Werteinduzierte Innovationen

Analyse sowie Empfehlungen zur Einführung unkonventioneller Instrumente der Politikgestaltung zur Förderung nachhaltiger Innovationen Inhalt des vorliegenden Projekts ist, den gesamtgesellschaftlichen Wandlungs- bzw. Transitions-Prozess in Richtung "echter" Nachhaltigkeit in Österreich durch die Erarbeitung und Identifizierung politischer Instrumente und Impulse, sowie die Entwicklung eines unterstützenden gesellschaftlichen Koordinations- und Abstimmungsprozesses, zu konzipieren.

Kurzbeschreibung

Status

abgeschlossen

Kurzfassung

Die Definition von Transitions-Prozessen hat in den vergangenen Jahren in den Niederlanden eine signifikante Änderung erfahren. 2003 hatte sie noch eine sehr mechanistische und ergebnisorientierte Orientierung: "Eine Transition ist eine strukturelle gesellschaftliche Veränderung, die das Resultat ist aufeinander einwirkender und einander verstärkenden Entwicklungen in den Gebieten Wirtschaft, Kultur, Technologie, Organisationen, Natur und Umwelt."

2006 wird Transition definiert als "Veränderung/ Umschlag im Denken und Tun auf gesellschaftlichem Niveau". Letztere stellt unbewegliche feste Muster und vorgegebene Wege zur Diskussion (Rotmans, 2003 und 2006). Wie im vorliegenden Dokument mehrmals hervorgehoben, steht der systemisch denkende und handelnde Mensch im Mittelpunkt jeder Transition zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Dabei müssen bei diesem Prozess das Eigeninteresse und der persönliche oder nationale Vorteil in einem ort-, zeit- und gruppen-ungebundenen Interesse verschmelzen.

Entscheidungen sind auf das Wohlbefinden aller Lebewesen auszurichten. Dazu muss das Transitions-Management auf den Grundlagen von Gleichgewicht, innerer Kraft, Kontemplation, Mut, Ausdauer, Geduld, selektivem klaren ruhigem Handeln sowie zyklischem und inklusivem Denken beruhen, persönliche Qualitäten, die meist noch nicht im derzeitigen Begriff von Management liegen.

Publikationen

Werteinduzierte Innovationen

Analyse sowie Empfehlungen zur Einführung unkonventioneller Instrumente der Politikgestaltung zur Förderung nachhaltiger Innovationen
Schriftenreihe 17/2007 G. Bosch, M. Cerny, D. Kanatschnig, A. Strigl, C. Huber, Herausgeber: bmvit
Deutsch, 166 Seiten

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Projektbeteiligte

Projektleiter

Univ. - Doz. Dr. Dietmar Kanatschnig

ProjektmitarbeiterInnen:

DI Gisela Bosch
Mag.ª Monika Cerny
Clemens Huber
DI Dr. Alfred Strigl

Kontaktadresse

ÖSTERREICHISCHES INSTITUT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
c/o Universität für Bodenkultur
A-1070 Wien, Lindengasse 2/12
Tel.: +43 1 5246847 - 0
Fax: +43 1 5246847-20
E-Mail: oin@boku.ac.at

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