IEA Bioenergy Task 42 Fallstudie: Biogasbasierte Bioraffinerie mit industrieller Symbiose zur Erzeugung von Biomethan (LBG) und Biodünger aus Papiermühlenabwässern und regionalen Reststoffen (2025)

Die Fallstudie untersucht eine biogasbasierte Bioraffinerie, die Papiermühlen-Bioschlamm und regionale Fisch- und Agrarreststoffe zu Biomethan (LBG) und Biodünger verarbeitet und technisch, wirtschaftlich sowie ökologisch bewertet.

Bibliographische Daten

Johannes Lindorfer et al.
Herausgeber: IEA Bioenergy Task 42. 2025
Englisch, 19 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Der Bericht analysiert eine biogasbasierte Bioraffinerie in industrieller Symbiose mit einer Zellstoff- und Papierfabrik. Abwasser-Bioschlamm wird gemeinsam mit regionalen Fisch- und Agrarreststoffen in CSTR- und UASB-Reaktoren vergoren und zu Biomethan aufbereitet sowie verflüssigt (LBG). Neben Biomethan entsteht ein marktfähiger Bio¬dünger aus dem Gärrest. Durch die Integration der anaeroben Vergärung in die Abwasserreinigung sinkt der Strombedarf für Belüftung um rund 50 %, und externe Stickstoff- und Phosphorzudosierungen werden weitgehend ersetzt. Die Technical-Economic-Environmental-Analyse (TEE) zeigt deutliche Treibhausgasminderungen und eine wirtschaftlich tragfähige Umsetzung bei industriellem Maßstab.

IEA Bioenergy Task 42 Fallstudie: Biogasbasierte Bioraffinerie mit industrieller Symbiose zur Erzeugung von Biomethan (LBG) und Biodünger aus Papiermühlenabwässern und regionalen Reststoffen (2025)