IEA IETS Annex 18: Digitalisierung, KI und verwandte Technologien für industrielle Energieeffizienz THG-Emissionsreduktion

Annex 18 Task 2 gibt einen Überblick über die Methoden, Anwendungen und Anforderungen von Digitalen Zwillingen in unterschiedlichen Industriesektoren. Der Schwerpunkt liegt auf relevanten Lösungen für die Verbesserung der Energieeffizienz und die Reduzierung der THG Emissionen. Dabei wird das Potential dieser Lösungen evaluiert und daraus Business Cases und Handlungsempfehlungen erstellt. Die Interdisziplinarität und das internationale Konsortium ermöglichen, ein Netzwerk aus Expert*innen der Forschung und Industrie zu entwickeln.

Kurzbeschreibung

Ziele

Der internationale IEA IETS Annex 18 verfolgt das übergeordnete Ziel, das Wissen über und die Entwicklung sowie Anwendung von Digitalisierung, KI und verwandten Technologien voranzutreiben, um die wirtschaftliche und ökologische Performance von energie- und THG-intensiven Industrien zu verbessern. Ziel ist, die Umsetzung von Digitalen Zwillingen in der Industrie zu erweitern und zu verbessern, bzw. die notwendigen Grundlagen und Rahmenbedingungen dafür zu schaffen.

Inhalte

Es soll ein Überblick über die Methoden und Anwendungen von digitalen Zwillingen und ihre Anforderungen für verschiedene Industriesektoren entlang deren Lebenszyklen erarbeitet werden. Der potentielle Nutzen dieser Methoden wird analysiert und die Relevanz des DT (Digital Twin) zur Reduktion von Emissionen und der Verbesserung von Energieeffizienz veranschaulicht. Im Zuge dessen können Geschäftsmodelle und Empfehlungen formuliert werden, die als Wegbereiter für die erfolgreiche Implementierung des DT in der Industrie dienen sollen. Das interdisziplinäre Konsortium des Annex 18 Tasks 1 bietet dabei die Möglichkeit, relevante Methoden und Anwendungen des DT aus der Sicht von Forschung und Industrie zu untersuchen und Fachwissen zu generieren. In Zusammenarbeit mit den anderen Tasks des Annex 18, kann damit eine internationale Netzwerk- und Informationsstruktur für Methoden und Anwendungen des DT geschaffen werden. Nur mit diesem interdisziplinären und internationalen Wissensaustausch ist es möglich, alle Aspekte dieses umfangreichen Themas abzudecken und eine fundierte Grundlage für den vermehrten Einsatz von Digitalisierungsmethoden wie den DT in der Industrie zu etablieren.

Erwartete Ergebnisse

Am Ende des Projekts steht ein umfassender Überblick über neueste Methoden und Anwendungen von digitalen Zwillingen und ihre Anforderungen für verschiedene Industriesektoren. Potentielle Geschäftsmodelle, die erst durch digitale Zwillinge möglich sind, werden aufgezeigt. Des weiteren entsteht durch die Zusammenarbeit im Annex XVIII ein weltweites Netzwerk aus führenden Industriebetrieben, innovativen Technologieanbietern und renommierten Forschungsinstitutionen.

Publikationen

Teilnehmende Staaten

Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Kanada (Leitung), Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz

Kontaktadresse

Projektleitung

Technische Universität Wien
Institut für Thermodynamik und Energietechnik
Univ.-Prof. Dr. René Hofmann
Getreidemarkt 9/E302, 1060 Wien
E-Mail: rene.hofmann@tuwien.ac.at
Tel: +43 1 58801 302327

ProjektpartnerInnen

AIT Austrian Institute of Technology GmbH (AIT)
Center for Energy – Sustainable Thermal Energy Systems
DI Sophie Knöttner
Giefinggasse 2, 1210 Wien
E-Mail: Sophie.knoettner@ait.ac.at
Tel: +43 664 88 90 43 37

AEE – Institut für Nachhaltige Technologien (AEE INTEC)
Jürgen Fluch
Feldgasse 19, 8200 Gleisdorf,
E-Mail: j.fluch@aee.at
Tel: +43 (0) 3112 5886 454

Montanuniversität Leoben
Lehrstuhl für Energiesysteme
Univ.-Prof. Dr. Thomas Kienberger
Franz-Josef-Str. 18, 8700 Leoben
E-Mail: thomas.kienberger@unileoben.ac.at
Tel: +43 3842 402 5400