Foto: Biopolymer-Karten

Eco Fashion

Ökologisch „Öko“, Biologisch „Bio“, nachhaltig, bewusst, energie- und ressourcenschonend, „Fair Trade“ – sind Begriffe die täglich immer mehr in unserem Wortschatz Einzug halten und vor allem auf KonsumentenInnenebene immer präsenter werden. Man liest diese Begriffe in den Medien, hört sie in den Nachrichten und verwendet sie im täglichen Sprachgebrauch. Nur stellt sich damit auch immer häufiger die Frage, was genau hinter diesen Begriffen steht und was in Produkten, die unter diesen Bezeichnungen zu kaufen sind, wirklich drinnen steckt.

Dies gilt auch für den Begriff Eco Fashion – Was genau versteht man unter dem Begriff „Eco Fashion“ und was bedeutet es eine ökologisches Kleidungsstück zu kaufen?

Bei einer Bio-Banane zum Beispiel ist es für KonsumentInnen meist noch nachvollziehbar, was der Begriff „Bio“ beinhaltet: biologisch gewachsen, keine Spritzmittel, fairer Handel usw. Die KonsumentInnen kennen sich soweit aus und sind meist zufrieden. Schließlich geht es ja auch um Nahrung und man will seinem Körper in Zeiten wie diesen nur Gutes tun – eben von Innen.

Mittlerweile ist das Bewusstsein vieler KonsumentInnen aber schon so weit entwickelt, dass man sich auch über Nahrungsmittel hinausgehend mit dem Thema Ökologie auseinandersetzt. Dies wirkt sich beispielsweise im Kauf von ökologischen und fairen Kleidungsstücken oder dem Kauf von BioKosmetika aus. Im Bereich der Textil- und Kosmetikindustrie steigt seit einigen Jahren die Nachfrage nach „Öko und Bio – Produkten“ stetig. So schafften Ökotextilien 2007 den Sprung vom Nischenprodukt des Naturtextilfachhandels in den konventionellen Einzelhandel.

Dieser Beitrag soll aufzeigen welche Themenfelder Eco Fashion beinhaltet und das „Öko“ im wahrsten Sinne des Wortes trendig geworden ist. Die dabei angeschnittenen Bereiche reichen von dem Ausgangsmaterial – beispielweise Baumwolle - über ökologische Färbemittel und den für den Konsumenten wichtigen Labels/Kennzeichnung bis hin zu neuen jungen DesignerInnen aus der ganzen Welt, die Eco Fashion in Szene setzen und somit die Akzeptanz für diesen Bereich erhöhen.

Um diesem Trend zu folgen bzw. der wachsenden Nachfrage nachzukommen, entwerfen Immer mehr Designer Kleider und (Heim-)Textilien aus biologisch produzierter Baumwolle und immer mehr Handelsketten werben mit „Organic Fashion“. Dieser Trend ist zwar sehr wünschenswert und steht auch im Sinne einer nachhaltigen Zukunft, es gilt dabei aber festzuhalten, dass bisher nur ein Bruchteil der jährlich geernteten 25 Millionen Tonnen Baumwolle Bio ist. Darüber hinaus gibt es bisher auch noch kein einheitliches Gütesiegel für Kleidung, die nach ökologischen Richtlinien zu fairen Bedingungen produziert wird. Einige Labels berücksichtigen Kriterien nach ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Standards. Viele Labels erfüllen aber nur eine oder zwei dieser Richtlinien. Die richtige Unterscheidung im Handel ist für KonsumentInnen oft nicht einfach.

Die biologische Produktion textiler Rohstoffe (wie Baumwolle, Wolle oder Leinen) ist aber nur ein Teilaspekt der Eco Fashion, neben dem Ausgangsmaterial ist wie bereits erwähnt auch die Art der Verarbeitung entscheidend. Selbst Naturfasern mit 100 Prozent Baumwolle können gesundheitsschädliche Substanzen enthalten. Diese werden den Naturfasern hinzugefügt, um die Stoffe knitterfrei, weich und bunt zu machen. Darunter sind Farbstoffe, Formaldehyd, Chlorbleichmittel und optische Aufheller, rund 10-15 Prozent solcher Chemikalien bleiben im Stoff und kommen direkt mit der Haut in Kontakt. Naturtextilien sind nicht nur gut für die Haut sondern auch für die Umwelt, weil während der Produktion durch den geringen und sachgemäßen Einsatz von Chemikalien weniger belastende Abwässer entstehen und der Energie- und Wasserverbrauch gesenkt wird.

