Klima Hub Wien - Konzeptentwicklung und Vorbereitung eines Wiener Innovationslabors zur Beschleunigung am Weg zur Klimaneutralität

Vorbereitung eines urbanen Innovationslabors zur Unterstützung der Dekarbonisierung in Wien bis 2040. Gesetzt wird auf systemische Innovation und beschleunigten Roll-out von FTI-Vorhaben durch Infrastruktur, Dienstleistungen, Vernetzung und die systematische Einbindung von Stadtverwaltung und Nutzer:innen. Das Innovationslabor soll die Wirksamkeit von Innovationen und die Teilhabe der WienerInnen an der Transformation stärken.

Kurzbeschreibung

Ausgangssituation/Motivation

Die Stadt Wien will bis 2040 klimaneutral werden. Dies erfordert eine massive Verstärkung der Anstrengungen auf allen Ebenen. Neben Anreizen durch Rechtsrahmen, Finanzierungen und Förderungen ist die systematische Befeuerung der Schnittstelle zwischen F&E&I und breiter Ausrollung ein wichtiger Baustein zur Beschleunigung. Diese Aufgabe soll das künftige Innovationslabor wahrnehmen.

Inhalte und Zielsetzungen

Das Innovationslabor soll die Stadtverwaltung Wiens, Unternehmen und Zivilgesellschaft bei der Beschleunigung der Umsetzung konkret unterstützen, die Innovationskapazität neuer städtischer Initiativen wie Sanierungsoffensive, Raus aus Öl und Gas, PV-Offensive und das Stadterneuerungs-Programm WieNeu+ erhöhen und als Leitprojekt die Strategie „Wien 2030 - Wirtschaft & Innovation" stärken.

Sondiert wird dafür in einem Konsortium aus Stadt Wien, mit Abteilungen aus den vier Geschäftsbereichen Klima & Umwelt, Wohnen & Stadterneuerung, Stadtplanung & Mobilität und Finanzen & Wirtschaft, gemeinsam mit Wien Energie, dem AIT, und Urban Innovation Vienna im Lead.

Methodische Vorgehensweise

In der Tradition der Smart City Wien Rahmenstrategie wird ein ganzheitlicher Ansatz zur Klimaneutralität verfolgt, der technologische und soziale Innovation verbindet und für die gerechte Transformation starke Synergien mit anderen Lebensbereichen sucht. Für hohe Klimawirksamkeit wird die systemische Innovation zur Technologieeinführung in einem Multi-Partner-Ansatz und die Schnittstelle zur Verwaltung gefördert sowie Augenmerk auf Akzeptanz und aktive Beteiligung gelegt.

In der Vorbereitung werden zahlreiche Möglichkeiten für das Leistungsportfolio ausgelotet: unterstützende Leistungen beim Projektdesign, Umsetzungssupport, Monitoring und Evaluierung, Wissenstransfer, neue Kooperationen, eine Anlaufstelle für internationale F&I, eine Beteiligungsbörse, ein Förderradar, etc. Immaterieller Infrastruktur in Form von Daten und Simulationsmodellen wird große Bedeutung eingeräumt, untermauert durch realen Demonstrationsraum im Stadtgebiet Wiens.

Das Portfolio soll wesentliche Querschnittaufgaben abdecken, die derzeit insbesondere von städtischen Akteuren zusätzlich zu den Kernaufgaben kaum oder nur schwer geleistet werden können. Damit werden sowohl städtische als auch private Vorhaben unterstützt und Demonstration wie Umsetzung beschleunigt.

Weiters werden parallel dazu Vor- und Nachteile möglicher organisatorischer und finanzieller Optionen sondiert und letztlich alle Schritte zum Konzept für das Wiener Innovationslabor zur Klimaneutralität zusammengeführt.

Kern der Sondierung ist ein moderierter Stakeholderprozess, der die Einbindung aller relevanten Gruppen organisiert. Dies ist wichtig, da es bereits eine Reihe von Initiativen und Dienstleistungen von Relevanz gibt, sowie weitere Ideen zum Aufbau unterstützender Kapazitäten. Diese transdisziplinäre, multi-Partner Sondierung eröffnet die Chance, Lücken aufzuzeigen und neue Ideen zu beleuchten, zu ordnen und das geplante Innovationslabor-Vorhaben konsistent und kooperativ zu entwickeln.

Erwartete Ergebnisse

Das Ergebnis soll eine möglichst starke Aufstellung des künftigen Innovationslabors als zentrale Anlaufstelle für Innovationen zur Klimaneutralität Wiens sein. Es soll bestehende Initiativen stärken und Mehrwert zu diesen generieren. Es soll als Anlaufstelle und Inkubator F&E&I Kooperationen in Wien vermehren und beschleunigen und dabei mit Innovationskraft den Wirtschaftsstandort Wien untermauern.

Projektbeteiligte

Projektleitung

UIV Urban Innovation Vienna GmbH

Projekt- bzw. Kooperationspartner:innen

  • AIT Austrian Institute of Technology GmbH (AIT) (P1)
  • Magistrat der Stadt Wien (Wien) (P2)
  • Wien Energie GmbH (WE) (P3)

Kontaktadresse

Waltraud Schmid
Operngasse 17-21
A-1040 Wien
Tel.: +43 (1) 4000-84273
E-Mail: schmid@urbaninnovation.at
Web: www.urbaninnovation.at