Bild: Frontansicht des Kompetenzzentrums ENERGYbase

Benchmarking - Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung der Bundesländer

Systematische Darstellung, Analyse und gesamtösterreichischer Vergleich aller ökologisch, öko-nomisch und sozial nachhaltiger Förderungsmaßnahmen in Wohnungsneubau und -sanierung; regionalwirtschaftliche Wirkungsanalyse sowie statistisch-ökonometrische Analyse der Vertei-lungswirkungen der Wohnbauförderung.

Inhaltsbeschreibung

Status

abgeschlossen

Kurzfassung

Ziele und Inhalt

Für die Wohnbauförderung sind stets Sondereffekte u.a. in wirtschafts-, sozial-, umwelt- oder raumordnungspolitischer Hinsicht nachweisbar gewesen und somit konnte der hohe öffentliche Aufwand gerechtfertigt werden. Die entsprechende Wirkung der Wohnbauförderung hinsichtlich der drei Säulen der Nachhaltigkeit (ökologische, ökonomische, soziale) ist offensichtlich, wurde jedoch weder in der vorhandenen Literatur noch in der öffentlichen Diskussion jemals ausreichend syste-matisch sowie klar strukturiert dargestellt und analysiert.

Diese Lücke soll mit gegenständlichem Projekt geschlossen werden, indem der Stand der Entwicklung der Förderungssysteme der Länder hinsichtlich Fragen der Nachhaltigkeit durch eine stichtagsbezogene Analyse strukturiert beschrieben, Wirkungsweisen der Wohnbauförderung erforscht und vor allem aktive Beiträge zur Verbesserung der diesbezüglichen Rahmenbedingun-gen geleistet werden.

6 Hauptteile und 3 Zusatzmodule

Hauptteil 1 umfasst die ausführliche Gesamtdarstellung aller ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Förderungsmaßnahmen bzw. -modelle der Bundesländer in Wohnungsneubau und -sanierung in einem Projektanhang sowie eine systematische, gut überschaubare Zusammenfas-sung im eigentlichen Projekthauptteil.

In Hauptteil 2 werden ausgewählte Förderungsmodelle nach intensiver Recherchetätigkeit bei den jeweiligen Förderungsstellen der Länder, betroffenen Förderungsnehmern und der Wohnungs- und Bauwirtschaft eingehend technisch beschrieben, deren Entwicklung und Wirkung dargestellt und schließlich nach unterschiedlichen Kriterien (z.B. Stand des technischen Wissens, Kosten für Förderungsgeber und -nehmer, Akzeptanz, Sondereffekte) bewertet (Best Practise).

Hauptteil 3 der Studie wird von einem Projektpartner, der E.V.A. (Energieverwertungsagentur), erarbeitet.

Darin werden an Hand von typischen Modellobjekten (großvolumiger Nachkriegs-Wohnbau) die verschiedenen Sanierungsförderungen der Länder mit dem Ziel einer "Nachbesserungsdynamik" erstmals verglichen.

In Hauptteil 4 werden die Förderungsausgaben der Bundesländer für ökologische Maßnahmen seit Verländerung der Wohnbauförderung auf Basis der Berichtspflicht der Länder über die Förde-rungsgebarung gegenüber dem BMF dokumentiert und analysiert.

Durch einen eingeschränkten Satz von Kennzahlen zur Förderungspraxis und -gebarung (Bench-marking) soll es in Hauptteil 5 gelingen, die Vergleichbarkeit über die verschiedenen Förderungs-systeme der Länder in Neubau und Sanierung zu erreichen und einen klaren Überblick in knappest möglicher Form sicherzustellen.

In Hauptteil 6 wird für alle Bundesländer die jeweilige Mietwohnungsförderung durchgerechnet. Es wird von einem nach Nachhaltigkeitskriterien ambitionierten Modell-Bauvorhaben mit durchschnittli-chen Kennzahlen hinsichtlich Größe, Bebauungsdichte, Stellplatzanzahl etc. ausgegangen und werden dabei länderweise durchschnittliche Grund- und Baukosten berücksichtigt. Ziel des Projekt-teils ist eine Effizienzbewertung der einzelnen Förderungsmodelle nach verschiedenen Bewer-tungsziffern.

In Zusatzmodul A erfolgt seitens der E.V.A. ein Vergleich von rechnerischem Heizwärmebedarf und tatsächlichem Heizwärmeverbrauch in geförderten Wohnungsneubauten.

Die Zusatzmodule B und C werden von der FGW gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. Edwin Deutsch (TU Wien) durchgeführt. Modul B ("soziale Nachhaltigkeit der Wohnbauförderung") setzt sich zum Ziel, die sozioökonomischen Verteilungswirkungen der Wohnbauförderung zu prüfen und in Modul C erfolgt eine regionalwirtschaftliche Wirkungsanalyse der Wohnbauförderung, ausgehend von der Hypothese, dass die guten gesamtwirtschaftlichen Kennwerte Österreichs zu einem erheblichen Teil auf eine hohe regionale Wirtschaftsleistung zurückzuführen sind und mit dem Ziel der Wieder-holung dieses Effekts durch eine Forcierung der umfassenden thermischen Sanierung z.B. älterer Eigenheime.

Downloads

Benchmarking Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung der Bundesländer

Schriftenreihe 32/2005 A. Oberhuber, W. Amann, S. Bauernfeind
Deutsch, 351 Seiten, vergriffen

Downloads zur Publikation

Bibliographische Daten

Benchmarking Nachhaltigkeit in der Wohnbauförderung der Bundesländer

Schriftenreihe 32/2005 A. Oberhuber, W. Amann, S. Bauernfeind
Deutsch, 351 Seiten, vergriffen

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Projektbeteiligte

Projektleiter:

Dr. Wolfgang Amann, Mag. Andreas Oberhuber
FGW-Forschungsgesellschaft für Wohnen, Bauen und Planen

Partner:

  • Dipl.-Ing. Sandra Bauernfeind
    FGW-Forschungsgesellschaft für Wohnen, Bauen und Planen
  • Univ.-Prof. Dr. Edwin Deutsch
    DEUTSCH wohnwirtschaftliche Bildungsveranstaltungen OEG
    Institut für Ökonometrie, Operations Research und Systemtheorie, TU Wien
  • Mag. Michael Cerveny
    Energieverwertungsagentur - E.V.A.

Kontakt

FGW-Forschungsgesellschaft für Wohnen, Bauen und Planen
Dr. Wolfgang Amann
Mag. Andreas Oberhuber
Löwengasse 47/5
1030 Wien
Tel.: +431 712 62 51 17 (Dr. Amann)
E-Mail: amann@fgw.at
Tel.: +431 712 62 51 23 (Mag. Oberhuber)
E-Mail: andreas.oberhuber@fgw.at
Fax.: +431 712 62 51-21

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