Biodiesel

3DFabBio - Maßgeschneiderte 3D gefertigte Produkte aus bio-basierten erneuerbaren Rohstoffen

Das Ziel des 3DFabBio-Projekts ist die Etablierung einer neuen Klasse, auf nachwachsender Chemie aufbauenden, Formulierungen für lichtbasierte 3D Druckverfahren. Die zurzeit kommerziell erhältlichen Formulierungen für Lithographie-basierte additive Fertigungstechnologien (L-AMTs) basieren hauptsächlich auf petrochemischen Produkten der Lackindustrie.

Kurzbeschreibung

Die Motivation für dieses Projekt ist es drei identifizierte Probleme der 3D Druckindustrie zu lösen,

  1. die Nicht-Nachhaltigkeit und die gesundheitlichen Bedenken bezüglich
  2. (Meth)Acrylaten und
  3. Photoinitiatoren. 

Grundlage dafür werden lichthärtende Harze sein, die auf Biopolymeren, v.a. Lignin, basieren, welche mit lichtvernetzbaren Gruppen modifiziert wurden. Um die Schädlichkeit der Komponenten zu verringern, werden (Meth)Acrylate durch wenig giftige Gruppen ersetzt.

Ein anderes wichtiges Ziel des Projekts ist die Entwicklung migrationsstabiler Photoinitiatoren, um weitere gesundheitliche Bedenken zu verringern.

Als fortschrittliche Fertigungsmethode wird daraufhin die Stereolithographie von den
hochviskosen bis pastösen Formulierungen in einem neuen und innovativen industriellen Aufbau angewandt, um die flexible Produktion von maßgeschneiderten Bauteilen zu demonstrieren.

Fördergeber/programm

bmvit, Produktion der Zukunft
Abwicklung durch FFG

Projektbeteiligte

Dr. Stefan Baudis ist Senior Scientist im Forschungsbereich Makromolekulare Chemie am Institut für Angewandte Synthesechemie der Technischen Universität Wien. In der Forschungsgruppe von Prof. Robert Liska beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit der Entwicklung von 3D gedruckten Biomaterialien und der Erschließung neuer, nachhaltiger Quellen für Materialien für den 3D Druck.

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