Eco Fashion ist somit als Gesamtkonzept zu sehen, dass viele verschiedene Entwicklungsbereiche mit einbezieht und weitreichender ist als eine reine Betrachtung des Endproduktes.

Das Ausgangsmaterial – FASERN

Zentrales Anliegen einer ökologischen Textilindustrie ist es biologische Ausgangstoffe zu verwenden, die auch mit den entsprechenden Labels/Gütesiegeln gekennzeichnet werden.Dies sind beispielsweise Baumwolle aus „kontrolliert biologischen Anbau“ (kbA) oder Wolle aus „kontrolliert biologischer Tierhaltung“ (kbT). Fast 50% aller Kleidungstücke werden aus Baumwolle hergestellt. Bei der Gewinnung der dafür benötigten Baumwolle kommt es aber zu allerlei „Nebenerscheinungen“ wie unsachgemäßer Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln sowie der Auslaugung von Böden beim Anbau, Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen oder Einsatz von giftigen Chemikalien bei der Weiterverarbeitung. Diese Begleiterscheinungen wirken sich aber nicht nur auf den Konsumenten aus, sondern in erster Linie auf die Umwelt und die Menschen, die entlang der Herstellungskette damit arbeiten. Dies geht von Gesundheitsschäden bis über unfaire, ungerechte und existenzgefährdendeArbeitsbedingungen. Fairer Handel steht somit genauso im Vordergrund wie biologischer Anbau.

Neben der Optimierung der Gewinnung von den natürlichen Ausgangsmaterialien und natürlich der Verwendung dieser, wird es immer wichtiger neue Werkstoffe/Materialien zu entwickeln, die im Zuge der Verarbeitung, bessere ökologische Bedingungen bspw. optimierte Färbeverfahren ermöglichen. Dies betrifft zum Beispiel die Entwicklung von neuen Fasern auf Zellulosebasis („Rainbow“) welche die Eigenschaften der mit Abstand am häufigsten verwendeten Fasermischung Polyester und Zellulosefasern verbessern soll. Pro Jahr werden mehr als 500.000 t Viskosefasern mit Polyester verarbeitet, dieses Faserngemisch wird dann traditionell in einem kosten- und ressourcenaufwändigen Zweibadverfahren gefärbt.

Im Projekt Textile Fasermodifikation: umweltschonenden Verarbeitungsprozesses von Viskosefasern wurde eine neue vielfach einsetzbare Faser auf Zellulosebasis die „Rainbow-Faser“ entwickelt und erprobt. In dem Nachfolgeprojekt: Rainbow 2 wurden dann die ersten Erkenntnisse ausgebaut und eine Studie zur Kreislauferschließung bei der Weiterverarbeitung erstellt.

Das Außergewöhnliche an der Rainbow-Faser sind ihre Färbeeigenschaften, die einen einstufigen Färbeprozess möglich machen, die physikalischen Eigenschaften hingegen (Festigkeit, Dehnung, etc.) bleiben unverändert. Mit Hilfe der neuen Färbetechnik kann dem Prinzip der Nachhaltigkeit in mehrfacher Weise entsprochen werden:

Dies reicht von einem vermehrten Einsatz nachwachsender Rohstoffe neben einem enormen Einsparungspotential im Färbeprozess bis zu einer gesteigerten wirtschaftlichen Bedeutung für Österreich als Entwicklungs- und Technologieführer. Durch die Anwendung der Rainbow-Faser und dem dazugehörigen Färbeverfahren kann es so zu einer Einsparung von bis zu 95% Salz, 60% Wasser, 45% Energie und 30% Farbstoff kommen. Darüber hinaus kann durch den Einsatz von modernen Abwasseraufbereitungstechniken von 30% Frischwassers bei der Herstellung erreicht werden. Diese Ergebnisse stellen einen bedeutenden Schritt in Richtung „zero-waste“ Politik dar. (Vgl. Projekt Textile Fasermodifikation: umweltschonenden Verarbeitungsprozesses von Viskosefasern)

Nicht Zuletzt sollte noch erwähnt werden, dass neben der Verwendung biologisch erzeugte Materialien oder neu entwickelter Materialien auch immer stärker die Verwendung „alter regionaler“ Fasern im Vordergrund steht, wie beispielsweise Hanf oder Flachs. Dies könnte/kann dann in weiterer Folge zu Produkten führen die zur Gänze in Österreich („Made in Austria“) produziert werden und somit einen wertvollen Beitrag nicht nur im Sinne der Nachhaltigkeit auf Konsumenten- oder Ressourcenebene liefert sondern auch im wirtschaftlichen Sinn für Österreich von großem Nutzen ist.

