Foto: Zero Emissions

ÖGUT-Umweltpreis 2008 verliehen

Am 26. November 2008 wurde zum 23. Mal der ÖGUT-Umweltpreis verliehen. In der Kategorie "Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse" wurde die Entwicklung eines Biofaserlehm-Trockenbausystems ausgezeichnet. Zwei Forschungsprojekte der Programmlinie Fabrik der Zukunft waren in engster Auswahl.

Inhalt

Bereits zum 23. Mal zeichnete die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) exzellente Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit aus. Michael Paula (BMVIT) überreichte am 26. November 2008 dem Preisträger in der Kategorie "Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse" den ÖGUT-Umweltpreis 2008. 

Preis für "Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse"

In der Kategorie "Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse" waren folgende drei interessante Projektvorhaben für den ÖGUT-Umweltpreis 2008 nominiert:

ÖGUT-Generalsekretär Herbert GREISBERGER lobte die Kreativität der nominierten und ausgezeichneten Projekte:

Die Projekte zeigen eindeutig, dass die Notwendigkeit des Umdenkens im Sinne der Nachhaltigkeit ein kreatives Feuerwerk ausgelöst hat, das einen Innovationsschub für die Wirtschaft und die Gesellschaft bedeutet. Ich freue mich, dass der ÖGUT-Umweltpreis zu diesem kreativen Wandlungsprozess beiträgt.

Die Auszeichnung erhielt die Firma Lehmbaustoffe Produktions- und Handels GmbH aus Tattendorf (NÖ) für die Entwicklung eines Biofaserlehm-Trockenbausystems. Bei dem ausgezeichneten Projekt wurde Lehmputz verwendet, der nur aus Quarzsand, Lehm und Pflanzenfasern ohne jegliche chemische Zusatzstoffe besteht. Darauf aufbauend wurde eine Lehmbauplatte (Biofaserlehm® auf einer IBO-geprüften Holzwerkstoffplatte) hergestellt. 2009 beginnt die großtechnische Produktion dieses nachhaltigen NaWaRo-Lehm-Trockenbausystems. Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sponserte mit dem Programm Fabrik der Zukunft das Preisgeld in der Höhe von EUR 5.000,-.

Die Grundlagen und Vorraussetzungen für dieses Projekts wurden in einer Reihe von erfolgreich abgeschlossenen Forschungsarbeiten im Rahmen der Programmlinie Haus der Zukunft erarbeitet:

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