Foto: Frontansicht des Einfamilien-Passivhauses in Pettenbach

13. Syposium: Energieinnovation - Innehalten und Ausblick: Effektivität und Effizienz für die Energie­wende

12. - 14. Februar 2014
Technische Universität Graz
Graz, AT

Wissenschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung sind gefordert, entsprechende Beiträge für die gedeihliche Entwicklung der europäischen Energiewirtschaft und Gesellschaft zu leisten. Deren Beiträge werden im Rahmen des 13. Symposium Energieinnovation präsentiert und diskutiert.

Veranstalter

Institut für Elektrizitätswirtschaft und Energieinnovation (IEE) der
Technischen Universität Graz

Schirmherrschaft

  • Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (bmwfj)
  • Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit)
  • Bundesministerium für Forst- und Landwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (bmlfuw)
  • Land Steiermark
  • Stadt Graz

Inhaltsbeschreibung

In den letzten Jahren wurden große Fortschritte im Bereich der Nutzung erneuerbarer Energien erzielt, wobei die Entwicklungen in den Bereichen Windkraftnutzung und Photovoltaik besonders hervorzuheben sind. Diese Entwicklungen haben unter anderem dazu geführt, dass einerseits die Preise an den europäischen Strombörsen zum Teil massiv einge­brochen sind und andererseits das Fördervolumen für die Nutzung erneuerbarer Energien stark zugenommen hat. Im Falle der stark zunehmenden inter­mittierenden Stromerzeugung betreffen künftige Aufgabenstellungen vor allem die Bereiche Stromtransport, die Integration in das Gesamtsystem sowie Lösungen hinsichtlich des zunehmenden Speicherbedarfes.

Parallel dazu findet eine Flexibilisierung des gesamten Energiesystems von der Erzeugung über die Verteilung bis hin zum Verbraucher statt. Darüber hinaus wurde bisher der Fokus primär auf aufbringungsseitige Fragestellungen gelegt und nachfrageseitige Aspekte tendenziell geringer beachtet.

Aktuelle Bestrebungen der Europäischen Union erfordern künftig die stärkere Berücksichtigung von Energieeffizienz und -management, beispielsweise durch Umsetzung der Energieeffizienz-Richtlinie.

Diesen Gegebenheiten muss das Marktsystem bzw. die Aufbau- und Ablauforganisation entsprechend Rechnung tragen, um auch künftig das Funktionieren des Gesamtsystems sicherzustellen. Es ist daher erforderlich, die bisherigen Lösungsansätze zu überdenken und an die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen:

  • machen wir die richtigen Dinge (im Sinne der Effektivität)?
  • und machen wir die Dinge richtig (im Sinne der Effizienz)?

Die Lösungsansätze müssen neben der Ausgestaltung der europäischen Wirtschaftsordnung inkl. regulatorischer Fragestellungen, die Energie­aufbringung (Erneuerbare Energien, Innovative Energietechnologien), Energieverteilungssysteme aber vor allem auch nachfrageseitige Maß­nahmen (Energiesparen, Energieeffizienz, Energiemanagement) betreffen.

Wissenschaft, Wirtschaft sowie Politik und Verwaltung sind daher gefordert, entsprechende Beiträge für die gedeihliche Entwicklung der europäischen Energiewirtschaft und Gesellschaft zu leisten. Deren Beiträge werden im Rahmen des 13. Symposium Energieinnovation präsentiert und diskutiert.

Programm

Über 220 kompetente Beiträge aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung behandeln Problemlösungen bei:

Energieplanung, Erneuerbare Energien und Energieeffizienz

  • Energiekonzepte (Staat, Region, Kommune, Soziale Akzeptanz)
  • Erneuerbare Energien (Biomasse, Wind, Photovoltaik)
  • Effizienter Energieträgereinsatz (Gebäude, Industrie, Wärme und Kälte, E-Mobility)

Zukunftsorientiertes Elektrizitätssystem

  • Marktorganisation (Kapazitätsmärkte, Marktmodellierung, Lastprofile, RES-Förderung)
  • Erzeugungsseitige Flexibilisierung (Thermische Kraftwerke, Wärmespeicher)
  • Speicherung (Speicherkraftwerke, Batterien, Wirtschaftlichkeit)
  • Lastanpassung (DSM bei Industrie, Haushalten und E-Mobility, Power to Heat and Gas)
  • Intelligente Netze und Zähler (Smart Grids, Smart Metering)

Stromnetze

  • Übertragungsnetze (Ausbauplanung, Betrieb, Regelenergie, Mitarbeiter)
  • Verteilnetze (Ausbauplanung, Netzentwicklung, Betrieb)

Der konkrete Ablauf ist in Plenarveranstaltungen und "Streams" organisiert, um für Sie den bestmöglichen Nutzen zu gewährleisten.

Aktuelles Programm samt zeitlicher Gliederung entnehmen Sie bitte der Veranstaltungs Website.

Teilnehmer-Information

Die Teilnahmegebühr an dem mit dem "CONGRESS AWARD 2011" ausgezeichneten Symposium beträgt seit 10 Jahren gleichbleibend 350€ und beinhaltet die Tagungsunterlagen (Tagungsband und CD), 2 Abend­veranstaltungen sowie die Verpflegung während des Symposiums.

An den beiden Abenden werden entsprechende Veranstaltungen mit Rahmenprogramm geboten:

  • Mittwoch 12.2.2014
    Einladung des Landeshauptmannes der Steiermark in die Aula der Alten Universität Graz

  • Donnerstag 13.2.2014
    Einladung des Bürgermeisters der Stadt Graz zum wissenschaftlichen und kulturellen Höhepunkt im Nikola-Tesla-Labor der TU Graz samt dem Beitrag "Zum Arzt Robert Mayer"

Nähere Informationen bezüglich Unterkunftsmöglichkeiten, Lageplan, Informationen zur Stadt Graz, aktuelle Teilnehmerstruktur usw. entnehmen Sie bitte der Veranstaltungs Website.

Kontaktadresse

Assoc. Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Udo Bachhiesl
Inffeldgasse 18
A-8010 Graz
Tel.: +43 (316) 873-7903
Fax: +43 (316) 873-7910
E-Mail: bachhiesl@tugraz.at
Web: www.iee.tugraz.at

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