Stakeholderdialog: Biobased Industry

4. Dezember 2017, 9:00 – 15:30 Uhr
Rudolf Sallinger Saal, Wirtschaftskammer Österreich Wiedner Hauptstrasse 63, 1045 Wien

Aktuelle Forschungs-und Entwicklungsaktivitäten im Themenfeld Biobasierte Industrie aus der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft" und dem Biobased Industries (BBI) Joint Undertaking wurden präsentiert.

Veranstalter

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) in Kooperation mit dem Fachverband der chemischen Industrie (FCIO)

Rückblick & Vortragsunterlagen

Rund 130 Personen informierten sich beim Stakeholderdialog „Biobased Industry" am 4. Dezember in der WKO über aktuelle Entwicklungen im Themenbereich Biobasierte Kunststoffe und Verpackungen.

Die Biobasierte Industrie ist der Teilbereich der Bioökonomie, der die Rohstoffverarbeitung im Fokus hat und den gesamten Wertschöpfungsprozess vom biogenen Rohstoff bis zum fertigen Produkt um-fasst. Die Entwicklung einer Bioökonomie wird sowohl stark von technologischen und ökonomischen Aspekten als auch von Fragen hinsichtlich der ausreichenden Verfügbarkeit von nachwachsenden Rohstoffen bestimmt. Im Rahmen der Veranstaltung wurden neueste Entwicklungen in Forschung und Industrie zu diesen Thematiken vorgestellt.

Einleitend präsentierte Prof. Johan Sanders, Bioraffinerie-Experte der Universität Wageningen, in seinem Keynote-Vortrag Verbesserungsmöglichkeiten zur wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit bio-basierter Produkte. Aufgezeigt wurden die wirtschaftlichen Potenziale der strukturellen Nutzung von Biomasse (z. B. als Synthesebaustein) sowie die spezifischen Vorteile von Small-Scale-Biorefineries.

Im Anschluss wurden aktuelle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Themenfeld Biobasierte Industrie aus der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft" und dem Biobased Industries (BBI) Joint Un-dertaking präsentiert. Die vorgestellten Studien, Projekte und Unternehmensaktivitäten zeigen die große Bandbreite österreichischer Kompetenzfelder in diesem Thema.

Abschließend fand eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Industrie, Verwaltung, Wissenschaft und NGOs zum Thema „Biobasierte Kunststoffe - Zukunft oder Illusion?" statt.

Der Stakeholderdialog fand am 4. Dezember in der Wirtschaftskammer Österreich in Kooperation des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) mit dem Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO) und der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) statt.

Dokumentation

Programm

Moderation: René Albert (bmvit), Karin Granzer-Sudra (ÖGUT)

  • 09:00 Welcome & Anmeldung

  • 09:15 Begrüßung, Einführung und Keynote-Vortrag

  • 10:20 Studien & Projekte zu biobasierten Wertschöpfungsketten

  • 11:05 KAFFEEPAUSE

  • 11:35 Biobasierte Kunststoffe und Verpackungen – Produktion der Zukunft

  • 12:40 MITTAGSPAUSE

  • 13:40 Projekte aus dem JTI BBI und weitere Highlights der biobasierten Industrie

  • 15:15 Podiumsdiskussion: „Biobasierte Kunststoffe - Zukunft oder Illusion?"

    Moderation: Theodor Zillner, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)

    am Podium:

    • Helmut Frischenschlager, Umweltbundesamt
    • Ralf Schledjewski, Montanuniversität Leoben
    • Bettina Schrenk, Greiner Packaging International
    • Gerhard Margreiter, Naturabiomat GmbH
  • 15:45 ENDE

Fotos

Downloads

Kontaktadresse

ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
Karin Granzer-Sudra
Tel.: +43/(0)1/315 63 93 – 26
Fax: +43/(0)1/315 63 93 – 22
E-Mail: karin.granzer-sudra@oegut.at

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