Foto: Frontansicht der Schule Schwanenstadt

Itz Smart – CO2 neutrale Stadtteilentwicklung Itzling, Umsetzung von Innovation und Technologie durch kooperative Prozessgestaltung

Ziel des Projekts „Itz Smart“ ist die Anknüpfung an bestehende Aktivitäten und die konsequente Weiterentwicklung des Wohnstandorts Itzling. Im Test- und Demonstrationsgebiet werden im Bereich der Verkehrsachse (Bahn und Schillerstraße) bzw. angrenzend an die Nahversorgungsachse (Itzlinger-Hauptstraße) nachhaltige Wohnquartiere mit zukunftsweisenden Mobilitätslösungen entwickelt. Die Betrachtung von „Wohnen und Mobilität“ zieht unter dem Aspekt „Stadt der kurzen Wege“ auch die Auseinander­setzung mit gezielter Mischnutzung und der Entwicklung solcher Quartiere nach sich.

Kurzbeschreibung

Ausgangssituation/Motivation

Im Stadtteilentwicklungsvorhaben Itzling wurden in den letzten Jahren bereits einige beispielhafte Vorhaben umgesetzt bzw. sind weitere zurzeit in Planung. Um die Aufbruchsstimmung im Stadtteil weiter anzufachen und Entwicklungen einer Stadt der Zukunft schrittweise umzusetzen, ist es auch hinsichtlich eines innovativen Technologieeinsatzes sinnvoll, die vielen einzelnen Aktivitäten im Kontext zu betrachten.

Für das größte Wohnquartier der Stadt aus den 70er Jahren wird im laufenden Projekt „Smart Itz Goes" ein Sanierungsleitbild in Richtung CO2-Neutralität erarbeitet. Unter dem Namen „Science City" wird aktuell der Wissens- und Bildungsstandort rund um das Technologiezentrum weiterentwickelt. Diese Quartiere sind charaktergebend für Itzling und befinden sich im Zentrum des Test- und Demonstrationsgebiets.

Die Verbesserung der Standortqualitäten unter Berücksichtigung der Smart City Salzburg Ziele bilden die Ausgangssituation aus Sicht der Salzburger Stadtplanung. Das Projekt „Itz Smart" wird vom Bürgermeister und den beiden Stadträten unterstützt.

Inhalte und Zielsetzungen

In Österreich wurde der Einsatz innovativer Technologie bereits in einigen Neubau-Stadtentwicklungsgebieten eindrucksvoll demonstriert. Die Herausforderung im Stadtteil Itzling ist allerdings eine besondere, für Salzburg übliche – der Bestand. Es handelt sich in erster Linie um Sanierungs-, Nachverdichtungs- und Umstrukturierungsflächen, die entwickelt und mobilisiert werden. Bestehende Gebäude und vorhandene Infrastruktur stecken enge Rahmenbedingungen.

Die Umsetzung innovativer Technologien im Zusammenhang mit Wohnen und Mobilität wird daher mithilfe eines kooperativen Verfahrens in die Wege geleitet. Durch die Einbindung betroffener Akteure, also Nutzern, Eigentümern, Planern, Bauträgern, Verwaltung und Politik werden Problemstellungen im Test- und Demonstrationsgebiet sichtbar gemacht und gemeinsam Lösungsansätze unter den gegebenen Voraussetzungen entwickelt. Mit diesem Gesamtbild an Interessen und Projekten können Synergien identifiziert und passende Technologiebündel zur Umsetzung vorbereitet werden.

Für den Mobilitätsbereich ist nicht nur die Anwendung neuer Technologien ausschlaggebend, sondern auch die Einbindung in ein Gesamtverkehrskonzept und die Entwicklung städtischer Dienstleistungen. Die zunehmende Bedeutung der Bahnlinie durch den Stadtteil, die sich zur Stadt- und Regionalbahn entwickeln soll, prägt die Entwicklungen.

Zentrale Rolle für den Wohn-/Bildungs-/Geschäftsstandort spielt die Anbindung an den Salzburger Hauptbahnhof als Mobilitätsdrehscheibe für den Pendlerverkehr. Der Wohnort an sich hat großen Einfluss auf das persönliche Mobilitätsverhalten. Oft werden aber im Wohn- und Siedlungsbau die Themen Wohnen und Mobilität separat betrachtet und neue Angebote zur multimodalen Mobilität im Planungsprozess nicht ausreichend berücksichtigt. Die kooperative Strategie in „Itz Smart" zielt auf dieses Manko ab.

Erwartete Ergebnisse

Das Ergebnis ist das Innovations- und Technologieportfolio mit Umsetzungsstrategie für das Test- und Demonstrationsgebiet. Ziel ist es, dieses Portfolio mit den jeweiligen Stakeholdern beispielsweise in Form von Qualitätsvereinbarungen, städtebaulichen Verträgen oder dergleichen, für die weitere Umsetzung und Folgeprozesse verbindlich zu machen.

 

Projektbeteiligte

Projektleitung

SIR – Salzburger Institut für Raumordnung und Wohnen

Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

  • Fachhochschule Salzburg GmbH – Smart Building
  • komobile Gmunden GmbH
  • Raum & kommunikation GmbH

Kontaktadresse

Patrick Lüftenegger
Schillerstraße 25
Tel.: +43 (662) 62 34 55 - 19
E-Mail: patrick.lueftenegger@salzburg.gv.at
Web: www.sir.at

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