Farbstoffe

Neben der Verbesserung der Gewinnung von Baumwolle und Wolle und der Neuentwicklung neuer Fasern bzw. Fasermischungen steht die Verbesserung und Optimierung der nachfolgenden Be- und Verarbeitungsprozesse der Textilindustrie im Vordergrund vieler Forschungsprojekte.

Hier geht es meist um den Prozess des Färbens sowie die Entwicklung neuer Farbstoffe und Färbemethoden. Umweltschonende Methoden sowie die Verwendung von Pflanzenfarben und der vermehrte Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen sind Themen die in verschiedenen Projekten aufgegriffen werden.

Die Verwendung von Pflanzenfarben zur Textilfärbung hat jahrhundertlange Tradition, trotzdem sind Pflanzenfarben in der modernen Textilfärbung kaum zu finden. Dies liegt meist daran dass einheitliche Ausgangsrohstoffe bevorzugt verwendet werden und dies wir durch den Einsatz von fossilen Rohstoffen erreicht, die sich hervorragend industriell verarbeiten lassen. Färbepflanzen werden nur noch in Nischen verwendet da es keine entsprechenden standardisierten Pflanzenfarbstoffe gibt.

Im Rahmen des Fabrik der Zukunft Projektes „Pflanzenfarben für die Textilindustrie“ erarbeiteten das Österreichische Ökologie-Institut gemeinsam mit dem Institut für Textilchemie und –Physik Grundlagen für eine betriebliche Nutzung von Pflanzenfarben in der Textilindustrie. Ziel war es die Anforderungen seitens der Textilindustrie sowie seitens der Landwirtschaft zu erheben um eine Verbindung zwischen Angebot- und Nachfrageseite herzustellen und somit die best möglichen Modelle und Methoden zu entwickeln.

Die verstärkte Verwendung von pflanzlichen Farbstoffen ist ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltige Entwicklung.

Im Rahmen der oben erwähnten Projektreihe wurden verschiedene Aspekte der Verwendung von Pflanzenfarben untersucht:

Vermarktung/Labels

Neben der Herstellung und Verwendung von ökologischen Materialien und der Optimierung der Verarbeitungsprozesse, gilt es natürlich auch die Vermarktung der Ökotextilien voran zu treiben und eine erfolgreiche Informationspolitik für die KonsumentInnen zu entwickeln. Es ist wichtig Ökotextilien noch weiter zu Vermarkten und eine Sensibilisierung der Bevölkerung durch zielgerechte Öffentlichkeitsarbeit und Werbung durch zu führen.

Wie erkennt man als KonsumentIn Ökoprodukte?

Echte Ökotextilien erkennt man am Gütesiegel sprich an der Kennzeichnung der Produkte durch gewisse „Labels“. Leider gibt es noch kein einheitliches Kennzeichnungssystem – und gewisse Labels stehen nur für gewisse Teilbereiche der Herstellungskette. So werden oft je nach Label nur die Endprodukte der gesamten Herstellungskette betrachtet. Die Kennzeichnungen können auf den Handel „Fair Trade“ bezogen sein oder auf die biologische Anbauweise – wichtig ist hier immer die unabhängige Kontrolle entlang der Wertschöpfungskette.

Im Rahmen des Fabrik der Zukunft Projektes Ökotextilien - aus der Nische zum Trendprodukt! wurden unterschiedliche Kommunikations- und Vermarktungsstrategien für den österreichischen Öko – Textilmarkt entwickelt. Dies geschah mit Hilfe von KonsumentInnenbefragungen und ExpertInneninterviews, mit Hilfe derer unterschiedliche Konsumtypologien für soziale und ökologisch produzierte Textilien erstellt wurden.

Im Herbst 2007 wurde dann die erste Ökotextilmesse Österreichs ins Leben gerufen „Ecotrend 07“, die mit über 3000 BesucherInnen großen Erfolg verbuchte. Mit Hilfe der Ecotrend wurden KonsumentInnen über alle Belange von EcoFashion informiert und darüber hinaus wurde Österreichische Herstellern und Designern eine Möglichkeit geboten, Ihre Produkte in entsprechendem Rahmen zu vermarkten.

