Foto: Bio Verpackungen

Themenworkshop Biobased Industry

5. Dezember 2013
Urania, Dachsaal, Uraniastraße 1
1010 Wien, AT

Zentrales Thema des ersten Themenworkshops ist die inhaltliche Wertschöpfung aus Biomasse.

Veranstalter

bmvit - Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Inhaltsbeschreibung

Mehr als 70 TeilnehmerInnen hatten im Rahmen der Veranstaltung die Gelegenheit sich über aktuelle Forschungsprojekte der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft“ aus dem Themenfeld der Biobasierten Industrie zu informieren. Darüber hinaus gelang es TeilnehmerInnen aus den unterschiedlichen Bereichen wie Industrie, Forschung und Interessenvertretungen zu einem gegenseitigen Austausch anzuregen.

Nach einer Begrüßung und einem Überblick über strategischen Perspektiven durch Theodor Zillner (bmvit) informierte Margit Haas (FFG) über bisherige Einreichungen im Rahmen der FTI-Initiative „Produktion der Zukunft“ sowie über forschungspolitische Vorhaben, sowohl auf österreichischer, als auch auf europäischer Ebene. Die Vorträge zu den Forschungsprojekten behandelten die Themen Nutzung von Ernterückständen als Grundlage für ein Ökosystem-orientiertes Düngekonzept, die vollständige stoffliche Nutzung von forstlicher Biomasse, effiziente Herstellungsverfahren für Ethyllactat (pdf, 252K) , Industrielle Biomasseproduktion mit Mikroalgen sowie Verfahren zur Herstellung modifizierter Zellulose.

Nach der Präsentation des Zwischenstandes des Nationalen Strategiepapiers für die biobasierte Industrie in Österreich (pdf, 552K) von Erika Ganglberger (ÖGUT) und einem Statement von Gerfried Jungmeier (Joanneum Research) zur Österreichischen Mitarbeit in der IEA Bioenergy Task 42 “Biorefining“ fand eine Podiumsdiskussion mit Experten aus Industrie und Forschung statt. Da der Bereich der Biobasierten Industrie thematisch eine breite Palette an unterschiedlichen Themen und Sichtweisen aufweistsowie sämtliche Industrie- und Forschungsfelder mit versucht miteinzubeziehen, wurde auf eine ausgewogene Zusammensetzung der Diskutanten geachtet.

Im Rahmen der Diskussion wurden einerseits Fragen über die Wettbewerbsfähigkeit innovativer biobasierter Produkte bearbeitet. Außerdem wurden Informationen über die technologischen und ökologischen Herausforderungen für die Entwicklung der biobasierten Industrie erörtert und die Rolle Österreichs und der EU als Zugpferd für bestimmte technologische Ansätze bewertet. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, im Zuge derer auch aus dem Publikum interessante Fragen an die Diskutanten gestellt wurden. Die Diskussion endete mit folgenden Hauptaussagen:

  • Bioraffinerien bieten vor allem dann ökologische Vorteile wenn die für den Betrieb der Anlage benötigte Energie ebenfalls aus biogenen Quellen kommt.
  • Im Sinne der biobasierte Industrie ist eine erweiterte Roh- bzw. Reststoffnutzung eine wichtige Grundlage.
  • Joint Technology Initiativen der EU dienen dazu, Pilotanlagen zu finanzieren und können eine tragende Rolle bei der Entwicklung neuer Technologieansätze für die biobasierte Industrie spielen.
  • Eine Kernherausforderung ist es, ökologisch nachhaltige Produktionsverfahren für die biobasierte Industrie zu entwickeln.
  • Österreich kann. im Bereich der Entwicklung von Trenn- und Membrantechniken eine führende Rolle für die Entwicklung der Biobasierten Industrie einnehmen.

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Kontaktadresse

ÖGUT - Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik
Mag. Karin Sudra
Tel.: +43 (1) 315 63 93 - 35
Fax: +43 (1) 315 63 93 - 22
E-Mail: karin.sudra@oegut.at

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