Foto: VIP-Sanierung

IEA ISGAN - Annex 3: Nutzen-Kosten Analyse und Werkzeuge. Arbeitsperiode 2015 - 2017.

Das Ziel der Mitarbeit an IEA-ISGAN Annex 3 ist es, die österreichischen Erfahrungen, Erkenntnisse und Information über die Kosten und Nutzen der Investitionen in Smart Grids aktiv in die internationale Diskussion einzubringen und die Erkenntnisse, die in dieser Arbeitsgruppe erarbeitet werden, umfassend an nationale Stakeholder zu disseminieren.

Status

Laufend (Juni 2015 - Mai 2017)

Kurzbeschreibung

Für die Auswahl der bestgeeigneten Technologien und Maßnahmen zur Neustrukturierung bzw. Modernisierung des Stromnetzes existiert gegenwärtig kein objektives betriebswirtschaftliches, volkswirtschaftliches und ökologisches Bewertungssystem, welches es insbesondere ermöglichen würde verschiedene Kompetenzmuster zwischen Elektrizitätsproduzenten (Einspeiser) und Netzbetreibern miteinander zu vergleichen. Mit einem solchen Benchmarking-Tool kann Nachholbedarf sowohl in technologischer aber auch organisatorischer Hinsicht aufgezeigt werden, wodurch eine Fokussierung der nationalen Energieforschung erzielt werden kann: Vorteile, Errungenschaften, best-practice Strategien, die in anderen Ländern erreicht wurden, können als Anhaltspunkt für die Ausrichtung der nationalen Forschung herangezogen werden.

Aufbauend auf den Ergebnissen des Vorgängerprojektes AUT@ISGAN ist es daher das wesentliche Ziel der aktuellen Projektperiode, ein vom JRC Petten entwickeltes Modell zur Bewertung der Kosten und Nutzen von Investitionen in Smart Grids auf österreichische Verhältnisse hin anzupassen und dabei sicherzustellen, dass die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit internationalen Evaluierungen gegeben bleibt. Dafür wird eine systematische Erarbeitung jener Faktoren erfolgen, die für die Anwendung des JRC-Modells notwendig sind und anschließend wird – auf Basis eines case study – ein Anwendungsfall modelliert.

Die Ergebnisse dieser Arbeit werden in Arbeitspapieren vorgelegt, die sich einerseits mit einer Darstellung des (internationalen) state-of-the art der Kosten/Nutzen-Bewertungen beschäftigen und andererseits den nationalen Forschungsbedarf aufzeigen werden. Zudem wird eine Definition der wesentlichen Begrifflichkeiten erfolgen.

Das übergeordnete Ziel ist es dabei, das Thema „Modellierung von Smart Grids-Kosten/Nutzen“ allen österreichischen Stakeholdern zugänglich zu machen.

Teilnehmende Staaten

Europäische Kommission, Frankreich, Indien, Italien, Korea, Mexiko, Russland, Schweden, Schweiz, Südafrika, Spanien, Vereinigte Staaten von Amerika und Österreich

Kontaktadresse

Dr. Andrea Kollmann
Altenberger Straße 69
A-4040 Linz

Tel.: +43-732-2468-5660
Email: kollmann@energieinstitut-linz.at

Diese Seite teilen ...

zum Anfang