Foto: Rainbow- Fasermaterial aus Zellulose

ÖGUT-Umweltpreis 2009 verliehen

In der Kategorie "Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse" wurde die Öko-Pellets AG für ihre Qualitäts-Pellets aus Waldholz-Hackgut ausgezeichnet.

Inhalt

Bereits zum 24. Mal zeichnete die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik (ÖGUT) exzellente Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit aus. Michael Paula (bmvit) überreichte am 4. Dezember 2009 den ÖGUT-Umweltpreis 2009 in der Kategorie "Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse"

Preis für "Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse"

In der Kategorie "Nachwachsende Rohstoffe und ressourceneffiziente Produktionsprozesse" waren folgende drei Projekte nominiert:

ÖGUT-Generalsekretär Herbert GREISBERGER betonte angesichts des anstehenden UN-Weltklimagipfels in Kopenhagen die Wichtigkeit des Klimaschutzes.

Die eingereichten Projekte zeigen deutlich, dass es Alternativen zum bestehenden Energiesystem gibt, die nicht nur Klima schonend sind sondern auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten. Die mit dem ÖGUT-Umweltpreis ausgezeichneten Projekte weisen in die richtige Richtung - dieser Kurs sollte auch in Zukunft weiter verfolgt werden!

Die Auszeichnung erhielt die Firma Öko-Pellets AG aus Reichraming (OÖ) für die Entwicklung von Qualitäts-Pellets aus Waldholz-Hackgut. Die Herstellung von ÖNORM 7135-Pellets für Privathaushalte war bisher praktisch nur aus rindenfreien Sägerei-Abfällen von zuvor entrindetem Holz möglich. Durch sinkende Einschnittmengen und mangelnde Holznachfrage fehlen jedoch bei steigender Pelletsnachfrage die erforderlichen Hobelspäne- und Sägespäne-Mengen.

Die neu entwickelte Öko-Pellets®-Technologie kann aus minderwertigem und in großen Mengen verfügbarem Schwachholz mit Rinde aus der Durchforstung, aus Schnee- und Windbruch, etc. durch nachträgliche Trennung der Rindenanteile von den Holzfasern Qualitäts-Pellets nach ÖNORM 7135 herstellen. Dadurch wird so genanntes Schwachholz einer werthaltigen Nutzung zugeführt und daraus ein hochwertiger Qualitätsbrennstoff mit regionaler Wertschöpfung hergestellt.

Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sponserte mit den Programmen Haus der Zukunft und Fabrik der Zukunft das Preisgeld in der Höhe von EUR 5.000,-.

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