IEA DSM Task 17: The Roles and Potentials of Flexible Consumers and Prosumers (2016)

Dieser Bericht ist der erste in einer Serie und beschreibt neue Rollen und Akteure im Energiesystem, um Wertschöpfung für flexible Verbraucher zu ermöglichen. Technologien zum Einsatz von Flexibilität und technische Potentiale von verteilten und flexiblen Verbrauchern sind ebenfalls Inhalt.

Herausgeber: IEA-DSM Task 17
Englisch, 84 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Akteure und Rollen im Kontext von Demand Flexibility

In diesem Bericht werden die Akteure des Energiesystems beschrieben. Ein Akteur ist eine Person/Einheit, welche eine oder mehrere Rollen auf dem Energie-/Ausgleichsmarkt einnehmen kann. Als Grundlage für die Beschreibung der Rollen wurde das „Harmonised Electricity Role Model" der ENTSO-E gewählt. In einem ersten Schritt werden die wichtigsten Akteure des Energiesystems/der Märkte identifiziert, mit bereits vorhandenen Definitionen spezifiziert und teilweise mit Länderbeispielen näher beschrieben. Diese Akteure sind TSO & DSO/DNO (System- und Netzbetreiber), der unabhängige Aggregator (als Anbieter von Flexibilität auf dem Markt), die Regelbehörde als Kontrollorgan sowie Energieversorger und Kunde/Gesellschaft. Im nächsten Schritt werden die Rollen und ihre zugehörigen Leistungen beschrieben. Im letzten Schritt werden die Rollen ihrem entsprechenden Akteur zugeordnet. Diese Zuordnung bildet die Grundlage für die Interaktion, Kommunikation und mögliche Konflikte zwischen den Akteuren, was im Weiteren behandelt wird.

Charakterisierung von Demand Response Ressourcen

Verschiedene verfügbare Technologien wie thermostatisch geregelte Komponenten, Batterien, Wärme-Pumpen, Elektroautos, Photovoltaik sind auf Basis folgernder Charakteristiken beschrieben und analysiert:

  • Technische funktionale Fähigkeiten für Flexibilität
  • Verfügbarkeit der Ressource für Flexibilität (z.B. durch Nutzung oder Einsatz)

Im Rahmen des vom DoE initierten Smart Grid Interoperability Panel (SGIP) wurde ein zur Charakterisierung von DR Ressourcen Schema entwickelt, welches zur Interoperabilität zwischen den Geräten innerhalb eines Gebäudes und zukünftig für das gesamte Gebäude aggregiert verwendet werden soll. Die zwei wesentlichen Teile, das experimentelle Testverfahren zur empirischen Charakterisierung und zum anderen die Dokumentation bzw. die Metrik zur Charakterisierung der Technologie bzw. des bestimmten Geräts, werden vorgestellt.

Potentiale und Kapazitäten von Demand Response

Studien zu Demand Response Potentialen wurden auf verschiedenen nationalen und internationaler Ebenen durchgeführt. Neben den Studien zu theoretischen Potentialen sind vor allem die Erfahrungen aus den Demoprojekten von den beteiligten Experten interessant und werden hier analysiert.

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