IEA IETS Task 19: Elektrifizierung der Industrie (Arbeitsperiode 2025 - 2026)

Elektrifizierung der Industrie meint jede Änderung der industriellen Prozesse und der Energieversorgungskette durch Umstellung auf (erneuerbaren) Strom als Primärenergiequelle. Das Projekt behandelt (i) die Erhebung des Status Quo der Elektrifizierung, (ii) eine Analyse der Auswirkungen/Veränderungen der Elektrifizierung auf Ebene der industriellen Energiesysteme, und (iii) eine Einordnung der Elektrifizierung im Vergleich mit anderen Methoden der sogenannten Dekarbonisierung.

Kurzbeschreibung

Unter der Elektrifizierung der Industrie soll jede Änderung der industriellen Prozesse und der vorgelagerten Energieversorgungskette verstanden werden, welche aus der Umstellung auf erneuerbaren Strom als Primärenergiequelle für die in industriellen Prozessen verwendete Energie resultiert.

In dieser Periode des IETS Tasks 19 (Subtask 3) werden drei Bereiche fokussiert:

  1. die Erhebung des Status Quo der Elektrifizierung der Industrie: Fortschritte bei industriellen Elektrifizierungstechnologien, Erfassen und Zusammenführen von Fallstudien,
  2. eine Analyse der Auswirkungen/Veränderungen der Elektrifizierung auf Ebene der industriellen Energiesysteme,
  3. eine Einordnung der Elektrifizierung im Vergleich mit anderen Methoden der sogenannten Dekarbonisierung: Herausforderungen und Chancen – wo ist die Elektrifizierung besonders einfach bzw. im Vergleich zu anderen nicht-fossilen Alternativen unbedingt erforderlich?

Nachdem das österreichische Konsortium und seine Kooperationspartner:innen den IETS Task 19 mitaufgebaut und im vergangenen Subtask 2 intensiv beigetragen haben, wird die Beteiligung fortgesetzt. Wieder soll es neben den österreichischen Beiträgen in Form der Präsentation/Repräsentation österreichischer Forschungs- Demonstrations- und Umsetzungsprojekte ein Task-Meeting in Österreich geben, das Österreich in der IETS Community als industrietechnologisches Vorreiterland positioniert.

Die Arbeiten des österreichischen Konsortiums fokussieren wie zuvor auf den optimalen Austausch zwischen der Ebene der österreichischen Stakeholder sowie den österreichischen Projekten einerseits und der internationalen Community und deren Blickwinkel/Erfahrungen andererseits. Dies wird durch intensiven, strukturierten Austausch im internationalen Task und durch Abstimmungen/Workshops auf nationaler Ebene gewährleistet. Auf internationaler Ebene bildet die Erstellung einer gemeinsamen Projektdatenbank das Fundament für die Analysen.

Publikationen

Projektbeteiligte

Projektleitung

Simon Moser
Energieinstitut an der JKU Linz
Altenberger Straße 69
4040 Linz
E-Mail: moser@energieinstitut-linz.at

Projektpartner

Gerwin Drexler-Schmid
Austrian Institute of Technology
E-Mail: gerwin.drexler-schmid@ait.ac.at

Rene Baumann
AEE INTEC
E-Mail: r.baumann@aee.at

Teilnehmende Staaten

Niederlande (Leitung), Österreich, Kanada, Dänemark, Deutschland, Schweden, USA, Norwegen, Frankreich