte der IEA heute

  • Energiesicherheit: Förderung von Diversität, Effizienz und Flexibilität in allen Energiesektoren
  • Wirtschaftliche Entwicklung: Sichern einer stabilen Energie­versorgung der IEA Mitgliedsländer und Förderung freier Märkte um Wirtschaftswachstum anzukurbeln und Energiearmut zu beseitigen
  • Umweltbewusstsein: Erhöhung der internationalen Wissensbasis zu Energieoptionen zur Eindämmung des Klimawandels
  • Weltweites Engagement: Zusammenarbeit mit Nicht-Mitglieds­staaten, insbesondere große Energieproduzenten und Energie­konsumenten, um Lösungen für gemeinsame Energie und Umweltanliegen zu finden

Das IEA Sekretariat in Paris stellt mit seinen ca. 200 Mitarbeitern die organisatorische Struktur zur Abwicklung der zahlreichen Aufgaben der IEA zur Verfügung. Als Executive Direktorin fungiert Maria Van der Hoeven.

Weitere Informationen, IEA Berichte und Studien

IEA Website

Auf der IEA Website sind Informationen zur Organisation und ihren Mitgliedsländern, Publikationen und Veranstaltungen zu den unterschied­lichen Themen verfügbar. Des Weiteren sind die passwortgeschützen Bereiche der unterschiedlichen Komitees zugänglich.

Für die Implementing Agreements, auch genannt "Energy Technology Initiatives" ist auf der IEA-Website ebenfalls ein eigener Bereich mit relevanten Informationen eingerichtet.

Die Publikation "Technology Collaboration Programmes - Highlights and outcomes" gibt einen Überblick über die Aktivitäten der aktuell 39 Programme, an denen 6000 Experten aus der Forschung, Industrie und Verwaltung in 51 Ländern beteiligt sind.

Energy Technology Perspectives

Jährlich erscheint die "Energy Technology Perspectives", die Analysen und Zukunftsszenarien in verschiedenen Technologiebereichen aufzeigt und einen regelmäßigen Blick auf die aktuellen, weltweiten Trends im Energiesektor ermöglicht. Dabei wird das "ETP 2°C Szenario" angewandt, welches aufzeigt, wie sich Technologien über alle Sektoren bis 2050 entwickeln müssen um einen durchschnittlichen globalen Temperatur­anstieg auf 2°C zu begrenzen.

World Energy Outlook der IEA

Der "World Energy Outlook der IEA" beschreibt in seinen jährlichen Berichten sowohl bisherige Entwicklungen als auch Perspektiven und Chancen für künftige Auswirkungen von Technologiewahl und Investi­tionsentscheidungen.

Energy Technology Roadmaps

Die IEA veröffentlicht auch zahlreiche "Low carbon Energy Technology Roadmaps". Jede Roadmap enthält internationalen Konsens betreffend Meilensteine für Technologieentwicklung bis 2050, rechtliche/regulative Rahmenbedingungen, Investitionserfordernisse, öffentliches Engagement sowie internationale Kooperation.

IEA Technology Collaboration Programmes

Herausgeber: Internationale Energieagentur
© OECD/IEA 2015 Video IEA Technology Collaboration Programmes, IEA Publishing

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