Foto: Frontansicht des Passivhauskindergartens Ziersdorf

WohnMODELLmitZukunft

Entwicklung von nachvollziehbaren, transparenten, technischen und wirtschaftlichen Modellen für den mittel- und großvolumigen (gemeinnützigen) Wohnbau für die Integration der Themengebiete generationenübergreifendes Wohnen, Wohnen & Arbeiten sowie smart home für die 3 Ausprägungsformen "gemeinsamer Wohnungsverband", "geschlossene Bauform" und pavillonartige Bauform", die alle 3 Säulen der Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Kurzbeschreibung

Status

laufend

Kurzfassung

Ausgangssituation/Motivation

Der gemeinnützige mittel- und großvolumige Wohnbau steht vor der Aufgabenstellung, einerseits sehr kostengünstig zu bauen und gleichzeitig Lösungen zu bieten, die dem letzten Stand der Technik entsprechen. Dies allein stellt schon einen kaum lösbaren Widerspruch dar.

Hinzu kommen Veränderungen in der Gesellschaft (Umkehrung der Bevölkerungspyramide, gestiegener Wunsch nach Selbstbestimmtheit, Verbindung zwischen Beruf und Familie als gewünschte Form und wirtschaftliche Notwendigkeit) sowie die Forderung nach energiearmem Bau auf Niedrigstenergie-, Passivhaus- oder gar Aktivhaus-Niveau.

Mit bestehenden Planungs-Modellen sowie den bestehenden Geschäftsmodellen ist dies nicht bewerkstelligbar bzw. mit den geltenden Regelungen des Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetz (WGG) nicht vereinbar.

Bestehende Ansätze zeigen, dass man sich meist auf einen der Bereiche (z.B. (betreutes) Seniorenwohnen, AAL (Ambient Assisted Living), Arbeiten & Familie, Niedrigst-Energie im Bürohaus, ...) konzentriert, Integrierte, ganzheitliche Ansätze aber fehlen.

Inhalte und Zielsetzungen

Entwicklung von modularen ganzheitlichen technischen und wirtschaft­lichen Geschäftsmodellen für die Projektentwicklung innerhalb der Möglichkeiten des WGG mit folgenden Aspekten:

  • Generation Living im mittel- und großvolumigen Wohnbau mit AAL-Aspekten (Ambient Assisted Living), mit durchdachten Raumkonzepten für Kinder und Senioren, Tageselternkonzepte, bis hin zu Pflegemöglichkeiten im Wohnhaus
  • Leben und Arbeiten (Büroflächen mit plug- and work-Plätzen) im mittel- und großvolumigen Wohnbau, unter Berücksichtigung von Mobilitätsaspekten:

    • Anbindung an den öffentlichen Verkehr
    • E-Bike-Sharing
    • E-Car-Sharing
    • Ladestationen
    • Trolley-Lösungen für Einkäufe
    • zentrale Transportlösungen, etc.
  • Smart Home - Gebäudehüllflächen sind möglichst Funktionsflächen, dienen der Energiegewinnung und Begrünung, Monitoring zur Betriebskostenoptimierung mit smart metering; modernste technische Infrastruktur stellt sicher, dass den beiden vorgenannten Bereichen des AAL (Ambient Assisted Livings) sowie der Verbindung aus Leben und Arbeit mittels plug-and-play Lösungen Rechnung getragen werden kann sowie ein einfaches Upgrading auf neue Technologien möglich ist.

Methodische Vorgehensweise

  • Interdisziplinarität des Teams stellt Rundumblick sicher.
  • Die Durchführung und Auswertung von Experteninterviews, die Durchführung und Auswertung von Peer Group Diskussionen sowie die Sammlung und Auswertung bestehender Modelle mittels qualitativer Inhaltsanalyse runden das Bild ab und tragen dazu bei, das Rad nicht neu zu erfinden.
  • Die modulare Abbildung und Darstellung auf der technischen als auch auf der wirtschaftlichen Ebene trägt dazu bei, dass die Systeme leicht an neue Technologien oder andere Änderungen in den Rahmenbedingungen angepasst werden können.
  • Die Planung erfolgt aufgrund von Musteranlagen in Layern, die dann in weiterer Folge auch modulhaft ein und ausgeblendet bzw. unterschiedliche Alternativen berücksichtigt werden können. Weiters soll sichergestellt werden, dass einerseits die Vorteile einer "industriellen Fertigung" genutzt werden können und dennoch individuelle Anpassungen vorgenommen werden (Vorbild: mass customization).

Erwartete Ergebnisse

  • Nachvollziehbare, leicht adaptierbare, ÖGNI/DGNB-vorzertifizierte technische Modelle für die 3 Ausprägungen:

    • Wohnungsverbund
    • geschlossene Bauform
    • Pavillon-Bauform
  • Energetisch-technische Rechen-Modelle (Energie-Einnahmen-Ausgaben-Rechnung; Berechnung sonstiger Nutzen) und wirtschaftliche Rechen-Modelle (Kosten, Einnahmen, ...)
  • Geschäfts- und Finanzierungsmodelle

Projektbeteiligte

Projektleitung

BLUESAVE Energy Efficiency Consultants, Mag. Doris Wirth

Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

Kontaktadresse

BLUESAVE Energy Efficiency Consultants
Mag. Doris Wirth
Amalienstraße 3
A-1130 Wien
Tel.: +43 (1) 876 31 90
Fax: +43 (1) 876 31 90-90
E-Mail: office@bluesave.at
Web: www.bluesave.at

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