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IEA ISGAN Annex 5: Internationales Netzwerk für Smart Grids-Forschungsinfrastruktur (SIRFN)

Das Smart Grids International Research Facility Network SIRFN hat sich zum Ziel gesetzt, durch koordinierte intensive Zusammenarbeit die weltweit verfügbare Forschungsinfrastruktur optimal zu nutzen und damit die Umsetzung von Smart Grids voranzutreiben. SIRFN ermöglicht den teilnehmenden Forschungseinrichtungen Smart Grids Technologien und Systemkonzepte auf Basis gemeinsamer Methoden zu evaluieren, koordinierte Messungen, Tests und Analysen durchzuführen sowie auf internationaler Ebene Ergebnisse auszutauschen. Durch die aktive Beteiligung wurde die Positionierung Österreichs im Spitzenfeld der internationalen Smart Grids Forschung gestärkt und ein direkter Zugang zu einem weltumspannenden Netzwerk führender Forschungslabors geschaffen.

Status

Abgeschlossen
Start: Juni 2013
Ende: Mai 2015

Kurzbeschreibung

Zentrales Ziel des IEA-ISGAN SIRFN Projekts ist der Aufbau eines inter­nationalen Netzwerkes der Smart Grids Labors und Forschungsein­richtungen.

Durch die im Rahmen von SIRFN koordinierte intensive Zusammenarbeit soll die Forschungsinfrastruktur optimal genutzt und damit der Einsatz von Smart Grids Technologien vorangetrieben werden.

Die Mitarbeit im Rahmen des SIRFN bietet den teilnehmenden Ländern die Möglichkeit, Smart Grids Technologien und Systemkonzepte auf Basis gemeinsamer Methoden zu evaluieren. Durch SIRFN können die teil­nehmenden Forschungslabors entsprechend ihrer Fähigkeiten koordinierte Messungen, Tests und Analysen durchführen und auf inter­nationaler Ebene Ergebnisse austauschen. Zentrale Themen dabei sind u.a. Energie- und Lastmanagement, Netzsicherheit, Schutzeinrichtungen, Integration von Erneuerbaren Energien, Smart Meters oder die Einbind­ung von e-Mobility Konzepten.

Das österreichische Teilvorhaben adressiert diese Themen entsprechend der inhaltlichen Schwerpunkte der nationalen Zielvorgaben.

Die Beteiligung Österreichs im Rahmen von SIRFN bietet dabei folgende umfassende Vorteile

  • Aktive Mitgestaltung und koordinierte Weiterentwicklung der Forschungsinfrastruktur
  • Direkter Zugang zu aktuellen Ergebnissen und Erfahrungen führender internationaler Forschungseinrichtungen, wodurch u.a. die nationalen Ziele bei der Umsetzung von Smart Grids effizienter erreicht werden können
  • Bessere Nutzung der vorhandenen Ressourcen durch Vermeidung von Redundanzen sowie der Teilung von Aufgaben in gemeinsamen Projekten
  • Entwicklung gemeinsamer, innovativer Konzepte, Mess- und Prüfverfahren für Smart Grids Komponenten und System­technologien
  • Umsetzung von "Best-Practices" und Positionierung Österreichs im Spitzenfeld der internationalen Smart Grids Forschung
  • Direkter Zugang zu einem weltumspannenden Netzwerk führender Forschungslabors und Austausch von Erfahrungen zwischen den Experten

SIRFN sichert damit die internationale Vernetzung der Smart Grids Forschungseinrichtungen und ermöglicht Österreich auch auf nationaler Ebene, die Forschung, Entwicklung und Implementierung von Smart Grids Technologien effizienter umzusetzen.

Zentrales Ziel des im Rahmen des IEA-ISGAN Implementing Agreements organsierten Netzwerkes der Smart Grids Labors und Forschungseinrichtungen (SIRFN) ist die koordinierte Vernetzung der Forschungsinfrastruktur sowie die Durchführung gemeinsamer Forschungsaktivitäten. Durch die im Rahmen von SIRFN koordinierte intensive Zusammenarbeit wird bestehende Forschungsinfrastruktur optimal genutzt und damit der Einsatz von Smart Grids Technologien vorangetrieben.

Die Mitarbeit im Rahmen des SIRFN von 2013-2015 ermöglichte Österreich mit den teilnehmenden Ländern Smart Grids Technologien und Systemkonzepte auf Basis gemeinsamer Methoden zu evaluieren. Zentrale Themen dabei sind u.a. Energie- und Lastmanagement, Netzsicherheit, Schutzeinrichtungen, Integration von Erneuerbaren Energien, Smart Meters oder die Einbindung von e-Mobility Konzepten.

