Foto: Frontansicht, S-House

Open Access Prinzipien

Ein wichtiges Anliegen der hier genannten Forschungs- und Technologieprogramme ist es, ihre Wirkung zu erhöhen, indem die Forschungsergebnisse möglichst schnell und niederschwellig den interessierten AnwenderInnen zur Verfügung stehen. Das war der Grund, warum im Bereich der Energie- und Umwelttechnologien schon sehr früh die Programmergebnisse nach dem Open Access Prinzip auf der Plattform veröffentlicht und damit der Öffentlichkeit spätestens nach Projektabschluss online zur Verfügung gestellt wurden.

Mit Ausnahme der vertraulichen Projektdaten (z.B. in Zusammenhang mit patentrechtlichen Interessen) ist der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen aus Forschungsprojekten für die Wirksamkeit von Forschungs- und Technologieprogrammen entscheidend.

Das gilt für die grundlagenorientierte und anwendungsorientierte Forschung genauso wie für Begleitforschung zu Demonstrations- und Pilotprojekten. Der unmittelbare und zeitnahe Austausch von Forschungsergebnissen stärkt das Entstehen von Innovationen und fördert dynamische Innovationszyklen von der Forschung bis hin zur alltagstauglichen Anwendung. Projektpartner der Industrie werden dabei unterstützt, die richtigen Ansprechpartner für Folgeprojekte zu finden und neue Lösungen auf Basis der Projektergebnisse zu generieren.

Die Umsetzung von Open Access in den Forschungs- und Technologie­programmen ist ein wesentlicher Beitrag zur Open Innovation Initiative der österreichischen Bundesregierung und entspricht der Empfehlung der Europäischen Kommission (2012/417/EU): Die Ergebnisse von mit öffentlichen Mitteln geförderten Projekten aus missionsorientierten Programmen sollen der interessierten Öffentlichkeit weitgehend und möglichst ohne Barrieren zur Verfügung stehen.

Um die Zugänglichkeit und den Austausch von Projektergebnissen und wissenschaftlichen Informationen zu gewährleisten, sollen alle Publikationen auf der Online Plattform Nachhaltig Wirtschaften erstveröffentlicht werden (goldener Weg). Als Publikationen sind in diesem Zusammenhang wie folgt zu verstehen:

  • Projektberichte
  • Zusammenfassungen
  • Poster
  • Veranstaltungsdokumentationen
  • Weitere Formen der Kommunikation von Projektergebnissen

Die Urheberrechte der AutorInnen bleiben davon unberührt, es gelten die in den Förderverträgen festgelegten Bedingungen. Die Ansprüche an allgemein gültige Standards und wissenschaftliche Qualität bleiben uneingeschränkt bestehen.

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