Foto: Frontansicht des Einfamilien-Passivhauses in Pettenbach

5. Mitteleuropäische Biomassekonferenz (CEBC 2017)

18. - 20. Jänner 2017
Messe Graz, Graz, Österreich

Schwerpunkte der Konferenz sind unter anderem die nachhaltige Biomassebereitstellung und effiziente Bioenergienutzung sowie ihr Beitrag zu Klimaschutz, Energiewende und Bioökonomie.

Veranstalter

Österreichischer Biomasse-Verband, Landwirtschaftskammer Steiermark und Bioenergy 2020+ GmbH

Inhaltsbeschreibung

Mit über 1.000 Teilnehmern aus 40 Nationen und allen Kontinenten wurde die 5. Mitteleuropäische Biomassekonferenz in Graz von 18. bis 20. Jänner 2017 ihrem internationalen Ruf als führende Leitveranstaltung der mitteleuropäischen Biomasse-Branche mehr als gerecht.

Höhepunkte waren zweifelsohne

  • über 200 Vorträge internationaler Experten,
  • sechs Exkursionen,
  • Themenfachtage über Pellets,
  • Biogas und internationaler Bioenergiemärkte sowie
  • Workshops der internationalen Energieagentur,
  • Highlights aus der Bioenergieforschung, und
  • ein erstmaliges Matchmaking Afrika-EU.

Delegationen aus Dänemark, Griechenland, Japan und Polen unterstreichen die Bedeutung der Bioenergie für die globale Energiewende.

Die Abstracts der Vorträge sind in einem Tagungsband zusammengefasst. 

Mit dem Abkommen bei der Weltklimakonferenz 2015 in Paris erfolgte der Startschuss zur globalen Energiewende. Investitionen, die bisher in die fossile Energieversorgung flossen, werden zunehmend in erneuerbare Energien, unter denen die Bioenergie in Europa die größte Bedeutung hat, umgelenkt.

Die Chancen für Mitteleuropa, von den Investitionen in Infrastruktur und Anlagentechnik sowie den positiven Effekten der Bioenergienutzung zu profitieren, stehen ausgezeichnet.

Nachhaltigkeit und Bioökonomie im Mittelpunkt

Die Veranstalter der 5. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz trugen den Geschehnissen Rechnung und legen besondere Schwerpunkte auf die nachhaltige Biomassebereitstellung und effiziente Bioenergienutzung sowie ihren Beitrag zu Klimaschutz, Energiewende und Bioökonomie.

Geboten wurde ein Überblick über die neuesten politischen, wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen mit Fokus auf

  • Rohstoffverfügbarkeit,
  • Logistik,
  • Umwandlungstechnologien,
  • Integration in das Energiesystem,
  • industrielle Anwendung,
  • Umweltauswirkungen,
  • Marktentwicklungen sowie
  • politische Handlungserfordernisse für den Ausbau der erneuerbaren Energien.

Die zeitgleich stattfindende „Häuslbauer“-Messe mit rund 40.000 Besuchern und einem traditionellen Schwerpunkt auf der Energiebereitstellung im Gebäudesektor bot dazu eine hervorragende Ergänzung. Wissenschaftliche Highlights der 5. Mitteleuropäischen Biomassekonferenz waren Workshops der Internationalen Energieagentur und des Weltbiomasseverbandes.

Ein umfangreiches Exkursionsprogramm und ein Industrieforum spannten den Bogen von Theorie zur Praxis. Das Matchmaking-Event ermöglichte die gezielte Vernetzung der Marktteilnehmer.

Grazer Deklaration - Die Rolle der Bioenergie in Europa nach COP21 in Paris

Im Rahmen der Konferenz unterzeichneten der Weltbiomasseverband, der Europäische Biomasseverband sowie die nationalen Verbände aus Österreich, Deutschland, Italien, Slowenien, Kroatien und Serbien die " Grazer Deklaration", in der sie ihre Forderungen an die EU-Energiepolitik zusammenfassen. Die Schlüsselforderungen sind eine Halbierung des fossilen Energieverbrauchs in der EU bis 2030, ein Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung, die Forcierung aller erneuerbaren Energieträger und eine Verdoppelung des Bioenergieeinsatzes.

Grazer Deklaration in kompletter Fassung zum Download

Kontaktadresse

Österreichischer Biomasse-Verband
Franz Josefs-Kai 13
A-1010 Wien
Tel.: +43 (1) 533 07 97-0
Fax: +43 (1) 533 07 97-90
E-Mail: office@biomasseverband.at
Web: www.biomasseverband.at

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