Foto: Wohnzimmer- Haus Zeggele

LifeCycle Tower auf dem ERSCP2012

Auf dem European Round Table for Sustainable Consumption and Production 2012 stellte Michael Zangerl von Cree das Baukonzept des LifeCycle Towers in Rahmen der "Battle of Towers" vor. Eine Exkursion führte zum "Haus der Zukunft Plus"-Demonstrationsgebäude, das in Modulbauweise errichtet wird.

Inhalt

Am 3. Mai 2012 präsentierte Michael Zangerl von Cree den LifeCycle Tower im Rahmen der Session „Battle of Towers“ auf dem European Round Table for Sustainable Consumption and Production im Bregenzer Festspielhaus.

Ein LifeCycle Tower wird in Systembauweise errichtet: Module werden vorgefertigt und am Bauplatz montiert. Verglichen mit herkömmlichen Bauweisen vergleichbarer Gebäude lässt sich die Bauzeit um die Hälfte reduzieren - genauso wie die Belastung durch Schmutz, Staub und Lärm. Als Plusenergie- oder Passivhaus geplant, kann der LifeCycle Tower individuell gestaltet werden, Strom über eine Photovoltaik-Fassade erzeugen und zeigt auf bis zu 30 Stockwerken eine neue, nachhaltige Art des Wohnens, Arbeitens und Lebens in den Metropolen von morgen.

Weitere zukunftsweisende Konzepte für Hochhäuser stellten im Rahmen der „Battle of Towers“ Juan Lucas Young von Sauerbruch Hutton Architekten (KfW Westarkade Frankfurt), Peter Engelmann vom Fraunhofer ISE (Sanierung eines mehrstöckigen Wohngebäudes in Freiburg) und Christian Steininger von Vasko&Partner (Raiffeisen Tower in Wien) vor. Vortragsunterlagen werden auf der ERSCP-Website zur Verfügung gestellt.

Am 4. Mai lud Cree die TeilnehmerInnen des ERSCP auf die Baustelle in Dornbirn, wo derzeit der LCT One - ein achtstöckiger Prototyp des LifeCycle Tower - errichtet wird. Die Bauarbeiten haben im Herbst 2011 begonnen, der Kern des Gebäudes wurde aus Genehmigungsgründen aus Beton errichtet, könnte theoretisch aber aus Holz gebaut werden. Die anschließende Errichtung der acht Büro-Geschoße mit den vorgefertigten Holzmodulen benötigte etwa 1 Tag pro Geschoß. Der Bezug des LCT One ist für Mitte 2012 geplant. Das Gebäude erreicht Passivhaus-Standard.

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