Foto: Frontansicht des Gemeindezentrums Ludesch

IEA DSM Task 17: Valuation Analysis of Residential Demand Side Flexibility (2016)

In diesem Bericht werden die Änderungen und Auswirkungen auf den Netzbetrieb und Energiemarkt analysiert. Geschäftsmodelle und Anwendungsfälle sowie Koordinationskonzepte und zukünftige Marktgestaltungen werden beschrieben. Er beinhaltet auch eine Gegenüberstellung von Kosten-Nutzen (cost-benefit) Bewertungsmethoden.

Herausgeber: IEA-DSM Task 17
Englisch, 96 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Neue Geschäftsmodelle und Anwendungsfälle

Der Bericht analysiert den Wert und den Beitrag von Demand-Response-Flexibilität zum Wertefluss im Energiesystem. Hierfür wird zuerst das derzeitige Marktsystem in Europa und den USA beschrieben. Dabei wird betont, in welchen Bereichen Flexibilität zum Einsatz kommen kann. Daraus ergeben sich die in Anwendungsfälle (Use Cases) mit den zugehörigen Geschäftsszenarien (Business Cases).

Diese Szenarien werden für die entsprechenden Akteure und Rollen des Energiesystems, wie sie in Subtask 10 definiert wurden, in diesem Bericht genau beschrieben. Des Weiteren wird die Kommunikation, welche zur Nutzung der Flexibilität notwendig ist, zwischen bestimmten Akteuren beschrieben. Der Fokus liegt hierbei auf der Interaktion des unabhängigen Aggregators mit anderen Rollen und Akteuren des Energiesystems (BRP, Energieversorger, Kunde, Netzbetreiber) sowie der zukünftig notwenigen Kooperation und Koordination zwischen TSO und DSO. Der Einfluss der Handlungen eines Akteurs auf die anderen Akteure/Rollen bzw. deren Berührungspunkte wird analysiert und mögliche Rahmenbedingungen für die Kommunikation vorgestellt. Konkrete Länderbeispiele (Frankreich, Schweiz) werden zum besseren Verständnis ergänzt.

Analyse von CBA Methoden

Im letzten Abschnitt des Berichts werden konkrete Methoden präsentiert, um den Wert von Demand-Response-Flexibilität in Zahlen zu erfassen. Die wichtigste Methode hierfür ist die Cost-Benefit-Analyse (CBA).

Fünf verschiedene Möglichkeiten werden präsentiert (EPRI, JRC, ISGAN, PNNL, DOE/FERC). Generelle Rahmenbedingungen sowie Anforderungen an Szenerien einer solchen Analyse werden zusammengefasst und die Notwenigkeit einer Sensitivitätsanalyse (Variation von einflussreichen Parametern) betont. Auch Schwierigkeiten und Probleme die bei der Durchführung einer Cost-Benefit-Analyse auftreten können (technische Vielfalt, Definition der Szenarien, nicht-monetäre Nutzen...), werden behandelt. Zuletzt werden einige Projekte vorgestellt, welche bereits bewertet wurden und die dafür zugrunde liegende Methodik beschrieben.

Analytical Framework zur Unterstützung von Kosten/Nutzen Analysen

Um eine CBA durchzuführen werden detaillierte Informationen benötigt welche quantifiziert und im Weiteren evaluiert werden müssen. Ein Schema wurde entwickelt, um die Sammlung der notwendigen Informationen zu unterstützen.

Downloads

Diese Seite teilen ...

zum Anfang