Foto: Schiestlhaus

Biobasierter Kunststoff Szenario 2050 – Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen

Im Projekt BbKs Szenario 2050 wird eine Publikation mit Handlungsempfehlungen sowie eine Darstellung des Forschungsbedarfs zur nennenswerten Steigerung des Marktanteils von Kunststoffen auf Basis nachwachsender Rohstoffe erstellt. Das BbKs Szenario 2050 basiert unter anderem auf dem, in einem ersten Schritt des Projekts erhobenen aktuellen Wissensstand zu Biopolymeren inklusive benötigter Rohstoffe sowie deren Einsatz- und Recyclingmöglichkeiten und gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Kurzbeschreibung

(Quelle: alchemia-nova)

Ausgangssituation

Obwohl es bereits vielfältige Entwicklungen im Bereich Biokunststoffe1 gibt, haben diese auf dem internationalen Parkett einen verhältnismäßig geringen Marktanteil. Während der Anteil von Biokunststoffen eine Zeitlang aufgrund des wachsenden Umweltbewusstseins von Industrie und Endverbrauchern stetig zunahm, ist aktuell fast ein Gegentrend zu vermerken. Biokunststoffe sind zurzeit aufgrund der niedrigen Erdölpreise kaum konkurrenzfähig und finden sich fast nur in speziellen Nischenanwendungen wieder.

Forschung und Entwicklung im Themenfeld Biokunststoffe sowie deren Einsatzmöglichkeiten bleiben jedoch wichtige Themen. Mögliche geschlossene Stoffkreisläufe, die Substitution von Erdöl als endliche Ressource, aber auch die zunehmende Problematik der Verteilung von Mikroplastik-Partikeln in Umwelt und Gewässern sind Fragestellungen, die mit Forschung und Entwicklung sowie gezielten politischen Maßnahmenpaketen zu lösen sind.

Ziele/Herausforderung

Vor diesem Hintergrund soll ein „Szenario 2050 - Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen (biobasierter Kunststoff)" ausgearbeitet werden. Dieses Szenario soll mit dem hypothetischen Ziel erstellt werden, dass alle in der EU produzierten Kunststoffe zu 100% biobasiert sind oder mit funktionierenden Stoffkreisläufen aufrechterhalten werden können.

(geplante) Ergebnisse/Nutzen

Das Szenario dient als Grundlage für weitere nationale FTI-Aktivitäten, aber auch für Handlungsempfehlungen im Bereich der Regulierung.

Projektbeteiligte

  • Umweltbundesamt GmbH
  • alchemia-nova GmbH

Kontaktadresse

Helmut Frischenschlager
Tel.: +43 (1) 313 04 - 5519
E-Mail: helmut.frischenschlager@umweltbundesamt.at

Veronika Reinberg
Tel.: +43 (1) 810 1000-4
E-Mail: reinberg@alchemia-nova.net

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