Bild: Bautafel der Wohnhaussanierung "Tschechenring"

EnergieRaumPlanung für Smart City Quartiere und Smart City Regionen (ERP_SCQ_SCR)

Das Ziel von ERP_hoch3 ist es, in drei österreichischen Stadt­regionen (Wien, Graz, Feldkirch-Vorderland) bestehende Steuerungsinstrumente mit Energierelevanz zu erforschen und daraus allgemein für Stadtregio­nen übertragbare Handlungsempfehlungen für die Energieraumplanung zu entwickeln.

Kurzbeschreibung

Status

laufend

Ausgangssituation/Motivation

Integrierte Energieraumplanung existiert derzeit in Österreich eher als Idee denn als praxiserprobte Toolbox. Das Spektrum der zu analysier­enden Steuerungsinstrumente mit Energierelevanz muss dabei bei weitem über die rein "klassische" regulative (Raum)Ordnungsplanung hinaus­gehen, und etwa kommunikativ / bewusstseinsbildende, finanzierende, marktaktivierende, standortentwickelnde und prozessuale Wirkungs­weisen analysieren, um daraus verbesserte Lösungsstrategien entwickeln zu können.

Das Forschungsprojekt setzt bei jenen Raumstrukturen an, die zum einen das größte Effizienz- und Einsparungspotential und zum anderen das größte Steuerungspotential aufweisen

Inhalte und Zielsetzungen

Fokus 1: Stadtquartiere

  • Wie können Energieträgerentscheidungen für Stadtteile (Quartiere) getroffen- und raumplanerisch und rechtlich verankert werden?
  • Welche Werkzeuge und Instrumente braucht es, um Energie-Vorgaben aus der gesamtstädtischen Eben in messbaren Umsetzungsschritten stadtteilweise zu etablieren - und zwar nicht nur im Neubau?

Fokus 2: ÖV-Achsen (Quartiere um Bahnhöfe und Haltestellen)

  • Welche Rolle spielen die regionalen Hauptachsen der Infrastruktur und des ÖV bei der räumlichen (Nach)Verdichtung nach Energieeffizienzkriterien?
  • Was macht ein intelligentes Energiesystem für eine "Smart City Energieregion" aus?

Fokus 3: Interkommunale Flächenpotenziale erneuerbarer Energien

  • Welche interkommunalen Ansätze gibt es, um die Flächenpotenziale erneuerbarer Energieträger wesentlich umsatzstärker als bisher zu mobilisieren?

Methodische Vorgehensweise

Das Hauptziel des Projektes sind wissenschaftliche basierte, übertrag­bare Handlungsempfehlungen der Energieraumplanung für neue und bestehende Stadtteile (Stadtquartiere), Quartiere entlang von ÖV Hauptachsen (Umfeld der Haltepunkte) und zu interkommunalen Flächenpotenzialen für erneuerbare Energieträger.

Die Methodik umfasst kombinierte Arbeitsweisen der quantitativen und qualitativen Empirie (etwa Desk Research, Energie-Governance Analyse, Leitfadeninterviews, vergleichender Einsatz von Rating- und Simulations­tools, Multilayeranalyse, Prozess-Netzwerk-Synthese, räumliche Poten­tialanalysen, Visioneering), die aus der Darstellung des IST-Zustandes in einen Diskurs zum SOLL-Zustand eintreten.

Erwartete Ergebnisse

Produkte sind drei Handlungsleitfäden (Publikationen), die für Stadt­quartiere, Quartiere entlang ÖV Haltepunkten (ÖV Achsen) und zu interkommunalen Flächenpotenzialen für erneuerbare Energieträger energieraumplanerische Lösungsansätze aufzeigen.

Die Synthese diskutiert diese einzelnen Energie-Raumbezüge und führt sie zum Handlungsraum der österreichischen Stadtregion als "Smart City Energieregion" zusammen und stellt diese in einem Gesamtbericht dar.

Projektbeteiligte

Projektleitung

TU Wien, Department für Raumplanung, Fachbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung

ProjektpartnerInnen

Kontaktadresse

Technische Universität Wien
Department für Raumplanung, Fachbereich Regionalplanung und Regionalentwicklung
Dipl.-Ing. Hartmut Dumke (Projektleiter)
Operngasse 11, 5. Stock
A-1040 Wien
Tel.: +43 (1) 58801-280705
Fax: +43 (1) 58801-28098
E-Mail: hartmut.dumke@tuwien.ac.at
Web: http://region.tuwien.ac.at/

This content in English

Diese Seite teilen ...

zum Anfang