IEA Hydrogen Task 52: Wasserstoff für die Eisen- und Stahlerzeugung

Mit dem Ziel, fossile Energieträger in der Stahlproduktion zu ersetzen, untersucht der Inter-Task 52 den Einsatz von Wasserstoff für eine klimaneutrale Eisen- und Stahlerzeugung und evaluiert den Stand der Technik bestehender und neuer Verfahren. Darauf aufbauend werden technologische, infrastrukturelle und marktbezogene Erkenntnisse für Forschung, Industrie und Politik aufbereitet und veröffentlicht.

Kurzbeschreibung

Der internationale IEA-Task „Hydrogen for Iron/Steelmaking (Green Steel)" untersucht den Einsatz von Wasserstoff zur Reduktion von CO₂-Emissionen in der Eisen- und Stahlerzeugung. Ziel ist es, technologische, wirtschaftliche und ökologische Voraussetzungen für eine klimaneutrale Produktion zu ermitteln und Wege zur großskaligen Einführung wasserstoffbasierter Verfahren aufzuzeigen. Damit soll ein wesentlicher Beitrag zur Dekarbonisierung der globalen Stahlindustrie geleistet werden.

Der Task gliedert sich in drei Themenbereiche (Subtasks):

  1. Subtask A: Technologie-Mapping und -Reife
  2. Subtask B: Wasserstoffbasierte Eisen- und Stahlversorgungskette und Infrastruktur
  3. Subtask C: Globale Transformation, Wege, Wettbewerbsfähigkeit

Österreich bringt seine Expertise in der Entwicklung wasserstoffbasierter Reduktionsprozesse ein und arbeitet an der Bewertung technologischer Optionen, der Entwicklung von Szenarien zur Marktintegration und der Verknüpfung mit europäischen Initiativen.

Das Projekt stärkt die internationale Forschungskapazität, indem es ein interdisziplinäres Netzwerk zu den zentralen Themen des grünen Stahls aufbaut. Durch die enge Zusammenarbeit von Forschung, Industrie und Politik sollen Wissenstransfer und Innovation im Bereich der wasserstoffbasierten Stahlerzeugung deutlich beschleunigt werden. Die drei Subtasks bieten einen Rahmen für den Austausch zu neuen Technologien, Lieferketten, Marktreife und politischen Instrumenten.

Die im Rahmen des Tasks gewonnenen Erkenntnisse, Werkzeuge und Empfehlungen tragen dazu bei, den Übergang zu einer klimaneutralen Stahlproduktion weltweit zu unterstützen. Die Ergebnisse können in die Entwicklung technologischer Roadmaps, politischer Strategien und Investitionsentscheidungen einfließen und so zur rascheren Verbreitung nachhaltiger Produktionsmethoden beitragen. Angesichts des hohen globalen Emissionsanteils der Stahlindustrie leistet der Task damit einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele und fördert die internationale Zusammenarbeit auf dem Weg zu einer kohlenstoffarmen Industrie.

Teilnehmende Staaten

Australien (Leitung), Belgien, China, Dänemark, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Israel, Italien, Japan, Kanada, Korea, Marokko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, USA

Kontaktadresse

Projektleitung

Mag.a Eva Maria Rechberger
WIVA P&G
Magazingasse 7, 4020, Linz
E-Mail: rechberger@wiva.at

Melanie Nagy, MA
WIVA P&G
Magazingasse 7, 4020, Linz
E-Mail: nagy@wiva.at

Projektpartner

DI Christa Mühlegger
K1-MET
Stahlstraße 14
Betriebsgebäude (BG) 88, 4020 Linz
E-Mail: christa.muehlegger@k1-met.com

Amaia Sasiain Conde
Project Manager Experienced in Area 2
Standort: K1-MET Linz
Tel.: +43 732 6989 6773
Mobil: +43 664 88 89 91 21
E-Mail: amaia.sasiain@k1-met.com