Foto: Harzimprägnierung

Algen als Ressource zur stofflichen und energetischen Nutzung

6. November 2013
Gewerbepark Haag 3
3250 Wieselburg-Land, AT

Im Rahmen des Vernetzungsworkshops wurden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aus Österreich entlang der Prozesskette zur stofflichen und energetischen Nutzung von Algen vorgestellt.

Inhaltsbeschreibung

Bei der Suche nach neuen Rohstoffen für die biobasierte Industrie sind wasserbasierte Kultivierungssysteme weltweit in das Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Mikro- und Makroalgen erzielen hohe Biomasse­erträge, können landwirtschaftlich uninteressante Flächen nutzen und weisen hohes Verwertungspotential auf.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Techno­logie (BMVIT) werden mehrere Workshops abgehalten, in denen diese vielfältigen Aktivitäten vorgestellt werden sollen. Im Vordergrund steht bei diesen Veranstaltungen das gegenseitige Kennenlernen der österreichischen Akteure und ihrer Arbeiten. Hieraus können sich An­knüpfungspunkte für weitere, gemeinsame Aktivitäten ergeben und die nationale Vernetzung im Bereich der Mikroalgen in Österreich gestärkt werden.

Veranstaltungsbericht Vernetzungsworkshop 6. November 2013 "Algen als biogene Ressource - Akteure in Österreich"

Bei dem Vernetzungsworkshop "Algen als biogene Ressource - Akteure in Österreich" am 06.11.2013 im Technologiezentrum Wieselburg-Land herrschte reger Andrang nationaler Expertinnen und Experten. An der vom BMVIT finanzierten Veranstaltung nahmen rund 30 Vertreter aus Wissenschaft, Forschung und der Industrie teil, 11 davon gaben in Vorträgen Einblick über die Aktivitäten ihrer jeweiligen Organisation zum Thema Mikroalgen.

Die Nutzung von Algen als Ressource zur stofflichen und energetischen Nutzung ist ein relativ junges, aber breites Themenfeld in Österreich. Einige Forschungsgruppen und Firmen befassen sich mit dem Forschungs- und Entwicklungsbedarf entlang der gesamten Prozess­kette, die die Biologie, Kultivierung, Ernte, Aufbereitung, Umwandlung in Produkte und Energieträger und deren Nutzung einschließt.

Während des Workshops wurden diese vielfältigen Aktivitäten nationaler Firmen und Forschungsinstitute vorgestellt und Raum für die Vernetzung und das Kennenlernen der Akteure und ihrer Arbeiten gegeben.

Weitere Schritte werden ein zweiter Workshop 2014 und der Aufbau eines österreichischen Netzwerkes zum Thema Mikroalgen sein, um die nationale Vernetzung im Bereich der Mikroalgen zu stärken.

Die Vortragenden

  • Andrea Sonnleitner, BIOENERGY 2020+: Bioenergie aus Mikroalgen - Forschung und Vernetzung im Kompetenzzentrum BIOENERGY 2020+
  • Bernhard Drosg, BOKU IFA Tulln Institut für Umweltbiotechnologie: Forschungsaktivitäten zu phototrophen Mikroorganismen am IFA Tulln
  • Maria Hingsamer, JOANNEUM RESEARCH Institut für Energie und Bioressourcen:Forschungsaktivitäten im Bereich Mikroalgen
  • Markus Ellersdorfer, Montanuniversität Leoben Lehrstuhl für Verfahrenstechnik des industriellen Umweltschutzes: Next Generation Crude Production - Projektvorstellung
  • Benjamin Hupfauf, Management Center Innsbruck: Aktivitäten und Forschungstätigkeiten des Management Center Innsbruck
  • Walter Wukovits, TU Wien THVT: Bilanzierung und Wertstoff­gewinnung mittels Membrantrenntechnik in der Algenbioraffinerie
  • Albert Lebl, Algen & Fisch City Farm Dornbach: Algen & Fisch City Farm Dornbach
  • Karl Deininger, Ziviltechnikerbüro DI Deininger: or a sustainable development Process Technologies For Green Energy - Micro Algae Project
  • Joachim Grill, SEE ALGAE TECHNOLOGY: Company Presentation and Technology Introduction
  • Gerald Kinger, EVN: Company Presentation and Technology Introduction
  • Wolfgang Hofer, OMV: Algae a biogenic Ressource

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Zielpublikum

Forschungsgruppen und Firmen aus Österreich, die sich mit Mikroalgen als Ressource für die stoffliche und energetische Verwertung beschäftigen und an einer nationalen Vernetzung in diesem Bereich interessiert sind.

Kontaktadresse

BIOENERGY 2020+ GmbH
Andrea Sonnleitner
Tel.: +43 (7416) 52238-37
E-Mail: andrea.sonnleitner@bioenergy2020.eu
Web: www.bioenergy2020.eu

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