Im November 2009 wurde im Rahmen des Transferprojektes „ecofashion - Mode mit Zukunft!“ – eine Tagung zum Thema ökologische und soziale Auswirkungen der Textilproduktion von „der Umweltberatung“ veranstaltet. Die Veranstaltung richtete sich speziell an Personen aus dem Bildungsbereich des Modewesens, an PädagogInnen und an VertreterInnen des Textilhandels. Im Zuge der Veranstaltung wurden einerseits verschiedenen Projekte zum Thema ecofashion vorgestellt, sowie – in einem Workshop - verschiedenen Themen und Inhalte zum Begriff ecofashion gemeinsam erarbeitet. Die dabei erarbeiteten Schwerpunkte dienten als Ausgangsbasis für weiterfolgende Aktivitäten wie bspw. die Überarbeitung der Labeldatenbank und der Vermarktungsstrategien für Ökotextilien. (Diese Themen wurden erstmals im Zuge des oben erwähnten Projektes Ökotextilien - aus der Nische zum Trendprodukt! aufgegriffen.) sowiedie Erstellung des Methodensets: ecofashion - Mode mit Zukunft! und Handbuch: ecofashion - Mode mit Zukunft!.

Ziel dieser Veranstaltungen war es Impulse in Richtung eines Imagewandels der Ökotextilien zu setzen und eine erhöhte Breitenwirkung des Themas durch verstärkte Öffentlichkeitsarbeit (vor allem durch Ansprache der verschiedenen Zielgruppen: Bildungswesen, UnternehmerInnen und KonsumentInnen) zu schaffen. Vor allem hinsichtlich der Einbindung der PädagogInnen im Bereich Modewesen kann eine nachhaltige tiefere Verankerung der relevanten Themen erzielt werden und längerfristig das Bewusstsein der KonsumentInnen verändert werden.

Mit Hilfe verschiedener Projekte und Aktivitäten werden die unterschiedlichen Zielgruppen erreicht. Auch das Fabrik der Zukunft Projekt Nachhaltige Trendsetter - LOHAS auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft beschäftigt sich mit dem Thema Ökotextilien und den möglichen Vermarktungsstrategien. Im Rahmen des Projektes wird aufgezeigt das in diesem Segment ein starker Globalisierungsdruck besteht und der Handlungsbedarf für österreichische Unternehmen, in diesen Fuß zu fassen bzw. Kapazitäten auszubauen, steigt. Ziel des Projektes war es zielgruppengerechte Strategien zur Entwicklung und Vermarktung der nachhaltigen Produkte zu entwickeln und die Zielgruppe anzusprechen und mit den relevanten Informationen zu versorgen. So wurde eine CD mit den wichtigsten Infos im Bereich Ökotextilien erstellt und ist auch als Download erhältlich.

Alle oben angeführten Projekte lieferten einen wesentlichen Beitrag einerseits zur Imagekorrektur und Verankerung von Ökotextilien im alltäglichen Leben sowie einen großen technologischen Beitrag in Richtung Entwicklung und Verarbeitung von biologischen und ökologischen Materialien im Sinne der Nachhaltigkeit.

Projekte

Nachhaltige Trendsetter - LOHAS auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft

"Nachhaltige Trendsetter – LOHAS (Lifestyle of Health an Sustainability) auf dem Weg in eine zukunftsfähige Gesellschaft" trägt dazu bei, ausgehend vom derzeitigen LOHAS-Trend einen nachhaltigen Konsumtyp zu etablieren.

„ecofashion - Mode mit Zukunft!“ – Tagung zum Thema ökologische und soziale Auswirkungen der Textilproduktion

Dieses Projekt ist das Nachfolgeprojekt vom Projekt „Ökotextilien – aus der Nische zum Trendprodukt!“ und greift weiterfolgend die Inhalte im Bereich ecofashion auf. Ziel war es die bereits bestehend Labeldatenbank zu aktualisieren und zu vervollständigen sowie einen weiteren Maßnahmenkatalog bzw. Ideenvorschlag zu den Vermarktungsformen von Ökotextilien in Österreich zu erstellen. Darüber hinaus würde eine Tagung zu diesem Thema veranstaltet und die dabei erzielten Ergebnisse in unterschiedlichen Aktivitäten aufgearbeitet und publiziert (Handbuch ecofashion und Methodenset ecofashion).

