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Berichte aus Energie- und Umweltforschung 8/1998
Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung

Beitrag für die Ausrichtung eines Technologieschwerpunktes "Nachhaltig Wirtschaften"

Inhaltsbeschreibung

Diese Projektstudie bildet einen Beitrag zur inhaltlichen Gestaltung eines Förderschwerpunktes mit dem Thema "Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung". Das Ziel dieser Arbeit besteht in einer Konkretisierung von Möglichkeiten zur systematischen Gliederung von Projektideen innerhalb eines solchen Schwerpunktes und einer Überprüfung der Ideen auf Übereinstimmung mit den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung.

Im theoretischen Teil dieses Berichtes wird auf die nachhaltige Entwicklung im Zusammenhang mit neuen Formen von betrieblichen Beziehungsnetzwerken eingegangen. Zur Umsetzung dieses theoretischen Entwicklungsszenarios der nachhaltigen Entwicklung im wirtschaftlichen Teilsystem der Gesellschaft wird in einem zweiten Teil dieses Berichtes ein Rahmenprogramm für diesen neuen Förderschwerpunkt skizziert. Dieses Rahmenprogramm stellt den Anspruch, stark umsetzungsorientiert zu sein, gleichzeitig aber die innovativen Projektkonzepte, die für die nachhaltige Entwicklung unerlässlich sind, zu integrieren.

Sowohl das theoretische Konzept als auch das Rahmenprogramm werden einer kritischen Prüfung unterzogen. Hierzu wurde eine Befragung von Experten durchgeführt, die sowohl namhafte Universitätsinstitute als auch Beratungsunternehmen mit großer Erfahrung in der Arbeit mit den künftigen Förderempfängern abdecken. Das wichtigste Ergebnis dieser Befragung ist die sehr breite Bestätigung der Wichtigkeit der betrieblichen Beziehungsnetzwerke für eine nachhaltige Entwicklung.

Die Kernaspekte des theoretischen Konzeptes und des Rahmenprogrammes wurden ausgewählten Betrieben vorgelegt. Dieses Feedback der direkt betroffenen und zukünftig möglichen Förderempfänger hat weitreichende Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Betriebe interessieren sich durchwegs sehr für die ersten zwei Innovationstypen (Produktions- und Technologieinnovationen).

Die Produktinnovation oder gar Produktlinieninnovation bedürfen noch einer sorgfältigen Verbreitungsstrategie. Ähnliches gilt für die Strukturinnovationen. An einigen Teilbereichen der betrieblichen Beziehungsnetzwerken herrscht bereits heute ein sehr großes Interesse. Mehrheitlich jedoch werden diese neuen Formen von Netzwerken noch sehr kritisch gesehen und würden somit auch nur beschränkt durch Projektanträge wahrgenommen werden.

Die Notwendigkeit der Strukturinnovationen wurde aber außer Zweifel gestellt, sodass die Konsequenz für einen solchen Förderschwerpunkt nur lauten kann, dass im Rahmen eines Begleitprogrammes eine konsequente und marketingstrategische Informationspolitik betrieben werden muss.

Bibliographische Daten

Soziale Akzeptanz von Windkraftanlagen in Österreich
Heinz Peter Wallner, Kurt Schauer, Oskar Gelinek (alle: STENUM GmbH)

Berichte aus Energie- und Umweltforschung 8/1998
Im Auftrag des Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr
78 Seiten
Graz, Februar 1998

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