Foto: Frontansicht der Schule Schwanenstadt

ÖGUT-Umweltpreis 2016

DI Helmut Schöberl (Schöberl & Pöll GmbH) wurde mit dem ÖGUT-Umweltpreis in der Kategorie "Stadt der Zukunft" ausgezeichnet. Das Preisgeld wurde vom bmvit mit dem Programm Stadt der Zukunft zur Verfügung gestellt.

Inhalt

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) zeichnete zum 30. Mal die besten Nachhaltigkeitsprojekte und innovative Persönlichkeiten aus. Auch heuer fand die Verleihung des Preises im Kuppelsaal der TU Wien statt.

In der Kategorie Stadt der Zukunft wurden 2016 AkteurInnen gesucht, die unter den Vorzeichen maximaler Energie- und Ressourceneffizienz und minimaler Klimabeeinträchtigung wesentliche Beiträge zu einer zukunftsfähigen Entwicklung des Energiesystems leisten bzw. geleistet haben.

Dr. Rene Alfons Haiden (Präsident der ÖGUT), Bmst. DI Helmut Schöberl (Schöberl & Pöll GmbH), Mag. Andreas Reichhardt (bmvit), Monika Auer (ÖGUT)
Dr. Rene Alfons Haiden (Präsident der ÖGUT), Bmst. DI Helmut Schöberl (Schöberl & Pöll GmbH), Mag. Andreas Reichhardt (bmvit), Monika Auer (ÖGUT) (Foto: Helga Auer)

Helmut Schöberl widmet sich seit 20 Jahren den Themen Energieeinsparung, Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit. Eines seiner Grundprinzipien lautet: „Die beste Energie ist die, die aufgrund größter Effizienz gar nicht erst benötigt wird". In zahlreichen Projekten konnte er demonstrieren, dass höchste energetische Anforderungen und eine Versorgung mit Erneuerbaren Energien in Neubau und Sanierung auch im urbanen Kontext realisierbar sind. Dabei ist er überzeugt, dass Energieeffizienz oft nichts mit Mehrkosten zu tun hat.

Seine Projekte und Forschungserkenntnisse sind international bekannt und gefragt. So konnte er sein Know-how bei der Errichtung mehrerer Passivhaus-Bürogebäude in China einbringen.

Er forschte im Rahmen des Forschungsprogramms Haus der Zukunft zu Themen wie Optimierung von Baukosten oder Thermische Bauteilaktivierung und führte die erste Passivhaussanierung eines Gründerzeit Wohnhauses in Wien aus. Das TU-Plusenergiehochhaus in Wien ist international richtungsweisend und lockt seit seiner Eröffnung tausende Interessenten aus aller Welt zu Besichtigungen an. Es zeigt neben den technischen Möglichkeiten auch die wirtschaftliche Realisierbarkeit des Plusenergie-Standards auf. Helmut Schöberl zeichnet für rund 32 abgeschlossene und laufende Forschungsprojekte zum Thema Passivhaus und Plus-Energiehäuser verantwortlich.

Er ist Gründer & Geschäftsführer der Schöberl & Pöll GmbH und ist gefragter Vortragender im ln- und Ausland wie beispielsweise bei der Internationalen Passivhaustagung oder dem europäischem Forum Alpbach, er war lange Jahre Fachexperte bei der International Energy Agency (IEA) und Dozent für energieeffizientes Bauen an der FH Campus Wien darüber hinaus ist er Vertreter in verschiedenen Fachausschüssen.

Kontakt

Bmst. DI Helmut Schöberl
E-Mail: office@schoeberlpoell.at

Nominierungen

  • BAURAT h.c. DI Felix Friembichler
    Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), Wien
    Felix Friembichler hat sich über viele Jahre mit großem Engagement für das Thema "Energiespeicher Beton" in Forschung und Umsetzung eingesetzt. Die stete Kontaktpflege mit seinem Netzwerk aus führenden Persönlichkeiten aus Forschung und Wissenschaft, Bauindustrie und -ausführung, aber auch aus der Forschungsförderung hat wesentliche Meilensteine dazu in Österreich angestoßen und ermöglicht.
  • DIin Susanne Supper
    Energie- und Umweltagentur Niederösterreich, Niederösterreich
    Susanne Supper ist in der Entwicklung und Leitung zahlreicher Forschungsprojekte im Energie- und Baubereich tätig. Sie leitet seit Jahren äußerst erfolgreich Projekte zu Smart City und Smart Region. Die technologischen Schwerpunkte sind dabei erneuerbare und effiziente Energiesysteme sowie innovative Gebäude und Siedlungen. Dabei schafft sie in ihrer Projektarbeit erfolgreich die Verbindung zwischen Forschung und Umsetzung.

Nähere Informationen zu den PreisträgerInnen und Nominierten

Die Auszeichnung

Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) zeichnete heuer bereits zum 30. Mal die besten Nachhaltigkeitsprojekte und innovative Persönlichkeiten mit dem ÖGUT-Umweltpreis aus. Mit 74 hochwertigen Einreichungen in fünf Kategorien wurden auch heuer wieder zahlreiche Projekte eingereicht, die wesentliche Impulse für eine nachhaltige Entwicklung setzen. 

Die insgesamt sechs UmweltpreisträgerInnen konnten sich über ein Preisgeld von EUR 18.000,- freuen. Das Preisgeld in den Kategorien "Stadt der Zukunft" und "Frauen in der Umwelttechnik" wurde mit Unterstützung des bmvit vergeben. In der Kategorie "Frauen in der Umwelttechnik" wurde Mag.a Dr.in Silvia Fluch, MSc der ecoduna produktions-GmbH aus Bruck an der Leitha/NÖ ausgezeichnet.

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