Foto: Frontansicht, S-House

IEA EBC Annex 67: Technical Paper "Characterizing the energy flexibility of buildings and districts" (2018)

Dieser technische Artikel beschreibt die Methode, auf die sich die TeilnehmerInnen des Annex 67 zur Charakterisierung von Gebäude-Energieflexibilität geeinigt haben. Es wurde vorgeschlagen, die Energieflexibilität als dynamische Funktion zu charakterisieren, die als "Flexibility Function" bezeichnet wird.

Bibliographische Daten

Rune Grønborg Junker et al.
Herausgeber: IEA-EBC Programm
Englisch, 8 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Die "Flexibility Function" Methodik stellt Energieflexibilität als Energiemenge dar, die ein Gebäude als Reaktion auf externe Einflussfaktoren verschieben kann, ohne die Komfortbedingungen der BewohnerInnen zu beeinträchtigen und das Haustechniksystem zu ändern.

Folglich ist Energieflexibilität eines Gebäudes kein statisch festgelegter Wert, sondern variiert in Abhängigkeit von Rahmenbedingungen wie z.B. Klima, Gebäudestandard, Steuerungssystem etc. und dem externen Steuersignal, das eine Systemreaktion auslöst. Diese Reaktion minimiert den Effekt des externen Signals auf das System durch z.B. Verschieben des Energiebedarfs.

Das externe Signal kann so gestaltet sein, dass dadurch der Energieverbrauch, die Kosten oder der CO2-Fußabdruck des Gebäudes minimiert wird - oder eine Kombination dieser Kriterien. Um Gebäude vergleichen bzw. labeln zu können, wird dann die erfolgte CO2-Emissionseinsparung (mit Signal) in Relation zu einem Referenzsystem (ohne Signal) gesetzt.

Technical Paper "Characterizing the energy flexibility of buildings and districts" (2018)

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