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Low Tech - High Effect! Eine Übersicht über nachhaltige Low-tech Gebäude: realisierte Beispiele, innovative Ansätze, Prinzipien und systemische Lösungswege

In dieser Studie werden Ansätze von Low-tech Gebäuden näher betrachtet und detailliert dokumentiert, in Hinblick auf Nachhaltigkeits­kriterien bewertet sowie Potenziale zur Weiterentwicklung aufgezeigt. Ziel ist es, den derzeitigen Stand der Technik und das vorhandene Know-how und Wissen anhand realisierter Beispiele aufzuarbeiten und nutzbar zu machen. Als Ergebnis liegt eine Wissensbasis vor, in der anknüpfend Empfehlungen für die weitere Forschung zu nachhaltigen Low-tech Gebäuden aufbereitet sind.

Kurzbeschreibung

Status

Laufend

Kurzfassung

Ausgangssituation/Motivation

In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Gebäudetechnologie innerhalb kurzer Zeit vom Niedrigenergie- zum aktiven Gebäudekonzept. Zahlreiche technische Innovationen und Konzepte im Bereich Energieumwandlung (Solar, PV, Erdwärme,...), Speicherung, Steuerung und Regelung ermöglichen inzwischen Baukonzepte und Gebäude, die über die Jahresbilanz gesehen mehr Energie produzieren als sie verbrauchen.

Diese rasante Entwicklung verlief in Teilaspekten isoliert und fast nur innerhalb rein technologisch ausgerichteter Sektoren. Dass einige Bereiche diesen raschen Fortschritt nicht mitvollziehen konnten, führte zu einer fehlenden Balance zwischen Energieeinsparung – Kosten und Nutzungskomfort. So ist es nach wie vor schwierig, in der Phase der Errichtung die entsprechende Qualitätssicherung zu gewährleisten.

Die Service-Infrastruktur für den Betrieb der Gebäude (Wartung) ist als Dienstleistungsangebot noch nicht ausreichend ausgebaut, um ökonomisch bewerkstelligt zu werden. Zudem ist das tatsächliche Nutzungsverhalten nicht mit Bestimmtheit im Voraus planbar.

Inhalte und Zielsetzungen

Zielführend erscheint es daher, auch Ansätze von weniger hochkomplexen, auf Automatisierung und Technisierung ausgerichteten Gebäudekonzepten näher zu betrachten und daraus eine Wissensbasis zu nachhaltigen Low-tech Gebäuden aufzubereiten. Eine kürzlich von der Universität Liechtenstein erstellte Vorstudie "Nachhaltiges Low-tech Gebäude" stellt gegenwärtig wohl das aktuellste Kompendium zum Thema Low-tech Architektur dar. Aufbauend auf diesem theoretischen Rahmen und den darin definierten Planungskriterien werden vertiefend realisierte Objekte betrachtet, dokumentiert und auf ihre Potenziale für nachhaltige Gebäudekonzepte hin beforscht.

Methodische Vorgehensweise

Aus fachspezifischem Quellen- und Datenmaterialen wird in einem ersten Analyseschritt eine breite Wissensbasis über Low-tech Gebäude und innovative Ansätze hergestellt. Die Ergebnisse werden in einer ExpertInnenrunde zur Diskussion gestellt, bewertet und eine repräsentative Auswahl, die 10 innovativsten "best-practice" Beispiele, zur weiterführenden Dokumentation und Bearbeitung ausgewählt.

Erwartete Ergebnisse

Diese ausgewählten Projekte oder Lösungswege werden textlich, planlich und bildlich in einheitlicher und anschaulicher Form aufbereitet. In der Ausarbeitung werden die recherchierten Ergebnisse mit vorhandenem Wissen aus vorangegangenen Forschungsprojekten und dazu thematisch in Beziehung stehenden wissenschaftlichen Ergebnissen verknüpft sowie weiterer Forschungsbedarf für die Weiterentwicklung dargestellt. Ziel ist es den derzeitigen Stand der Technik und das vorhandene Know-how und Wissen anhand realisierter Beispiele aufzubereiten und nutzbar zu machen.

Projektbeteiligte

Projektleitung

DI Dr. Edeltraud Haselsteiner

Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

FH Campus Wien Forschungs- und Entwicklungs GmbH

Kontaktadresse

DI Dr. Edeltraud Haselsteiner
Märzstrasse 158/20
A-1140 Wien
Tel.: +43 (699) 1 269 80 82
E-Mail: edeltraud.haselsteiner@aon.at

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