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IEA Bioenergy Task 40: Nachhaltige Bioenergie-Märkte und internationaler Handel. Arbeitsperiode 2016 - 2018

Aktive Beteiligung im IEA Bioenergy Task 40 Konsortium, intensive Vernetzung durch Beiträge zu Taskmeetings und Workshops, zu Subtasks und Intertaskarbeiten, zum internationalen Bioenergiehandel in Bezug auf Österreich, internationale und nationale Vernetzungs-, Diskussions- und Verbreitungsprozesse.

Status

laufend
Start: 01.01.2016
Ende: 31.12.2018

Kurzbeschreibung

Seit dem Jahr 2008 ist die TU-Wien / Energy Economics Group (EEG) Kooperationspartner der IEA Bioenergy Task 40. Auf Basis dieser Zusammenarbeit konnten in den letzten Jahren zahlreiche Subtasks und Workshops bezüglich der Dynamik von Bioenergiemärkten sowie der Chancen, aber auch möglicher Probleme des internationalen Bioenergiehandels durchgeführt und publiziert werden. Regelmäßige Meetings erlauben es den Mitgliedern flexibel auf aktuelle Problemstellungen einzugehen und im Rahmen des Arbeitsprogrammes in Arbeitsgruppen zu bearbeiten.

Im bevorstehenden Triennium wird der Fokus des Tasks auf den Biomassehandel für eine Bioökonomie für neue Zwecke wie Biopolymere, Biomaterialien und andere Applikationen neben und vor einer energetischen Nutzung ausgeweitet. Es wird erwartet, dass Biomasseressourcen (z.B.: Zucker, Zellulose etc.) und Zwischenprodukte (z.B.: Lignin, Polymere etc.) weiterhin einen wachsenden Absatzmarkt für die nicht-energetische Biomasse-Nutzung aufweisen werden. Daher ist es für die Biomasseverfügbarkeit für die energetische Nutzung sowie für den Bioenergiehandel entscheidend, diesen Sektoren auch entsprechende Aufmerksamkeit zu widmen.

Zu diesem Zweck, sowie für rein auf den Bioenergiehandel fokussierte Fragestellungen, werden vermehrt sogenannte Intertaskarbeiten eingesetzt. Als Beispiele können die Studien des Trienniums 2013-2015 zum Status der Biomethanmarktentwicklung und der Bioökonomieentwicklung sowie deren Implikationen auf den internationalen Bioenergiehandel genannt werden, wo einerseits mit dem Task 37 (Energie aus Biogas) sowie mit Task 34 (Pyrolyse von Biomasse) und Task 42 (Bioraffinerien) zusammen gearbeitet wurde. Die Intertaskarbeiten ermöglichen in Zukunft den Biomassemarkt, die Produktions- und Verbrauchersysteme ganzheitlicher zu betrachten und vermehrt auf verschiedene Biomassetypen und -nutzungsarten unter anderem auch im stofflichen Bereich einzugehen. In Planung befinden sich auch Fallstudien bezüglich etablierter Bioenergieversorgungsketten und deren Erfolgsfaktoren bzw. Replizierbarkeit unter Einbeziehung eines Großteils der Partner des IEA Bioenergy Implementing Agreements.

Außerdem wird erstmals ein ausreichend langer Zeitraum an historischen Daten verfügbar sein, um Zeitreihenanalysen aussagekräftig auszuwerten. Diese Datenverfügbarkeit über einen längeren Zeitraum wird es zunehmend auch erlauben, Aussagen zur Wechselwirkung von Bioenergiepreisen, regionalen Preisdifferenzen sowie dadurch ausgelösten Handelsströmen zu ermitteln. Diesem äußerst innovativen Aspekt, der bisher noch kaum behandelt wurde, soll im kommenden Triennium von Seiten des österreichischen Partners auch verstärkte Aufmerksamkeit eingeräumt werden.

Während des gesamten Projektes erfolgt ein intensiver nationaler sowie internationaler Vernetzungs-, Diskussions- und Verbreitungsprozess, um die wesentlichen Akteurinnen und Akteure in die Arbeit einzubinden.

Teilnehmende Staaten

Belgien, Brasilien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Italien, Norwegen, Österreich, Schweden, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten von Amerika

Kontaktadresse

TU Wien, Energy Economics Group (EEG)
Lukas Kranzl
Gusshausstr. 25-29/370-3
A-1040 Wien

E-Mail: kranzl@eeg.tuwien.ac.at

TU Wien, Energy Economics Group (EEG)
Fabian Schipfer
Gusshausstr. 25-29/370-3
A-1040 Wien

E-Mail: schipfer@eeg.tuwien.ac.at

Website: http://eeg.tuwien.ac.at/

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