Foto: Frontansicht des Passivhauskindergartens Ziersdorf

RERA-pro - Integrierte Reststoff Bioraffinerie – Hochwertige Produkte aus Biomüll herstellen. Ganz ohne Emissionen

Im Projekt RERA-pro wird die heterotrophe Algenfermentation in eine Biomüll-Biogasanlage mit Gärrestaufbereitung integriert. Dadurch wird eine integrierte Reststoff Bioraffinerie geschaffen, die hochwertiges Protein für Aquakulturen wesentlich kostengünstiger als bisher zur Verfügung stellt.

Kurzbeschreibung

Status

laufend

Kurzfassung

Ausgangssituation

Das Projekt RERA-pro hat die industrielle Erforschung der integrierten Reststoff Bioraffinerie zum Ziel. Durch Systemintegration und Vernetzung der Technologien werden aus Biomüll neben Biogas, sauberem Wasser und Dünger, heterotrophe Algen mit hoher Kostenersparnis hergestellt. Das RERA-pro Team hat folgende Mission formuliert: „Kein N soll ungenutzt unsere Anlage verlassen!"

Ziele/Herausforderung

Das Projektteam adressiert zwei globale Problemstellungen: 1. Verschmutzung des Grundwassers mit Nitrat und 2. Proteinengpass durch die wachsende Weltbevölkerung. Die heterotrophen Algen sollen als Proteinquelle (Algen SCP = Single Cell Protein) für Aquakulturen dienen, um den Fischmehlengpass zu verringern. Unser innovativer Ansatz unterscheidet sich radikal zu „kaskadischen" Ansätzen.

(geplante) Ergebnisse/Nutzen

Wir nutzen den Biogasprozess und die Gärrestaufbereitung, um an Stickstoff für die Fermentation von heterotrophen Algen zu gelangen und verfolgen damit drei übergeordnete Ziele: 1. Nutzung eines hohen Anteils des Gesamtstickstoffs von Biomüll unter geringem Verbrauch von Kohlenhydraten. Die Prozesse erneuerbare Energieproduktion und stoffliche Nutzung (Proteinproduktion) konkurrieren nicht miteinander, sondern ein integriertes System entsteht. 2. Reduzierung der Kosten des Gärrestmanagements durch Synergismus innerhalb des Systems. 3. Erhöhung der Wirtschaftlichkeit von Biomüll-Biogasanlagen. Neben Kosten- und Flächenvorteilen für heterotrophe Algen gegenüber Autotrophen Organismen existieren auch Produktvorteile gegenüber pflanzlichen Proteinen, wie besseres Aminosäurespektrum, besserer Geschmack der Fischprodukte und höherer Gehalt an Omega-3 Fettsäuren im Fisch.

Fördergeber/programm

  • bmvit, Produktion der Zukunft
  • Abwicklung durch FFG
Schematische Darstellung des Vorgangs (© Botres Global)

Projektbeteiligte

ProjektpartnerInnen

  • Botres Global GmbH
  • Stipits Entsorgung GmbH
  • Universität für Bodenkultur Wien, Arbeitsgruppe Prozesstechnik, Institut für Lebensmitteltechnologie

Kontaktadresse

Botres Global GmbH
Gewerbepark 7c
8075 Hart bei Graz
office@botres.com
+43 660 717 86 85
www.botres.com

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