IEA IETS Task 21: Workshop „Widening the perspective on Circular Carbon: from potentials to practical experience“ (2024)

Networking-Workshop mit dem Ziel einen Überblick über verschiedene Aktivitäten der Circular Carbon-Landschaft zu geben und mögliche Kooperationen zu identifizieren.

Bibliographische Daten

Simon Moser, Hans Böhm, Christian Bang, Paul Lucchese, Amelia Mitchell, Michael Derntl, Benedikt Hasibar, Jawad Elomari, Remko Detz, Daniele Ferrario, Susan Fancy
Herausgeber: 2024
Englisch, 3 Seiten

Inhaltsbeschreibung

Am Donnerstag, den 29. Februar 2024, nahmen mehr als 40 Expert:innen online am IETS Task 21 Subtask 2 Circular Carbon Workshop mit dem Thema „Widening the perspective on Circular Carbon: from potentials to practical experience" teil. Der Workshop war ein sehr erfolgreicher Auftakt zu den Netzwerkaktivitäten, da er auf großes Interesse stieß.

Es war der erste Workshop der Initiative und wurde als internationale Netzwerkveranstaltung konzipiert, um dem Publikum und den zwölf Referent:innen einen umfassenden Überblick über verschiedene Aktivitäten der Circular Carbon-Landschaft zu geben und mögliche Kooperationen zu identifizieren. Der Workshop wurde vom Energieinstitut an der JKU als Leitung des Subtasks 2 in Zusammenarbeit mit dem C-CED Projekt und den Querschnittsaktivitäten von IEAGHG, IEA Hydrogen und IEA Bioenergy organisiert.

Die Präsentationen erläuterten die im Projekt/Task/TCP geleistete Arbeit, den Schwerpunkt, die wichtigsten identifizierten Hindernisse für CCU, die Erfolgsfaktoren und Anforderungen für die zukünftige Umsetzung und die potenzielle Interaktion der Ergebnisse mit anderen Tasks/TCPs/Projekten.

Generell kann festgehalten werden, dass es kaum widersprüchliche Ergebnisse gab und es einige thematische Überschneidungen gibt, die über die verschiedenen Tasks oder Projekte hinausgehen, was die Vernetzung umso wichtiger macht. Die verschiedenen Präsentationen und Projekte haben gezeigt, dass folgende Schlussfolgerung gezogen werden kann:

  • Die begrenzte Verfügbarkeit von „leicht zu erfassenden" CO2-Quellen deutet auf eine potenzielle Einschränkung bei der vollständigen Ausschöpfung der Kapazität von CCU hin. Darüber hinaus stellt die aktuelle Regulierungs- und Marktlandschaft Hürden dar, die CCU wirtschaftlich unrentabel machen können.
  • Es besteht jedoch Optimismus hinsichtlich des technologischen Fortschritts, mit der Erwartung, dass bedeutende Erkenntnisse im Laufe der Zeit zu erheblichen Senkungen der CCU-Produktkosten führen werden.
  • Zusammengenommen verdeutlichen diese Punkte die Komplexität, die mit der Ausweitung von CCU-Initiativen verbunden ist, und betonen gleichzeitig die Bedeutung von Innovation und regulatorischer Anpassung für die Ausschöpfung des vollen Potenzials.

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