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IEA EBC Annex 75: Kosteneffiziente Strategien in der Gebäudesanierung auf Stadtteilebene

Für die Umwandlung von bestehenden Gebäuden zu Niedrig(st)energiegebäuden mit geringen Treibhausgasemissionen ist wichtig zu wissen, welche Strategien am kosteneffizientesten sind, um Emissionen und Primärenergieverbrauch der Gebäude zu senken. Insbesondere ist es wichtig die richtige Balance zwischen Energieeffizienzmaßnahmen und Maßnahmen zum Einsatz Erneuerbarer Energieträger zu finden. Dieser Frage wird in diesem Projektvorhaben nachgegangen.

Kurzbeschreibung

Gebäude stellen einen der größten Verursacher von Treibhausgasemissionen dar. Die Reduktion des Energieverbrauchs und der damit verbundenen Treibhausgasemissionen ist vor allem für den Gebäudebestand besonders anspruchsvoll. Im Gegensatz zum Neubau gilt es in der Sanierung nämlich oft architektonische oder technische Hürden für die Erreichung niedriger Treibhausgasemissionen und eines geringen Energiebedarfs zu überwinden und darüber hinaus ist der Bereich der Kosteneffizienz für hochwertige Sanierungen oft geringer als für Neubauten.

Die Transformation der bestehenden Gebäude in emissionsarme Niedrig(st)energiegebäude ist besonders in Städten eine Herausforderung, in denen sich viele Gebäude weitgehend immer noch auf die (dezentrale) Wärmeversorgung durch fossile Brennstoffe stützen. Gerade hier gilt es aber Lösungen mittels effizienter, nachhaltiger Nah-/Fernwärme-Netzen zu entwickeln.

Im Zusammenhang mit der Reduktion der Treibhausgasemissionen und des Energie-verbrauchs der Gebäude in Städten ist es wichtig zu wissen welche Strategien am kosteneffizientesten sind. Insbesondere ist es wichtig die richtige Balance zwischen Energieeffizienzmaßnahmen und Maßnahmen zum Einsatz erneuerbarer Energieträger zu finden. Während dieses Thema auf der Ebene der einzelnen Gebäude im IEA EBC Annex 56 „Energie-, Emissions- und Kostenoptimierte Gebäudesanierung" untersucht wurde, konzentriert sich dieses Projekt auf die Untersuchung kosteneffizienter Strategien zur Reduktion der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs von Gebäuden in Siedlungen und Stadtteilen. Dabei sollen Energieeffizienzmaßnahmen an der Gebäudehülle und der Gebäude- und Versorgungstechnik mit Maßnahmen zum Einsatz erneuerbarer Energieträger kombiniert werden. Das Ziel ist dabei EntscheidungsträgerInnen, Unternehmen und GebäudeeigentümerInnen Unterstützung zu bieten, um den Gebäudebestand in Städten kosteneffizient in Richtung eines niedrigen Energieverbrauchs und einem niedrigen Treibhausgasemissionsausstoß zu sanieren.

Angesichts der Einschränkungen aufgrund der verfügbaren Finanzmittel und der großen Anzahl an Investitionen die notwendig sind, ist die Identifikation von kosteneffizienten Strategien von großer Bedeutung.

Die Zielgruppe des Projektes umfasst dabei folgende Stakeholder: Politische Entscheidungs-trägerInnen sowie MitarbeiterInnen der Stadtverwaltungen (Energieversorgung, Raumplanung, ...), Unternehmen die im Energiesektor tätig sind: lokale und regionale Energieunternehmen, Versorger, Bau- und Installationsunternehmen sowie ArchitektInnen, IngenieurInnen und ProjektträgerInnen sowie GebäudeeigentümerInnen, insbesondere Bauvereinigungen und professionelle GebäudeeigentümerInnen.

Publikationen

Teilnehmende Staaten

Dänemark, Italien, Österreich, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Tschechien

Kontaktadresse

AEE Intec
David Venus
Feldgasse 19, 8200 Gleisdorf
E-Mail: d.venus@aee.at
Web: www.aee-intec.at

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