IEA Bioenergy Task 37: Energie aus Biogas. Arbeitsperiode 2019 - 2021

Der Task 37 zielt darauf ab, die Entwicklung und den Fortschritt der Biogastechnologie in den Mitgliedsländern voranzutreiben. Der Schwerpunkt 2019-2021 liegt auf der ökologischen und ökonomischen Implementierung der Biogastechnologie in landwirtschaftlichen und industriellen Betrieben.

Kurzbeschreibung

Das übergeordnete Ziel von IEA Bioenergy Task 37 ist die Entwicklung und den Fortschritt der Biogastechnologie in den Mitgliedsländern voranzutreiben. Dabei stehen im Vordergrund das Voneinander-Lernen und der Erfahrungsaustausch im Bereich der Anaerobtechnik bzw. Biogastechnik. Es soll im Rahmen eines Netzwerkes internationaler Experten Schlüsselfragen für die Umsetzung und Verbreitung der Biogasgewinnung aus Nebenprodukten, Abfällen und Energiepflanzen akkordiert und entsprechend aufbereitete Informationen an die betroffenen österreichischen Anwender, Firmen, Planer, Behörden, Verbände, Fachinstitutionen etc. in Form von Informationsbroschüren, Success Stories, technischen Studien, Internet Websites sowie Workshops und Tagungen verbreitet werden.

Im kommenden Triennium liegt der Schwerpunkt auf der ökologischen und ökonomischen Implementierung der Biogastechnologie in landwirtschaftlichen und industriellen Betrieben. Eine sinnvolle und nachhaltige Implementierung ist eine globale Herausforderung. Wobei die direkte Umsetzung und die Details mitunter variieren. Im Task 37 werden die Themen von unterschiedlichen regionalen und nationalen Blickpunkten beleuchtet und diskutiert. Ins Detail gehen die Themen in die nachhaltige Biogasgewinnung und die Biomethanzertifizierung, die Rolle im Bereich des direkten Umweltschutzes und die Implementierung der Technologie in industrielle Prozesse. Die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen soll weg von dem Einsatz von Mais in Biogasanlagen hin zur mehr kaskadischen Nutzung landwirtschaftlicher Produkte wie beispielsweise Stroh. Zudem soll weiterhin der Einsatz von Biomethan als Treibstoff sowie der verbesserte Einsatz von Gärprodukten mit Hinblick auf die Stärkung der Kreislaufwirtschaft, um auch bspw. Mineraldünger einzusparen. 

Publikationen

Teilnehmende Staaten

Australien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Südkorea, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Schweiz

Kontaktadresse

DI Dr. Günther Bochmann
Universität für Bodenkultur Wien, IFA Tulln Institut für Umweltbiotechnologie
Konrad Lorenz Strasse 20, A-3430 Tulln
Tel.: +43 (2272) 66280-536
Fax: +43 (2272) 66280-503
E-Mail: guenther.bochmann@boku.ac.at


DI Dr. Bernhard Drosg
Universität für Bodenkultur Wien, IFA Tulln
Institut für Umweltbiotechnologie
Konrad Lorenz Strasse 20, A-3430 Tulln
Tel.: +43 (2272) 66280-536 bzw. 537
Fax: +43 (2272) 66280-503
E-Mail: bernhard.drosg@boku.ac.at