Foto: Frontansicht des Wohnhauses in der Makartstraße, Linz

Aktueller Newsletter des IEA SHC Task 44

Thema des Newsletters ist das Monitoring unterschiedlicher Solarthermie-Wärmepumpen-Systeme. Diese wurden über einen längeren Zeitraum beobachtet und deren Verbrauchs- und Leistungsdaten gemessen.

Inhalt

Die aktuelle Ausgabe des Newsletters beschäftigt sich mit dem Monitoring von kombinierten Solarthermie-Wärmepumpen-Systemen. Aufgrund der Vielfalt der am Markt erhältlichen Systeme ist es umso wichtiger, deren Funktionalität unter realen Betriebsbedingungen abschätzen zu können. Im Newsletter werden drei gängige Systeme für Wohngebäude in Deutschland, Österreich und der Schweiz vorgestellt, deren Betrieb ein Jahr lang überwacht wurde. Diese Systeme sind im Folgenden näher beschrieben:

  • Schweiz: Diese Anlage besteht aus einer kombinierten Luft-Wasser-Wärmepumpe und Solarthermie-Heizung in einem Einfamilienhaus. Das System dient der Warmwasserbereitung (1400 kWh / a) für zwei Personen und übernimmt die Raumheizung (18.700 kWh / a) für eine beheizte Fläche von 200 m². Die thermische Solaranlage besteht aus einer Kollektorfläche mit 15 m² Fläche und einem 1.800l-Kombi-Speicher.

  • Österreich: Das System besteht aus einer kombinierten Luft-Wasser-Wärmepumpe und einer solarthermischen Anlage und ist in einem Einfamilienhaus mit Elektrikerwerkstatt installiert. Es übernimmt die Brauchwasserbereitstellung (2.685,5 kWh / a) für 4 Personen und die Raumheizung (28.094,3 kWh / a) für eine beheizte Wohnfläche von 300 m². Außerdem verfügt die Anlage über einen 1.000l-Kombi-Speicher.

  • Deutschland: Hierbei handelt es sich um eine Wärmepumpenanlage mit PVT-Kollektor (PV Solarthermie) und Erdwärmetauscher. Das Kollektorfeld hat eine Fläche von 39 m², die Erdwärmepumpe ist mit einer koaxialen Erdwärmesonde verbunden. Das System stellt Raumwärme und Warmwasser für ein Fünf-Personen-Einfamilienhaus mit einer Fläche von 380 m² bereit.

Die Monitoring-Ergebnisse werden ebenfalls im Newsletter präsentiert, wobei hier der Fokus nicht auf der Bestimmung des effizientesten Systems, sondern auf die Unterschiede der einzelnen betrachteten Systeme liegt.

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