IEA Wind Task 19: Präsentation "Evaluierung Vestas Rotorblattheizung" (2020)

Diese Präsentation thematisiert die positiven Auswirkungen einer Rotorblattheizung auf die Betriebsstunden und den Ertrag an Standorten mit hoher Vereisungswahrscheinlichkeit.

Bibliographische Daten

Alexander Stökl
Herausgeber: IEA Wind Task 19, 2020
Englisch, 18 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Der Vortrag zeigt, mit welchen Ertragsverlusten Windkraftanlagen an Standorten mit hoher Vereisungsanfälligkeit zu kämpfen haben und welchen Beitrag eine Rotorblattheizung leisten kann, diese Verluste zu minimieren. Dazu wurde die Betriebsdaten von zwei WKA vom Typ Vestas V112 – 3.3 MW mit einer Vestas Rotorblattheizung an einem Standort mit hoher Vereisungsanfälligkeit (IEA Vereisungsklasse 3) im nördlichen Mühlviertel in Oberösterreich auf etwa 1000 m Seehöhe auswertet und beurteilt. Als Vergleichsbasis dienen sechs Anlagen vom Typ V90 – 2 MW ohne Rotorblattheizung.

In Hinsicht auf den Energieertrag, ergibt sich am betrachteten Standort durch den Einsatz der Rotorblattheizung eine Reduzierung der vereisungsbedingten Ertragsverluste um etwa 50%. Die für die Blattenteisung aufgewendete Heizenergie ist dabei schon mitberücksichtigt. An diesem Standort entspricht das einem Mehrertrag durch die Blattheizung von etwa 150 Volllaststunden.

IEA Wind Task 19: Präsentation "Evaluierung Vestas Rotorblattheizung" (2020)