IEA HPT WP H2 & CO2: Wärmepumpen für Wasserstoffproduktion und CO2-Abscheidung

Die Energiewende erfordert neue Energieträger, Technologien und Infrastrukturen. Wasserstoff und CO2 werden dabei eine wichtige Rolle spielen und erfordern neue Anlagen und Infrastruktur. Dieses Projekt untersucht die Wärmeintegration mit Hilfe von Wärmepumpen in Wasserstoffproduktions- und CO2-Abscheidungsprozessen mit Fokus auf Kosten- und Energieeffizienz. Die Ergebnisse werden als Factsheets, Konzepte und Leitfäden zielgruppenspezifisch aufbereitet und verbreitet.

Kurzbeschreibung

Projektziele

Ziel des Projekts ist es, die Wärmeintegration mittels Wärmepumpen in Prozessen der Wasserstofferzeugung, der CO2-Abscheidung sowie in den erforderlichen Infrastrukturen systematisch zu untersuchen, und das daraus resultierende Potenzial zur Steigerung der Energie- und Kosteneffizienz aufzuzeigen. Betrachtet werden etablierte, neue und aktuell in Entwicklung befindliche Technologien.

Durch eine breite, zielgruppenspezifische Disseminierung der Erkenntnisse und Ergebnisse in relevanten nationalen Stakeholdergruppen soll zudem das Bewusstsein für technisch tragfähige Lösungen, die potenziell sowohl wirtschaftliche, technische als auch ökologische Vorteile aufweisen und zur Erreichung der nationalen Klimaneutralität von zentraler Bedeutung sind, geschaffen werden.

Inhalte

Die geplanten nationalen Projektaktivitäten umfassen:

  • Erhebung und übersichtliche Darstellung von Wasserstoff- und CO2-Infrastrukturentwicklungen, relevante Regelwerke bspw. bezüglich CCS sowie dessen Potenziale (wesentliche Industriesektoren, spezifische Verfügbarkeiten, Nutzung von Energieträgern)
  • Sammlung relevanter Informationen aus Referenzprojekten, von Technologieanbietern und wissenschaftlicher Literatur und dessen strukturierte Aufbereitung in Form von Factsheets für verschiedene Technologien
  • Erarbeitung von Integrationskonzepten (inklusive Methodik zur Integration der Wärme mittels Wärmepumpen für spez. Prozesse) und Anwendungsbeispielen (mit Energie-, CO2-Einspar- sowie Marktpotenzialen)
  • Kommunikation bzw. Disseminierung der Ergebnisse und Erkenntnissen an nationale Stakeholder im Rahmen diverser Formate (bspw. Website, Konferenzen, Webinare, etc.)

Erwartete Ergebnisse

Die geplanten nationalen Ergebnisse umfassen:

  • Übersicht über Status Quo der nationalen Wasserstoff- und CO2-Infrastrukturentwicklungen inklusive der rechtlichen Situation;
  • Factsheets mit Informationen über bekannte sowie in Entwicklung befindliche Wasserstoffproduktions- und CO2-Abscheidungstechnologien;
  • Konzepte zur Integration von ungenutzter Abwärmepotenziale mittels Wärmepumpen für spezifische Prozesse;
  • Leitfaden mit Anwendungsbeispielen inkl. Methodiken zur Integration von Industriewärmepumpen in spezifische Prozesse, Energie- und CO2-Einspar- und Multiplikationspotential der Anwendungen

Teilnehmende Staaten

Österreich (Leitung)

Interessierte aus 5 Ländern arbeiten an der Finanzierung nationaler Projekte zur Teilnahme.

Kontaktadresse

Projektleitung

DI Dr. Veronika Wilk
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Giefinggasse 2, 1210 Wien
E-Mail: Veronika.Wilk@ait.ac.at

Projektpartner

DI Gerald Zotter
AEE – Institut für Nachhaltige Technologien (AEE INTEC)
Feldgasse 19, 8200 Gleisdorf
E-Mail: G.Zotter@aee.at

DI Dr. Markus Lehner
Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes
Franz-Josef-Straße 18, 8700 Leoben
E-Mail: Markus.Lehner@unileoben.at

Mag. Elvira Lutter
WIVA P&G – Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas (WIVA)
Magazingasse 7, 4020 Linz
E-Mail: lutter@wiva.at