Foto: Frontansicht des sozialen Wohnbaus Utendorfgasse Wien

Gebäude als Speicher - Monitoringprojekt: Einfamilienhaus H und Einfamilienhaus F Energiequelle Windstrom - Energiequelle Solar

Monitoring und Vergleich der Leistungsfähigkeit der Thermischen Bauteilaktivierung in zwei bauähnlichen, bewohnten Einfamilienhäusern mit unterschiedlichen Energiequellen (Windstrom bzw. Solarenergie). Zentrales Anliegen ist es, die Funktionalität der Energieversorgung durch Wind- bzw. Photovoltaikstrom in Verbindung mit einem thermischen Speicher zu untersuchen. Die Ergebnisse liefern Erkenntnisse hinsichtlich Berechnungsannahmen, Anlagensteuerung sowie Umsetzbarkeit eines Smart-Grids.

Kurzbeschreibung

Status

laufend

Kurzfassung

Ausgangssituation/Motivation

In Österreich sind in den letzten Jahren deutlich mehr als 100 bauteilaktivierte Einfamilienhäuser mit sehr unterschiedlichen Technologiestandards errichtet worden. Über diese Gebäude gibt es keine systematisch gesammelten Kenntnisse weder über den jeweiligen Technologiestand noch über die Planungs- oder Bemessungsgrundlagen. Mit der Schaffung eines Leitfadens für die Planung und Berechnung der Bauteilaktivierung im Segment „Einfamilienhaus und Reihenhaus„ sind diese Grundlagen nunmehr vorhanden. Bei der Projektierung der TBA für die beiden Gebäude wurde wie im Planungsleitfaden vorgeschlagen vorgegangen.

Inhalte und Zielsetzungen

Einer der wesentlichen Inhalte des Monitoringprojekts ist der Vergleich der Messdaten mit den projektierten Aufwendungen (für beide Energieversorgungssysteme, gesplittet nach Heizung/Kühlung und Warmwasserbereitstellung). Des Weiteren überprüft und verglichen werden die Gebäude hinsichtlich ihrer Funktionalität und ihres Temperaturverhaltens, der Vergleich der Anteile und der Verfügbarkeit von erneuerbarer Energie sowie deren zeitliche Verteilung.

Darüber hinaus werden Erfahrungen mit der selbstregulierenden Anlagensteuerung gesammelt und analysiert.

Methodische Vorgehensweise

Die Sammlung und Übertragung der Daten über beide Gebäude zum Projektanten der Anlagen erfolgt elektronisch via Internet. Die Daten werden laufend auf Glaubwürdigkeit überprüft, allenfalls notwendige Eingriffe in die Steuerung werden vom Projektanten der haustechnischen Anlagen veranlasst und festgehalten.

Nach Abschluss der Messungen wird eine umfangreiche Analyse samt Nutzerbefragung durchgeführt.

Erwartete Ergebnisse

  • Vergleich der Ist – Ergebnisse mit den Rechenergebnissen der Projektierung

  • Beurteilung der Nutzertauglichkeit der Anlagensteuerung

  • Beurteilung des Wohlbefindens der Nutzer

  • Überprüfung der Praxistauglichkeit der Nutzung von Überschussenergie aus der Windstromproduktion

Projektbeteiligte

Projektleitung

Baurat h.c. Dipl. Ing. Felix Friembichler - Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie

Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

  • Fa. FIN – Kuster Energielösungen GmbH.
  • Fa. GRT Gebäude- und Regeltechnik GmbH.
  • Fa. WEB Windenergie AG
  • Fa. Zement + Beton Handels- und Werbeges. m. b. H.
  • Österreichisches Ökologie-Institut

Kontaktadresse

DI Sebastian Spaun, Zement + Beton Handels- und Werbeges. m. b. H.
Reisnerstrasse 53
A-1030 Wien
Tel.: +43 (1) 714 66 81
E-Mail: spaun@zement.at
Web: www.zement.at

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