IEA Bioenergy TCP: Nitrogen flows in biomass combustion systems – Part II: Options for maximizing reactive nitrogen capture and case studies (2025)

Bereits 2022 führte IEA Bioenergy Task 32 (Biomasseverbrennung) eine erste Rahmenstudie durch, um die wichtigsten Parameter zu ermitteln, die die Stickstoffbilanzen für eine Vielzahl von Biomasseverbrennungsanlagen beeinflussen, die auf unterschiedlichen Technologien und Brennstoffen mit unterschiedlichem Stickstoffgehalt basieren. Nun liegt ein zweiter Bericht zum Thema reaktive Stickstoffflüsse (Nr) in Biomasseverbrennungssystemen vor.

Bibliographische Daten

Jaap Koppejan (ProBiomass BV), Christoph Schmidl (BEST Research)
Herausgeber: IEA Bioenergy (2025)
Englisch, 32 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Der Bericht behandelt drei Fallstudien, die veranschaulichen, wie durch die Wahl des Designs und des Standorts sowie durch Kontrollsysteme die Auswirkungen der Verbrennung von Biomasse in Bezug auf NOx-Emissionen und -Ablagerungen in nahe gelegenen sensiblen Gebieten minimiert werden können.

Die Studie identifiziert drei Hauptfaktoren für die Bildung von NOx bei der Verbrennung von Biomasse:

  • den Stickstoffgehalt im Brennstoff,
  • den Sauerstoffgehalt in der Brennkammer und
  • den Grad der Verbrennungsumwandlung im Rauchgas.

Der Bericht empfiehlt die Priorisierung von Luftzufuhr, Brennstoffzufuhr und Rauchgasrückführung als primäre Optionen zur Unterdrückung der NOx-Bildung an der Quelle. Nachverbrennungsoptionen sind nach wie vor wirksam, aber kostspielig und müssen auf die spezifische chemische Zusammensetzung der Biomasse zugeschnitten sein, um unbeabsichtigte Folgen zu vermeiden.

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