INN'FIT4UM - Innsbruck "Fit4UrbanMission" - klimaneutrales Innsbruck 2030

Städte sind der Ort, an dem sich Dekarbonisierungs-Strategien für Energie, Verkehr und Gebäude überschneiden. Die Landeshauptstadt Innsbruck hat vor einigen Jahren eine Smart City Gruppe ins Leben gerufen, die sich aus Mitarbeiter:innen des Stadtmagistrates, der IIG, der IKB und den IVB zusammensetzt, um sich dieser Herausforderung anzunehmen. Ziel in INN’F4UM ist es, aufbauend auf einer aktuellen Darstellung der Energie- und Ressourcenflüsse gemeinsam mit der Universität Innsbruck einen Stufenplan zur Erreichung der Klimaneutralität der Stadt bis 2030 zu entwickeln.

Kurzbeschreibung

Status

laufend

Ausgangssituation/Motivation

Die Anpassungen an die Auswirkungen des Klimawandels ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die europäische Union hat sich daher zum Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren sowie den Anteil an erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz zu erhöhen.

Städte spielen hierbei eine wichtige Rolle: obwohl Städte global nur 3% an Landfläche verbrauchen, sind diese für mehr als 70% der emittierten Treibhausgase verantwortlich. Laut Prognosen werden bis 2050 85% der Europäer:innen in Städten leben. Somit sind Städte und deren Bürger:innen entscheidende Akteure hinsichtlich der Setzung von Maßnahmen gegen den Klimawandel und zur Klimawandelanpassung.

Inhalte und Zielsetzung

Die Landeshauptstadt Innsbruck hat vor einigen Jahren eine Smart City Gruppe ins Leben gerufen, die sich aus Mitarbeiter:innen des Stadtmagistrates, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG), der Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) und den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB) zusammensetzt. Diese Gruppe bildet die Basis für die Zusammensetzung der Arbeitsgemeinschaft für die Fit4UrbanMission. Diese wird darüber hinaus mit ExpertInnen der Universität Innsbruck aus den Bereichen energieeffizientes Bauen, intelligente Verkehrssysteme und Umwelttechnik ergänzt.

Das Bündeln verschiedenster Kräfte ist genauso essentiell, wie die Schaffung einer gemeinsamen urbanen Datenplattform im Hintergrund. Der inter- und transdisziplinäre Blick auf den urbanen Raum wird in Folge zu besseren Lösungen und respektive zu mehr Lebensqualität führen.

Methodische Vorgehensweise

Ausgehend von einer gemeinsamen und jährlich fortschreibbaren Datenplattform soll ein Monitoringsystem in Innsbruck aufgebaut werden. Weiters wird auf Basis der aktuellen Darstellung der Energie- und Ressourcenflüsse mit wissenschaftlicher Expertise ein Stufenplan zur Erreichung der Klimaneutralität der Stadt entwickelt.

Gemeinsam werden im Zuge des Projektes zwei Quartiere ausgewählt und gegenübergestellt. Anhand dieser Pilotgebiete wird ein exemplarischer Maßnahmenkatalog entwickelt, der zur Klimaneutralität in den entsprechenden Gebieten führt.

Der letzte Schritt zur Erreichung eines Climate City Contract, entsprechend der Idee der Europäischen Kommission, wird ein Stakeholderprozess sein. Mittels diesem sollen die Voraussetzungen für die Umsetzung der nötigen Maßnahmen definiert werden.

Erwartete Ergebnisse

Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines gemeinsam erarbeiteten Entwurfs für einen Climate City Contract, der den Weg zu einer klimaneutralen Stadt Innsbruck aufzeigt.

Projektbeteiligte

Projektleitung

Landeshauptstadt Innsbruck

Projekt- bzw. Kooperationspartner:innen

  • Innsbrucker Immobiliengesellschaft mbH
  • Innsbrucker Kommunalbetriebe AG
  • Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH
  • Universität Innsbruck

Kontaktadresse

Klaus Kleewein
Maria-Theresien-Straße 18
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 (512) 5360 2460
E-Mail: Klaus.kleewein@magibk.at
Web: www.innsbruck.gv.at