IEA-PVPS Task 14: Hohe Durchdringung von Photovoltaik in Elektrischen Netzen. Arbeitsperiode 2010 - 2014

Der von Österreich als Operating Agent geleitete IEA PVPS Task 14 „High Penetration of PV in Electricity Grids“ analysiert im speziellen die Durchdringung von Photovoltaik-Erzeugungsanlagen in den elektrischen Netzen und erarbeitet Szenarien, um Anforderungen und technische Rahmenbedingungen zur optimalen Netzintegration abzuleiten. Ziel ist es, die Verwendung von netzgekoppelter Photovoltaik als wichtiger, erneuerbarer Energiequelle zu fördern und eine hohe Durchdringungsrate durch Optimierung der Integration verteilter Erzeuger zu ermöglichen.

Kurzbeschreibung

Kurzfassung

Der Bereich der Photovoltaik weist in den letzten Jahren kontinuierlich hohe Zuwachsraten der jährlichen Neuinstallationen auf und übernimmt eine immer wichtigere Rolle im elektrischen Energieportfolio aus erneuerbaren Ressourcen. Photovoltaik-Module sind sowohl in Klein- und Mittelanlagen, als auch in den in Österreich noch seltenen Großanlagen im Einsatz. Fragestellungen der Netzintegration und des dauerhaften, fehlerfreien Betriebs von PV-Anlagen sind daher für Energieversorger, Anlagenbetreiber und Kunden, für die die sichere Versorgung mit Elektrizität im Vordergrund steht, von immer größerer Bedeutung.

Die IEA-PVPS dient dem Vernetzen nationaler Akteure mit wesentlichen internationalen Photovoltaik-ExpertInnen. Das PVPS Implementing Agreement (IA) zählt mit 24 beteiligten Ländern und zwei Verbänden zu den größten und aktivsten IAs im Rahmen der IEA Forschungskooperation. Österreich ist seit Herbst 2001 am IEA-PVPS Programm beteiligt.

Ziel des von Österreich als Operating Agent geleiteten Task 14 ist die Untersuchung des Themenbereichs der Durchdringung von Photovoltaik-Erzeugungsanlagen in den elektrischen Netzen.

  1. Es werden Szenarien erarbeitet, um Anforderungen und technische Rahmenbedingungen zur optimalen Netzintegration von Photovoltaik bei hoher Installationsdichte („High Penetration") abzuleiten.
  2. Diskussion der aktiven Rolle von Photovoltaik bei hoher Installationsdichte hinsichtlich Energiemanagement und Systembetrieb.

Übergeordnetes Ziel ist die Verwendung von netzgekoppelter Photovoltaik als wichtige, erneuerbare Energiequelle zu fördern und eine hohe Durchdringungsrate durch Optimierung der Netzintegration zu ermöglichen. Die Methoden und Ansätze, die im Projekt diskutiert und weiter verfeinert wurden, erlauben den Austausch und die verbesserte Interpretation der Erkenntnisse im internationalen Kontext und können schließlich quantitative und qualitative Aussagen liefern, die die langfristige Integration von PV-Anlagen erleichtern, und damit beitragen, Ertragsschwankungen oder -ausfälle zu minimieren und die Stabilität von PV-Systemen und Netzen zu sichern.

Der Nutzen dieser internationalen Zusammenarbeit von ExpertInnen aus verschiedenen Ländern besteht in der gemeinsamen Analyse von Szenarien mit hoher Dichte von Photovoltaik in elektrischen Netzen, basierend auf individuellen praktischen und theoretischen Erfahrungen. Außerdem werden diese technischen Analysen der Industrie, Netzbetreibern, Energieplanern sowie Behörden zugänglich gemacht.

Publikationen

IEA PVPS Task 14: Hohe Durchdringung von Photovoltaik in Elektrischen Netzen (Arbeitsperiode 2014 – 2015)

Der von Österreich als Operating Agent geleitete IEA PVPS Task 14 „High Penetration of PV in Electricity Grids“ analysiert im speziellen die Durchdringung von Photovoltaik-Erzeugungsanlagen in den elektrischen Netzen und erarbeitet Szenarien, um Anforderungen und technische Rahmenbedingungen zur optimalen Netzintegration abzuleiten. Ziel ist es, die Verwendung von netzgekoppelter Photovoltaik als wichtiger, erneuerbarer Energiequelle zu fördern und eine hohe Durchdringungsrate durch Optimierung der Integration verteilter Erzeuger zu ermöglichen. Schriftenreihe 25/2017
C. Mayr, R. Bründlinger Deutsch, 33 Seiten

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Berichte

Teilnehmende Staaten

Australien, China, Dänemark, Deutschland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Österreich, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, U.S.A., Belgien

Kontaktadresse

Austrian Institute of Technology
Energy Department, Electric Energy Systems
DI Christoph Mayr
Austria, 1210 Wien, Giefinggasse 2
Tel.: +43 (0) 50550-6633
Fax: +43 (0) 50550-6390
E-Mail: christoph.mayr@ait.ac.at

DI Roland Bründlinger
Austria, 1210 Wien, Giefinggasse 2
Tel.: +43 (0) 50550-6351
Fax: +43 (0) 50550-6390
E-Mail: roland.bruendlinger@ait.ac.at

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