Foto: Frontansicht des Wohnhauses in der Makartstraße, Linz

Neue Wege zum nachhaltigen Bauen - Erfahrungen und zukünftige europäische Forschungsstrategien

In dieser Kurzstudie soll das internationale Umfeld der Programmlinie "Haus der Zukunft" mit Schwerpunkt Mittel-, Ost- und Südeuropa analysiert und Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet werden.

Inhaltsbeschreibung

Status

abgeschlossen

Kurzbeschreibung

Im Rahmen der bisherigen Aktivitäten hat die Programmlinie 'Haus der Zukunft' in mehreren Bereichen wesentliche, international vorbildliche Akzente setzt. Dazu gehören z.B. sozialwissenschaftliche und psychologische Untersuchungen zu Nutzerverhalten, Akzeptanz und Verbreitungshemmnissen, aber auch die Integration und Adaption des Passivhausstandards an unterschiedliche Zielsetzungen, wie Siedlungsbau auf Fertigteilhausbasis oder die Verwendung ökologischer Baumaterialien. Auch die Diskussionsbeiträge internationaler Vertreter von Forschungsprogrammen aus dem Bereich 'ökologisches Bauen' (etwa im Rahmen einschlägiger Workshops) weisen darauf hin, dass diese Forschungs- und Demonstrationsvorhaben auch in der 'Außenperspektive' auf großes Interesse stoßen. Durch die enge Einbindung des Programmmanagements von "Haus der Zukunft" auf europäischer Ebene, insbesondere im ERA-NET Projekt ERABUILD besteht nun großes Interesse darin, diese innovativen Aspekte über die bestehenden ERABUILD Partner hinausgehend in gemeinsame Forschungsstrategien und -programme einzubringen.

Ziel und Inhalt des Vorhabens ist es, vor allem in ausgewählten mittel-, ost- und südeuropäischen Ländern innovative Forschungsprogramme (und gegebenenfalls nicht in Programmen organisierte Forschungsfelder) aus dem Bereich nachhaltiges Bauen (im Sinne der drei Säulen ökologisch, ökonomisch und sozial) zu identifizieren und damit eine Wissensbasis für eine mögliche stärkere internationale Einbindung oder Kooperation mit diesen Ländern zu schaffen. Dabei geht es nicht um eine 'Katalogisierung' sämtlicher Forschungsaktivitäten in diese Richtung, sondern um die Darstellung von bestehenden Programmen, künftigen Forschungsförderinteressen und die geplante Weiterentwicklung, die aus der Perspektive des Programms 'Haus der Zukunft' als besonders innovativ und richtungweisend angesehen werden.

Projektablauf

  • Literatur- und Internetrecherche zu mittel-, ost- und südeuropäischen Forschungsprogrammen und innovativen Forschungsfeldern zu Fragen nachhaltigen Bauens;
  • telefonische und schriftliche Kontaktaufnahme mit einschlägigen Institutionen (v.a. Ministerien; öffentliche und halböffentliche Agenturen und Fördereinrichtungen, Programmmanagements); telefonische Befragung zu einschlägigen Programmen und Forschungsförderinteressen;
  • Auswahl von 3-5 Länderschwerpunkten (bestehend aus Ministerien und Fördereinrichtungen); ausführliche qualitative Interviews mit relevanten Akteuren und Auswertung innovativer Programme und Forschungsstrategien;
  • Übersichtsbericht zu innovativen Forschungs- und Förderaktivitäten in ausgewählten mittel-, ost-, und südeuropäischen Ländern sowie weiterführenden Forschungsfragestellungen.

Ergebnis dieser Recherche ist eine Basis für internationale Anknüpfungspunkte für die Kooperation mit laufenden und kommenden Forschungsprogrammen zu nachhaltigem Bauen und Wohnen - insbesondere in Verbindung mit dem bestehenden ERA-NET Programm - sowie Anregungen für weitere Förderakzente des Programms 'Haus der Zukunft'.

Downloads

Neue Wege zum nachhaltigen Bauen - Erfahrungen und zukünftige europäische Forschungsstrategien

Schriftenreihe 05/2006 H. Rohracher, W. Mert
Deutsch, 76 Seiten, vergriffen

Downloads zur Publikation

Projektbeteiligte

Kontakt

Dipl.-Ing. Mag. Dr. Harald Rohracher
Interuniversitäres Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur (IFZ)
Schlögelgasse 2, A-8010 Graz
Tel.: +43 (316) 813909-24
Fax: +43 (316) 810274
E-Mail: rohracher@ifz.tugraz.at

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