Foto: Bio Verpackungen

PreisträgerInnen des Staatspreises für Umwelt- und Energietechnologie 2015

Am 16. Oktober 2015 wurden in der Aula der Wissenschaften der Staatspreis für Umwelt- und Energietechnologien sowie der Sonderpreis "Start-up Ressourceneffizienz" verliehen.

Inhalt

Der Österreichische Staatspreis 2015 für Umwelt- und Energietechnologien wird vom BMVIT, dem BMLFUW (Landwirtschaftsministerium) und dem BMWFW (Wirtschaftsministerium) vergeben. Der einzige Staatspreis, der von drei Ministerien gemeinsam vergeben wird, unterstreicht die Bedeutung der Umwelt- und Energietechnologie als Wachstumsmotor für die Österreichische Volkswirtschaft.

Eine unabhängige Fachjury wählte aus mehr als 110 hochqualitativen Einreichungen die PreisträgerInnen und Nominierten, die im feierlichen Rahmen der Aula der Wissenschaften am 16.Oktober 2015 ausgezeichnet wurden.

Vor 400 Gästen wurde der Staatspreis 2015 für Umwelt- und Energietechnologien in drei Kategorien feierlich verliehen.

Die PreisträgerInnen

Kategorie „Forschung und Innovation“
Plus-Energie-Bürohochhaus am Standort Getreidemarkt der TU Wien

Die Schöberl & Pöll GmbH Bauphysik und Forschung, die in Kooperation mit dem Institut für Hochbau und Technologie von der TU Wien und mit einer Förderung des BMVIT im Forschungsprogramm "Haus der Zukunft" das Leitprojekt "Plus-Energie-Bürohochhaus am Standort Getreidemarkt" entwickelte, wurde vom Bundesminister für Verkehr, Innovation und Technologie Alois Stöger geehrt. Dabei handelt es sich um ein sehr innovatives Demonstrationsprojekt, das eine hohe Vorbildwirkung für den Sanierungsbereich in dichtbebauten Stadtgebieten ausstrahlt.

Kategorie „Umwelt und Klima“
Doppel-Wasserkraftschnecke mit integrierter Fischwanderhilfe

Für die "Doppel-Wasserkraftschnecke mit integrierter Fischwanderhilfe" erhielt die Hydroconnect GmbH vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Andrä Rupprechter den Staatspreis. Diese Erfindung bietet sämtliche Lösungen für die problematische und teure Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie in einem System: Fischaufstieg, Fischabstieg (wird ab 2021 zum Gesetz) und Stromproduktion in einem schlanken System bei dem kein großer Eingriff in die Natur notwendig ist.

Kategorie „Energie und Effizienz“
Smart-Heat: Kaskadische Wärmenutzung im Produktionsbetrieb

In Vertretung von Bundesminister Mitterlehner prämierte Energie-Sektionschef Christian Schönbauer die Rudolf Großfurtner GmbH für das Projekt "Smart-Heat: Kaskadische Wärmenutzung im Produktionsbetrieb". Abseits des Kerngeschäftes wurde für einen klassischen Produktionsprozess ein neuartiges, integriertes Energiekonzept gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur am Institut für Verfahrens- und Energietechnik entwickelt und umgesetzt. Das Projekt zeichnet sich durch eine herausragende Signal- und Vorbildwirkung aus und besitzt zugleich ein hohes Nachahmungspotenzial.

Sonderpreis „Start-up Ressourceneffizienz“
holis market - Der Lebensmittelmarkt ohne Müll

Zusätzlich zu den Staatspreisen und Nominierungen wurde der mit EUR 10.000 dotierte Sonderpreis "Start-up Ressourceneffizienz" vergeben, der von allen drei Ministerien verliehen und dessen Preisgeld von der WKÖ zur Verfügung gestellt wurde. Der Sonderpreis „Start-Up Ressourceneffizienz“ wurde dem Jungunternehmen holis market GmbH überreicht, das den ersten österreichischen verpackungsfreien Supermarkt in Linz dieses Jahr eröffnet hat.

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Impressionen von der Veranstaltung:

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