Foto: Schiestlhaus

IEA-DSM Task 17 (Phase 2): Integration von verbraucher­seitigen Maßnahmen, verteilter Erzeugung, erneuer­barer Energieressourcen und Energie Speicher. Arbeitsperiode 2009 - 2012.

Ziel des Tasks ist es, eine Strategie für die optimale Integration von verbraucherseitigen Maßnahmen (Demand Responde, Demand Side Management) und dezentraler Erzeugung, Erneuerbaren Energien und Energiespeicherung, in technischer als auch in wirtschaftlicher Hinsicht darzustellen.

Status

Abgeschlossen

  • März 2009 - September 2012

Kurzbeschreibung

Kurzfassung

Motivation

Intermittierende Erzeugungsanlagen können Probleme im Netz durch physikalische Ausgleichsvorgänge und durch ihre Menge verursachen. Lösungen für die Probleme durch variablen Ertrag sind unter anderen, die Flexibilität auf der Verbraucherseite zu erhöhen.

Inhalte und Zielsetzungen

Das Hauptziel ist die Verbesserung der Integration von flexiblem Verbrauch (Demand Response, Demand Side Management) und verteilter Erzeugung. Dies führt zu einer Wertsteigerung von Demand Response, Demand Side Management und Verteilter Erzeugung und verringert die Probleme die durch die variable Erzeugung entstehen.

Methodische Vorgehensweise

In einem ersten Schritt wurde eine breite Bereichsstudie durchgeführt. Diese wurde analysiert und detaillierte Anforderungen synthetisiert. Die Fortsetzung dieses Tasks analysiert die quantitativen und qualitativen Auswirkungen hoher Durchdringung von Demande Response (DER) Technologien auf die elektrischen Netzwerke, sowie die Wechselwirkung der Beteiligung verschiedener Stakeholder auf das Energiesystem (unter länderspezi­fischen Aspekten der Anreize, Tarife und Regulierungen). Betrachtete Technologien sind unter anderen: Elektromobilität (PEV/PHEV), Wärme­pumpen, Photovoltaik Anlagen und Kleinst-Kraftwärmekopplungen bei Endverbrauchern.

Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Elektromobiliät und Aggregatoren (mobility provider) werden eine wichtige Rolle einnehmen. Kontrolliertes Laden (smart charging) ist eine Voraussetzung für die Integration. Wärmepumpen eigenen sich für Demand Response aufgrund der Wärmespeicher. Noch mangelt es an einheitlicher Standardisierung. Viele Lösungen am Markt sind inkompa­tibel. Mikro-Kraftwärmekopplungen sind dort effizient wo auch die Wärmemengen benötigt werden und haben ebenfalls sehr hohes Demand Response Potential.

Photovoltaik in Kombination mit Home Energy Management Systemen zur Steigerung der Eigenverbrauchsdeckung wird in den nächsten Jahren immer wichtiger werden. Smart Meter ist ein wesentlicher Bestandteil des Smart Grids und der aktiven Integration von Verbrauchern in den Markt.

Stakeholder Beteiligung und Auswirkungen:

  • Die Einführung von Micro Combined Heat & Power (CHP) hat signifikante Auswirkungen auf eine Reihe von Stakeholdern.
  • Der Konsument kann über Aggregatoren die Erzeugung verkaufen oder Flexibilität als Service dem Netzbetrieb zur Verfügung stellen.
  • Je nach Einsatz kann es positive als auch negative Auswirkungen auf den Netz­betrieb haben wie die Vermeidung von Spitzenlasten und das Vermindern an Erlösen.

Die quantitativen Auswirkungen auf das elektrischen Energiesystem ist davon abhängig welches Gebiet und welche Technologie oder Kombi­nation untersucht wird. Es können keine allgemeinen Aussagen gefolgert werden, sondern die Auswirkungen müssen im Detail untersucht werden.

Ausblick

Es wurden einige Themen für die Fortführung des Tasks erarbeitet, wobei die Rolle und Lösungen von sogenannten Home Energy Management Systems (HEMS) oder auch Customer Energy Management Systems (CEMS) als Thema fokussiert wurde.

Publikationen

IEA Demand Side Management Task 17: Integration von verbraucherseitigen Maßnahmen, verteilter Erzeugung, erneuerbarer Energieressourcen und Energie-Speicher Phase 2

Schriftenreihe 31/2013 M. Stifter
Deutsch, 27 Seiten

Downloads zur Publikation

IEA Demand Side Manangement Task 17: Integration von verbraucherseitigen Maßnahmen verteilter Erzeugung, erneuerbarer Energieressourcen und Energiespeicher Phase 1

Schriftenreihe 51/2010 M. Stifter, Herausgeber: bmvit
Deutsch

Downloads zur Publikation

Projektbeteiligte

Projektleiter

DI Matthias Stifter
AIT Austrian Institute of Technology
Energy Department, Electric Energy System

Projekt- und Kooperationspartner

  • DI HELFRIED BRUNNER, MSc.
    AIT Austrian Institute of Technology
    Deputy Head of Business Unit, Energy Department, Electric Energy Systems

Teilnehmende Staaten

Finnland (Operating Agent), Frankreich, Niederlande, Österreich, Spanien

Kontaktadresse

AIT Austrian Institute of Technology
Geschäftsfeld Erneuerbare Energietechnologien
DI Matthias Stifter
Giefinggasse 2
A-1210 Wien
Tel.: +43 (0) 50550-6673
Fax: +43 (0) 50550-6613
Mobile: +43 (0) 664 81 57 944
E-Mail: matthias.stifter@ait.ac.at
Web: www.ait.ac.at

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