Foto: Bio Verpackungen

Bioökonomie-FTI-Strategie

In der FTI-Arbeitsgruppe „Klimawandel und Ressourcenknappheit“ arbeiten die Bundesministerien für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) sowie für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) gemeinsam an einer Bioökonomie-FTI-Strategie. Zuletzt wurde der Status Quo der relevanten FTI-Aktivitäten in Österreich erhoben, nun wird ein Maßnahmen- und Umsetzungsplan erstellt.

Status Quo

Das Bestreben, unsere Wirtschaftsweise stärker auf erneuerbare, nicht fossile Ressourcen zu gründen, ist zuletzt stark gewachsen. Bioökonomie wird als wichtiges Element zur Lösung komplexer und vernetzter Herausforderungen und zur Erreichung wirtschaftlicher Prosperität gesehen.

Die Europäische Kommission erwartet von Bioökonomie, dass sie

  • (a) wesentlich zur Transformation Europas in Richtung einer ressourceneffizienten Gesellschaft beiträgt, die sich stärker auf erneuerbare biologische Ressourcen stützt und
  • (b) Potenziale zur Bewältigung des Klimawandels und zur Sicherstellung der Lebensmittelversorgung ebenso birgt wie zur Befriedigung von Konsum-Bedürfnissen und industriellen Nachfragen.

Seit 2012 gibt es eine europäische Bioökonomie-Strategie und auch in Deutschland, Skandinavien und den USA wurden in den letzten Jahren „Bioökonomie-Strategien“ entwickelt.

Auch in Österreich wird in Bioökonomie große Hoffnung gesetzt – seit 2013 ist die Bioökonomie als Bildungs- und Forschungsoffensive im Bereich Nutzung biogener Ressourcen im Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung verankert. Dennoch gibt es bisher keine bundesweite Bioökonomie-Strategie.

Der Weg zur Bioökonomie-FTI-Strategie

Die interministerielle FTI-AG „Klimawandel und Ressourcenknappheit“ erhob zuletzt den Status Quo der Bioökonomie-relevanten FTI-Aktivitäten in Österreich und verfasste einen entsprechenden Bericht. Mit den Inhalten dieses Berichts wurde eine Online-Konsultation durchgeführt und deren Resultate im Anschluss bei den Alpbacher Technologiegesprächen 2015 diskutiert. Seit Beginn dieses Jahres liegt der aktualisierte Bericht vor.

Der nächste Schritt ist die Erstellung eines Maßnahmen- und Umsetzungsplanes. Es ist vorgesehen, diesen bis Ende 2016 im Rahmen eines Dialogprozesses zu erarbeiten. Der gesamte Prozess wird von einer ExpertInnen-Gruppe fachlich-organisatorisch unterstützt, während für die Qualitätssicherung eine wissenschaftliche Begleitgruppe eingerichtet wurde.

Kontakt

Theodor Zillner
E-Mail: theodor.zillner@bmvit.gv.at

René Albert
E-Mail: rene.albert@bmvit.gv.at

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