Mit der Beteiligung Österreichs im Rahmen von SIRFN von 2013-2015 konnte die österreichischen Smart Grids Forschungsinfrastruktur nun auch auf globaler Ebene erfolgreich positioniert werden und damit ein wichtiger Zugang zu einem weltweiten Netzwerk der führenden Institutionen und Labors geschaffen werden.

Die im Rahmen der Aktivitäten von SIRFN gewonnenen Erkenntnisse flossen dabei einerseits direkt in die laufenden und geplanten österreichischen Forschungs- und Entwicklungsprojekte einfließen, wodurch sich eine nachhaltige Steigerung der Effizienz der österreichischen Energieforschung ergab. Darüber hinaus schaffte die internationale Vernetzung im SIRFN die Möglichkeit nationale Erfahrungen und Erkenntnisse unmittelbar einem internationalen Diskurs zu stellen und nicht zuletzt aktuelle internationale Erfahrungen und Entwicklungen direkt nach Österreich zu transferieren.

Mit den Aktivitäten innerhalb des ISGAN-SIRFN nutzte Österreich und speziell AIT die Chance sich international als führende Forschungsinfrastruktur im Bereich Smart Grids zu positionieren und damit der heimischen Wirtschaft einen klaren Wettbewerbsvorteil zu schaffen.

Da das Thema Smart Grid weltweite Relevanz hat und es unterschiedliche Voraussetzungen, Bestrebungen und Erkenntnisse auf allen Erdteilen gibt, ist der internationale Erfahrungsaustausch im Rahmen globaler Netzwerke wie ISGAN-SIRFN eine einzigartige Möglichkeit, von Ländern außerhalb Europas zu lernen und in Österreich entwickelte Technologien zu exportieren.

Zusammenfassend ermöglichte die österreichische Beteiligung im Rahmen von SIRFN

  • die aktive Mitgestaltung und koordinierte Weiterentwicklung der nationalen Forschungsinfrastruktur,
  • den direkten Zugang zu aktuellen Ergebnissen und Erfahrungen führender internationaler Forschungseinrichtungen, wodurch u.a. die nationalen Ziele bei der Umsetzung von Smart Grids effizienter erreicht werden konnten,
  • die Umsetzung von „Best-Practices" und Positionierung Österreichs im Spitzenfeld der internationalen Smart Grids Forschung und nicht zuletzt
  • einen direkten Zugang zu einem weltumspannenden Netzwerk führender Forschungslabors und Austausch von Erfahrungen zwischen den Experten.

Auch nach dem Ende des vorliegenden Projekts ist durch die weitere Fortführung der Beteiligung am SIRFN sichergestellt, dass Österreich auch weiterhin von den Ergebnissen der internationalen Zusammenarbeit profitiert.

Durch die direkte Integration der im Rahmen der Teilnahme am SIRFN gewonnenen Erkenntnisse in die laufenden Forschungsvorhaben kann damit der Technologievorsprung Österreichs auf dem Gebiet der Integration von dezentralen Energieerzeugungsressourcen langfristig gesichert und nachhaltig ausgebaut werden.

Publikationen

IEA International Smart Grid Action Network Annex 5: Internationales Netzwerk für Smart-Grids-Forschungsinfrastruktur

Schriftenreihe 28/2016
R. Bründlinger, Herausgeber: bmvit
Deutsch, 32 Seiten

Downloads zur Publikation

IEA-ISGAN Annex 5 (SIRFN): Draft Test Protocols for Advanced Battery Energy Storage System Interoperability Functions

Im Rahmen von IEA-ISGAN-SIRFN wurden umfassende Prüfverfahren für die Validierung der Interoperabilität von Batteriespeichersystemen entwickelt. Herausgeber: IEA-ISGAN, SIRFN
Englisch, 71 Seiten

Downloads zur Publikation

Teilnehmende Staaten

Frankreich, Finnland, Indien, Irland, Italien, Korea, Österreich, Spanien, Schweden, USA, Deutschland

Kontaktadresse

Roland Bründlinger
AIT Austrian Institute of Technology GmbH
Giefinggasse 2
A-1210 Wien
Tel.: +43 (1) 50550-6351
E-Mail: roland.bruendlinger@ait.ac.at

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