Produktion der Zukunft: Stakeholderdialog „Biobased Industry“

23. November 2016, 9.30 - 16.30 Uhr
Gewerbehaus Wirtschaftskammer Wien, 1030 Wien, Rudolf-Sallinger-Platz 1

Die Veranstaltung fokussiert auf die vielfältigen technologischen Entwicklungen und Anwendungen der Biobasierten Industrie.

Veranstalter

  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
  • Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO)

Rückblick & Vortragsunterlagen

Die Veranstaltung bot Einblicke in die vielfältigen technologischen Entwicklungen der Biobasierten Industrie. Einleitend hielt Christoph Herwig, Professor für Bioverfahrenstechnik an der TU Wien, einen Vortrag zu „Digitalisierung in der biobasierten Prozessindustrie".

Im Anschluss wurden aktuelle Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Themenfeld Biobasierte Industrie aus der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft" und dem Biobased Industries (BBI) Joint Undertaking präsentiert. Darüber hinaus wurden wesentliche Erfolge österreichischer Kompetenzzentren in diesem Themenfeld vorgestellt und ein Einblick in internationale FTI-Entwicklungen im Bereich der Biobased Industry sowie österreichische Aktivitäten zur Bioökonomiestrategie gegeben. Abschließend fand eine Podiumsdiskussion mit VertreterInnen aus Industrie, Verwaltung, Wissenschaft und NGOs statt.

Ziel dieser Veranstaltung, die in Kooperation mit dem Fachverband der Chemischen Industrie (FCIO) stattfand, war es, österreichische Akteurinnen und Akteure in dem Bereich Biobasierte Industrie zu vernetzen um einen intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch zu unterstützen.

Inhaltsbeschreibung

Die Biobasierte Industrie ist der Teilbereich der Bioökonomie, der die Rohstoffverarbeitung im Fokus hat und den gesamten Wertschöpfungsprozess vom biogenen Rohstoff bis zum fertigen Produkt umfasst.

Dabei stellen sich unterschiedlichste technologische Fragestellungen – beginnend bei der zur weiteren Verarbeitung erforderlichen Spezifikation der Biomasse über die Verarbeitungsprozesse bis hin zur Produktentwicklung (etwa Chemikalien, Pharmazeutika, Verbundstoffe, Biopolymere, Bau- und Dämmstoffe, Biotreibstoffe oder biobasierte Spezialprodukte). Die Biobasierte Industrie ist in ihrer Gesamtheit äußerst vielfältig und umfasst nebenunterschiedlichsten Industriezweigen eine breite Palette an Produkten, welche oft nicht als biobasiert erkannt werden.

Ziel der Biobasierten Industrie ist eine konsequent kaskadische Nutzung der Biomasse etwa durch Bioraffinerien und ein Ersatz der fossilen Rohstoffe durch biogene Materialien. Die Biobasierte Industrie kann dazu beitragen, nicht erneuerbare Ressourcen zu schonen, die Umweltbelastungen zu reduzieren, die Importabhängigkeit von nicht erneuerbaren Rohstoffen zu verringern und die regionale Wertschöpfung zu erhöhen.

Dokumentation (pdf)

Programm

  • 09:00 Welcome & Anmeldung
  • 09:30 Block A: Begrüßung und Einführung

    • Begrüßung und Einführung
      René Albert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
      Sylvia Hofinger, Fachverband der chemischen Industrie (FCIO)

    • Digitalisierung in der biobasierten Prozessindustrie
      Christoph Herwig, TU Wien, Institut für Verfahrenstechnik, Umwelttechnik und Techn. Biowissenschaften
      Zu den Präsentationsunterlagen
      Kurzinformation zum Vortrag
  • 10:10 Block B: Faktencheck und erfolgreiche Forschungsarbeiten der FTI-Initiative Produktion der Zukunft

  • 11:00 - 11:30 Kaffeepause    
  • 11:30 Block C: JTI BBI und erfolgreiche Forschungsarbeiten
  • 12:35 Block D: Kompetenzzentren und innovative Unternehmen in Österreich  

  • 13:05 - 14:15 Mittagsbuffet 

    • Lenzing – Biobased Industry Since Eighty Years
      Karin Fackler, Lenzing Aktiengesellschaft
      Zu den Präsentationsunterlagen                      
  • 14:35 Block E: Präsentation Studien und Podiumsdiskussion  
              
  • 15:40 Podiumsdiskussion: „Biobased Industry –Vielfalt als Chance?"
    Moderation: René Albert, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT)
    - Erika Ganglberger (ÖGUT) 
    - Christoph Herwig (TU Wien)
    - Karin Fackler (Lenzing Aktiengesellschaft)
    - Franz Latzko (FCIO)
  • 16:30 ENDE

Fotos

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Kontaktadresse

ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
Karin Granzer-Sudra
Tel.: +43 (1) 3156393 - 26
E-Mail: karin.granzer-sudra@oegut.at