Foto: Fenster des Freihofs Sulz

ENUMIS - Energetische Auswirkungen von Urban Manufacturing in der Stadt

Das Projekt beleuchtet die Herausforderungen von Urban Manufacturing (UM) aus Energiesicht und zeigt Chancen auf, die sich durch eine Umsetzung von UM-Konzepten in Hinblick auf die Konzeption nachhaltiger Energiesysteme für Städte ergeben.

Kurzbeschreibung

Status

laufend

Kurzfassung

Ausgangssituation/Motivation

Städte der Zukunft müssen eine gute Lebensqualität, geeignete Arbeits- und Wohnbedingungen für die Bevölkerung und eine zukunftsfähige nachhaltige Energieversorgung für alle Bereiche der Stadt aufweisen. Vor allem die Vereinbarkeit von Wohnen und Arbeiten kann durch „urbane Produktion" verbessert werden. Dies schafft Chancen für eine Stadt der kurzen Wege und eine effiziente Nutzung von Energie.

Inhalte und Zielsetzungen

Das Projekt ENUMIS „Energetische Auswirkungen von Urban Manufacturing in der Stadt" zielt darauf ab, die Möglichkeiten und Herausforderungen von Urban Manufacturing (UM) in rund 10 ausgewählten Beispielstädten in Österreich (Wien, Linz, Graz, Klagenfurt, Villach, Bruck a.d. Mur, Leoben, Steyr, Wels, Salzburg, St. Pölten) zu betrachten und die Herausforderungen aus der Perspektive Energieversorgung zu beleuchten.

Die Integration des UM-Ansatzes in Stadtentwicklungskonzepte im Sinne einer Funktionsmischung von Wohnen und Arbeiten schafft neben Chancen für eine Stadt der kurzen Wege auch eine effiziente Nutzung von Energie.

Das Projekt liefert Antworten zu zwei Kernfragen:

  • Einerseits wird das Thema Urban Manufacturing behandelt und wie Rahmenbedingungen geschaffen werden können, um Unternehmen des produzierenden Sektors in Städten zu halten bzw. Neuansiedelungen zu fördern.
  • Andererseits wird analysiert, welche Abwärmenutzungspotenziale aus industriell-gewerblichen Betrieben in den Beispielgemeinden vorhanden sind und welche zusätzlichen Effekte durch Urban Manufacturing zu erwarten sind.

Methodische Vorgehensweise

Zur Beantwortung der Fragestellung wird aus Recherchen zu nationalen und internationalen Studien zum Themenfeld UM, aus ExpertInneninterviews und den Erfahrungen der ProjektpartnerInnen aus Vorprojekten der Stand des Wissens zusammengefasst. Zur Analyse der Überschneidungsbereiche der Themenfelder UM und Abwärmenutzung werden die potenziellen Abwärmemengen in den rund 10 ausgewählten Beispielstädten als Summe nach Temperaturniveau-Gruppen berechnet.

In weiterer Folge werden Szenarien von UM-Initiativen für die Städte entwickelt und die zusätzlichen Effekte für urbane Produktion als auch für die Abwärmenutzung der relevanten Branchen diskutiert. In einem Stakeholderworkshop mit VertreterInnen aus Wirtschaft, Stadtverwaltung und Energieversorgung werden mögliche Herausforderungen, Potenziale, Chancen und auch fehlende Rahmenbedingungen zur Umsetzung von UM-Initiativen und damit verbundene Energiefragen diskutiert.

Erwartete Ergebnisse

Die Ergebnisse der Interviews, Potenzialanalysen und des Stakeholderworkshops liefern eine Ideensammlung, welche abschließend in politischen Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von UM-Initiativen und der Nutzung der zusätzlichen Abwärmepotenziale münden.

Projektbeteiligte

Projektleitung

AIT Austrian Institute of Technology GmbH

Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen

  • Fraunhofer Austria Research GmbH
  • superwien urbanism OG

Kontaktadresse

AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Dr. Tanja Tötzer
Giefinggasse 2
A-1210 Wien
Tel.: +43 (505) 50 4548 bzw. Fax DW 6613
E-Mail: Tanja.Tötzer@ait.ac.at

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