Foto: Wohnhaus der SolarCity

Stadt der Zukunft

Das 2013 gestartete Forschungs- und Technologieprogramm "Stadt der Zukunft" strebt aufbauend auf den Ergebnissen aus den Vorläuferprogrammen "Haus der Zukunft" und "Energie(systeme) der Zukunft" die Erforschung und Entwicklung von neuen Technologien, technologischen (Teil-)Systemen und urbanen Dienstleistungen für die Stadt der Zukunft an.

Im Fokus von "Stadt der Zukunft" stehen Gebäude und urbane Energie­systeme, Quartiere, Stadtteile bzw. die Stadt in Verbindung mit dem Umland. Neue Technologien sollen mithelfen, Arbeiten, Leben und Wohnen in Zusammenschau mit Verkehr und Produktion in den Städten umweltfreundlicher und energieeffizienter zu machen.

Zugleich geht es immer auch darum, dass technologische Lösungen das tägliche Leben der Menschen leichter machen und auch leistbar sind.

Vision und Ziele

Ein zentrales Anliegen der österreichischen Forschungs- und Entwicklungspolitik ist es, maßgeblich zum Transformationsprozess in Richtung einer nachhaltig ausgerichteten, zukunftsfähigen Stadt beizutragen. Die Energiefrage ist in diesem Zusammenhang die Leitfrage und orientiert sich prioritär an Energiedienstleistungen, der Steigerung der Energieeffizienz und der Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energien im urbanen Raum.

Das FTI-Programm "Stadt der Zukunft" verfolgt darauf aufbauend auf der Suche nach intelligenten Energielösungen für Gebäude und Städte drei Ziele:

  • Resiliente Städte und Stadtteile mit hoher Ressourcen- und Energieeffizienz, verstärkter Nutzung erneuerbarer Energieträger sowie hoher Lebensqualität
  • Optimierung und Anpassung der städtischen Infrastruktur und Erweiterung des städtischen Dienstleistungsangebots vor dem Hintergrund fortschreitender Urbanisierung und erforderlicher Ressourcen- und Energieeffizienz
  • Aufbau und Absicherung der Technologieführerschaft bzw. Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen und Forschungsinstitute

Mit dem Programm sollen nicht nur technologische Entwicklungen angestoßen werden. Wichtig ist auch die Förderung bzw. In-Gang-Setzung von Entwicklungsprozessen in Städten, die zur Erreichung der Programm-Ziele beitragen. Dabei sollen visionäre Projekte und Use Cases realisiert und dokumentiert werden, die die Nachahmung solcher Prozesse in anderen Städten und Stadtregionen ermöglicht.

Ausschreibungen von "Stadt der Zukunft"

Die 1. Ausschreibung des mehrjährigen FTI-Programms im September 2013 war mit Strategieworkshops im Frühjahr und einem öffentlichen Konsultationsprozess im Sommer 2013 vorbereitet worden.

Gesucht wurden Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu den drei Themenschwerpunkten:

  • Systemdesign und urbane Services
  • Gebaute Infrastruktur
  • Technologien für urbane Energiesysteme

In der 2. Ausschreibung von September 2014 bis Jänner 2015 wurden fünf Themenfelder adressiert:

  • Energieorientierte Stadtplanung und -gestaltung
  • Innovative Geschäftsmodelle
  • Technologieentwicklung für Gebäudeoptimierung und -modernisierung
  • Demonstrationsgebäude
  • Technologien für urbane Energiesysteme

Im Rahmen der 3. Ausschreibung von "Stadt der Zukunft" wurden aufbauend auf bisherigen Erfahrungen und den Ergebnissen eines öffentlichen Strategie- und Konsultationsprozesses Forschungs- und Entwicklungsprojekte für fünf spezifische Themenfelder ausgeschrieben:

  • Energieorientierte Stadtplanung
  • Technologieentwicklung für die Gebäudeoptimierung und -modernisierung
  • Demonstrationsgebäude und -siedlungen
  • Technologien und Geschäftsprozesse für urbane Energiesysteme
  • Strategische Fragestellungen / Crazy Ideas

Die Ausschreibungen richten sich an alle Akteure, die sich mit Forschungs- und Entwicklungsfragen in Zusammenhang mit dem Thema Smart Cities befassen.

-> alle Informationen zur 4. Ausschreibung

 

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