Ökotextilien - aus der Nische zum Trendprodukt!

Ziel des Projektes war, österreichische ProduzentInnen und HändlerInnen zu stärken und den Marktanteil an Ökotextilien zu erhöhen. Im Zuge des Projektes erfolgte eine Erhebung von Konsumtypologien für sozial und ökologisch produzierte Textilien und die Entwicklung von Kommunikations- und Vermarktungsstrategien für den österreichischen Öko-Textilmarkt.

Ausrüstungsmaschine für Textilien aus nachwachsenden Rohstoffen

In diesem Projekt geht es um die Entwicklung und den Bau von Spezialmaschinen in der Textilindustrie – welche für den Einsatz von nachwachsenden Zellulosefasern gebraucht werden. Neben der Entwicklung wurde auch eine Marktpotentialeinschätzung durchgeführt und Möglichkeiten des Einsatzes dieser Maschinen aufgezeigt.

TradeMarkFarb&Stoff – Von der Idee zum marktfähigen Handelsprodukt: Pflanzenfarbe für die Textilindustrie

Ziel dieses Projektes war es, die Voraussetzungen für eine betriebliche Nutzung von Pflanzenfarben für die Textilindustrie zu durchleuchten und einen Maßnahmenkatalog zur Vermarktung der Pflanzenfarben zu erstellen.

Textile Fasermodifikation: umweltschonenden Verarbeitungsprozesses von Viskosefasern

Ziel dieses Projektes war es die Eigenschaften und Verwendbarkeit der „neu entwickelten “ Textilfasern, die auf Basis nachwachsender Rohstoffe (Cellulose) mit synthetischen Fasern oder Wolle aufbauen, zu untersuchen. Basierend auf den Projekt-Ergebnissen ist zu erwarten, dass mit einer neuen Fasergeneration, eine Reduktion des Einsatzes von Energie, Wasser und Chemikalien zwischen 40 und 100% zu erreichen ist.

Rainbow 2

Rainbow 2 befasst sich mit der Entwicklung funktionalisierter Fasern aus nachwachsenden Rohstoffen und den verschiedene Faserherstellungsverfahren. Die dabei entwickelten Fasern sollen sowohl bei der Herstellung als auch bei der textilen Verarbeitung den Prinzipien der Nachhaltigkeit in wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Hinsicht entsprechen.

Farb & Stoff – Sustainable Development durch neue Kooperationen und Prozesse

Fokus dieses Projektes war es, sämtliche Voraussetzungen für den betrieblichen Einsatz von Pflanzenfarbstoffen zu schaffen. Auf Basis der Anforderungen der jeweiligen betroffenen Unternehmen wurden konkrete Lösungen entwickelt, um Pflanzenfarbstoffe für betriebliche Textilfärbungen attraktiv zu machen. Dabei wurden eigene Produktions- – Nutzungsketten erstellt und optimiert.

Pflanzenfarben für die Textilindustrie

Dieses Projekt ist das Nachfolgeprojekt von Farb & Stoff – Sustainable Development durch neue Kooperationen und Prozesse und dient der Weiterführung der Vermarktungsmöglichkeiten und Absatzbereiche. Mit Hilfe zweier färbender Betriebe wurde der betriebliche Einsatz von Pflanzenfarben getestet und die verschiedenen Vor- und Nachteile aufgezeigt und ausgearbeitet.

RISKMIN - Risikominimierung entlang der Wertschöpfungskette vom pflanzlichen Rohstoff bis zum Farbstoff

RISKMIN ist ein Projekt zur Minimierung der Risiken entlang der Wertschöpfungskette vom pflanzlichen Rohstoff bis zum Farbstoff. Unter Berücksichtigung der Maßnahmen zur Risikominimierung wurde ein Businessplan für einen Pflanzenfarbstoffproduzenten zur erfolgreichen Umsetzung der Geschäftsidee erstellt.

Colors of Nature – Pflanzenfarbstoff in der Praxis

Das Hauptziel des Projektes "Colors of Nature - Pflanzenfarbstoff in der Praxis" ist die erfolgreiche Implementierung des Produkts "Pflanzenfarbstoff" in den Textilmarkt.

Publikationen

Ökotextil-Labels in ÖsterreichVermarktungsformen von Ökotextilien in Österreich

Veranstaltungen

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